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13. Dezember 2017 - Prüfung mit Bestnoten

Glückwunsch zur Prüfung: vhs-Programmbereichsleiterin Carola Köster (links) und Lehrgangsleiterin Irene Thiel (rechts) gratulierten Ramona Petsch, die als Prüfungsbeste die Ausbildung zur Hauswirtschafterin abgeschlossen hat.

Osnabrück/Bissendorf. Sehr gute Noten belohnten den Einsatz von Ramona Petsch: Vor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat die Bissendorferin ihren Abschluss als Hauswirtschafterin gemacht und ist Prüfungsbeste geworden. Bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) absolvierte Petsch den Ausbildungslehrgang zur Hauswirtschafterin. Lehrgangsleiterin Irene Thiel und vhs-Programmbereichsleiterin Carola Köster gratulierten der 49-Jährigen zu ihrem Erfolg und überreichten ihr einen Blumenstrauß.

„Ich freue mich vor allem darüber, dass ich im Frühjahr die Ausbildung erfolgreich abschließen konnte“, sagte Petsch, die jetzt als Hauswirtschafterin in einer Einrichtung der stationären Kinder- und Jugendhilfe tätig ist. Da es den Beruf, den sie ursprünglich erlernt hatte, nicht mehr gibt, suchte Petsch nach einer längeren Familienphase eine neue Herausforderung. „Reizvoll fand ich die Möglichkeit, in nur 13 Monaten eine Ausbildung mit Abschluss als Hauswirtschafterin zu absolvieren“, schilderte sie ihre Motivation für die Teilnahme am vhs-Lehrgang. Zudem habe sie immer gerne in der Hauswirtschaft gearbeitet und habe Freude daran, ihr Wissen an Kinder und junge Heranwachsende weiterzuvermitteln. „Die Hauswirtschaft ist ein lebendiges und verantwortungsvolles Arbeitsfeld im Dienst am Menschen und ich bekomme viel zurück“, so Petsch. Sehr zufrieden zeigte sie sich mit der Betreuung und Vorbereitung durch das Dozententeam der vhs Osnabrücker Land.

„Die Entscheidung für den Ausbildungslehrgang treffen die Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Gründen“, erklärte Lehrgangsleiterin Irene Thiel. Vielen sei gemeinsam, dass sie Freude an der Versorgung und Betreuung von Menschen hätten. „Auf jeden Fall sind die Berufsaussichten für Fachkräfte in der Hauswirtschaft sehr gut“; betonte Thiel. Gesucht würden Voll- und Teilzeitkräfte, die in Kindertagesstätten, Jugendheimen, Krankenhäusern, Kurheimen, Einrichtungen für ältere Menschen sowie in Privathaushalten arbeiten. Nach dem einjährigen Ausbildungslehrgang bei der vhs Osnabrücker Land erfolgt die Abschlussprüfung bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Die Ausbildung bei der vhs ist gleichwertig mit der dreijährigen Ausbildung in der Hauswirtschaft“, ergänzte Thiel. „Da immer mehr Berufsschulen den Zweig Hauswirtschaft schließen, ist die vhs Osnabrücker Land froh, den Lehrgang weiterhin anbieten zu können“, erklärte die zuständige vhs-Programmbereichsleiterin Carola Köster.

 

 

12. Dezember 2017 - Sprachbeobachtung ist „Schatz und Fundgrube“

Gaben einen Überblick zum „BaSiK“-Pilotprojekt: (von links) Carolin Eckroth, Anke Lehmann, Ingrid Ostrowski, Jutta Trautwein, Renate Zimmer und Juliane Macke.

Osnabrück. Zum Abschluss der Pilotphase des Projekts „BaSiK – Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen“ veranstaltete das Team Sprachkoordination der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) einen Fachnachmittag für Kindertageseinrichtungen. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung in das Kreishaus Osnabrück, wo neben der wissenschaftlichen Auswertung des Projekts ein Fachvortrag von Renate Zimmer sowie ein Erfahrungsbericht mit BaSiK in Nordrhein-Westfalen auf der Agenda standen.

Mit einem Rollenspiel über den Einsatz des BaSiK-Fragebogens in einer Kita stiegen Anne Hanses, Nina Rotter, Ilona Heitmeyer, Stephanie Witt und Hanna Prinzler, Sprachexpertinnen und Fachberaterinnen für Sprache der vhs Osnabrücker Land, in das Thema des Nachmittags ein. Sprachkoordinatorin Juliane Macke verglich den Ablauf des Pilotprojekts mit einem Fußballspiel, das nach einer umfangreichen Vorbereitung mit Trainingscamp, Vorbereitungen, Zusage der Mitspieler und Aufwärmphase starten konnte. Inzwischen seien die Teams von 38 Kindertageseinrichtungen für die Arbeit mit BaSiK geschult, 18 weitere seien gerade in die Fortbildung eingestiegen. „Nutzen Sie diesen Nachmittag gerne für den Austausch über Ihre persönlichen Erfahrungen mit BaSiK“, appellierte Macke.

Unter dem Titel „Dialog – von Anfang an“ referierte Renate Zimmer, Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Osnabrück und Leiterin des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), über Sprachentwicklungsprozesse bei Kindern und die Rolle von Begleitung, Unterstützung und Dokumentation. Bereits bei Säuglingen und Kleinkindern sei der Wille zur Interaktion vorhanden. Dabei brauche dieser Dialog nicht immer Sprache, sondern finde auch über Handlung oder Gesten statt. „Sprache entwickelt sich aus dem Interesse des Kindes an der Interaktion mit anderen“, führte Zimmer aus. Für den Zugang zu Sprache spielten Bücher und Geschichten eine wichtige Rolle. Allerdings zeigten aktuelle Studien, dass in Familien die Vorlese- und Erzählzeit sinke und somit einem Drittel aller Kinder regelmäßige Sprachimpulse fehlten. Daher steige die Relevanz von Sprachbildung, die in den Alltag integriert werde. „Entscheidend ist die Qualität der Anregungen, die auch vom sprachförderlichen Verhalten der Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen abhängig ist“, sagte Zimmer.

Als „Schatz und Fundgrube“ bezeichnete Ingrid Ostrowski, Leiterin des Familienzentrums Werl-Nord und BaSiK-Multiplikatorin in Nordrhein-Westfalen, das Verfahren, das im benachbarten Bundesland in über 80 Prozent der Kindertageseinrichtungen im Einsatz ist. Die Beobachtung der Kinder öffne viele Türen, schaffe Denkanreize für Kommunikation und bringe Professionalität.

Von deutlich sichtbaren Effekten nach nur einem halben Jahr berichtete Carolin Eckroth, Mitarbeiterin im Team Bewegte Sprache am nifbe, die die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts vorstellte. Der Einsatz des Beobachtungsverfahrens wirke sich in positiver Weise auf die Umsetzung alltagsintegrierter Sprachbildung aus. Mittels einer Befragung der pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen konnten deutliche positive Veränderungen in verschiedenen Bereichen der Sprachbildungskompetenz sichtbar gemacht werden. Zudem trage der Einsatz von BaSiK dazu bei, dass die Sprachbildung im pädagogischen Alltag individueller und gezielter umgesetzt werde. Es sei beobachtet worden, dass BaSiK zudem den fachlichen Austausch im Team der Kita oder mit den Eltern zum Thema Sprache intensiviere.

„Ich bin froh, dass sich die Mühe gelohnt hat, und nun mit BaSiK ein Sprachstandsfestellungs- bzw. Beobachtungsverfahren zur Verfügung steht, das in der Kürze der Zeit bereits gute Effekte zeigt“, betonte Sprachkoordinatorin Juliane Macke.

 

 

30. November 2017 - Geschichte der eigenen Familie erschließen

Mit der Erstellung eines Stammbaums am Computer befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses „Back to the roots“ bei der vhs Osnabrücker Land.
Familienstammbücher, Kirchenbücher oder andere Archive sind Quellen, in denen Informationen für die Ahnenforschung zu finden sind.
Unterschiedliche Ansichten für Stammbäume lassen sich am PC erzeugen.

Osnabrück. Die Erforschung der Familiengeschichte und die Pflege der dazugehörigen Informationen in einer Datenbank waren Thema des Kurses „Back to the roots – Stammbaumerstellung auf Ihrem Notebook“, der jetzt bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) stattgefunden hat. „Das Suchen der eigenen Wurzeln ist ein ganz spannendes Hobby“, weiß die Dozentin Sandra Thies aus eigener Erfahrung. Seit knapp zehn Jahren befasst sich sie sich mit Genealogie, also der Ahnenforschung in der Familie. Quellen für die Recherche können Familienstammbücher, Kirchenbücher und ähnliche Akten oder Archive sein.

An den beiden Kurstagen – jeweils an einem Samstag – ging es darum, „bereits gefundene Daten sinnvoll weiterzuverarbeiten“, berichtet Thies. Dabei kam ein kostenloses PC-Programm zum Einsatz, in dem Namen, Geburts- und Sterbedaten, Verwandtschaftsbeziehungen, Fotos sowie Dokumente hinterlegt werden können. „Außerdem bietet es verschiedene Ansichten von Stammbäumen, die auch grafisch aufgearbeitet werden können. Nach kurzer Zeit hatten die Teilnehmenden den ersten Stammbaum erstellt“, sagt Thies. Das Programm habe weiterhin den Vorteil, dass die Ergebnisse der eigenen Recherche gut zusammengefasst und auch gesichert würden.

Aus Lotte, Osnabrück, Ostercappeln, Georgsmarienhütte, Glandorf und Melle kamen die Teilnehmer, die über unterschiedliche Erfahrungen in der Ahnenforschung verfügten. Am zweiten Kurstag berichtete eine Teilnehmerin: „Ich habe das ganze letzte Wochenende damit verbracht, Daten einzugeben. Ich konnte kein Ende finden.“ Dass Ahnenforschung „süchtig machen kann“, bestätigte auch Sandra Thies, deren Spurensuche bis nach St. Louis, Missouri führte. Im Zuge einer großen Auswanderungswelle von Europa in die Neue Welt machte sich auch ein Urur-Großonkel der Dozentin 1856 auf den Weg in die USA, um den politischen und sozialen Verhältnissen in der Heimat zu entfliehen und eine neue Perspektive für sich zu erschließen. „Geschichten und Anekdoten wie diese sind es, die die Familienforschung spannend machen“, meint Thies.

Seit 2011 bietet die Dozentin den Kurs an, der bisher in Wallenhorst, Georgsmarienhütte und zuletzt im Haus des Lernens stattgefunden hat. „Wichtig ist, dass die Teilnehmer das Rüstzeug bekommen, um nach dem Kurs die Daten ihrer Familiengeschichte selbstständig weiter recherchieren, neue Daten und Bilder ergänzen und die Datensammlung vervollständigen zu können“, schildert Thies ein zentrales Kursziel. Natürlich sei auch der Austausch mit Gleichgesinnten hilfreich, deswegen zähle der Kurs „Back to the roots“ auch im Frühjahr 2018 wieder zum Angebot der vhs Osnabrücker Land. 

 

 

28. November 2017 - Schlager fetzen: Inklusive Erwachsenenbildung in Hilter

Viel Freude beim Singen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vhs-Kurses „Schlager fetzen“ mit Chorleiterin Barbara Dümmerling (links).
Damit das Singen leichter fällt: Die Texte sind bebildert.

Hilter/Osnabrück. Das letzte Lied zum Einsingen ist abgeschlossen, die dreizehn Sängerinnen und Sänger mit und ohne Behinderung haben ihre Plätze gefunden und Chorleiterin und vhs-Dozentin Barbara Dümmerling stimmt noch kurz ihre Gitarre nach. Dann geht es los: Das Abschlusskonzert zum Kurs „Schlager fetzen“ beginnt passend zur Jahreszeit mit dem Lied „Bunt sind schon die Wälder“. Familien und Freunde der Chorsänger und Gäste aus dem Wohnheim der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück sind zum Zuhören gekommen.

„Wir haben uns den Namen „Come in“-Chor gegeben. ‚Komm rein‘ meint, dass wir offen sind für alle Teilnehmer. Wir suchen gemeinsam die Lieder aus, die wir singen wollen und die uns Spaß machen“, erzählt Barbara Dümmerling aus der Arbeit des Kurses. An sechs Terminen treffen sich die Teilnehmenden im Haus Camminer Straße in Hilter und singen unter der Anleitung der erfahrenen Chorleiterin, die selbst im Rollstuhl sitzt. Sie begleitet den Gesang mit der Gitarre und arbeitet auch die Liedtexte auf. „Jeder hat eine Mappe, in der die Lieder in Textform und mit Bildern abgedruckt sind. So ist das Textlernen leichter“, sagt Dümmerling, „und der Kursbesuch ist auch für die Menschen kein Problem, deren Stärke nicht das Lesen ist.“

Seit zwei Jahren organisiert die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Osnabrück Inklusiv“ Kursangebote für Menschen mit und ohne Behinderung. „Die Angebote mit Musik und Gesang sind gut besucht“, berichtet der zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers. Er wünscht sich noch mehr Akzeptanz des Angebots bei Menschen ohne Behinderung: „Inklusive Angebote leben davon, dass gemeinsames Lernen stattfindet. Diese Entwicklung findet auch in der Erwachsenenbildung statt“, so Wellers.

Das Konzert von „Come in“ ist auf dem Höhepunkt angekommen: „Marmor, Stein und Eisen bricht“ klingt mit viel Freude aus den Kehlen der Sängerinnen und Sänger. Das Publikum applaudiert begeistert und fordert eine Zugabe. Die gibt es auch – und zwar in Form der Wunschrunde, die jeden Kurstermin abschließt. „Jetzt darf sich jeder ein Lied wünschen“, sagt Barbara Dümmerling und verteilt Text, Bilder und Noten von „Rot sind die Rosen“.

 

 

21. November 2017 - „Individuelle Lernerfolge erreichen“

Freuen sich über die Fortschritte der Schüler: (von links) Sandra Thies, Dozentin Victoria Andreae, Jana Kutkowski und Dirk Th. Jansen, Leiter der Realschule Bad Iburg.
Motiviert die Schüler zum Lernen in einer kleinen Nachhilfegruppe: vhs-Dozentin Victoria Andreae.

Osnabrück/Bad Iburg. „Was habt ihr euch gemerkt zum Stichwort ‚New York‘? Schreibt bitte eine Mindmap an die Tafel“, sagt Victoria Andreae auf Englisch zu ihren vier Schülern und gibt ihnen Kreide. Wenige Minuten später haben Jakob, Vitali, Hannes und Paul (Namen der Schüler geändert) die Tafel mit vielen Vokabeln gefüllt. Gemeinsam mit den Achtklässlern der Realschule Bad Iburg liest Victoria Andreae die Begriffe laut vor und überprüft, ob die Schreibweise korrekt ist. Die Lehramtsstudentin ist über eine Stellenanzeige auf der Homepage der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) auf das Projekt Außerschulische Lernförderung aufmerksam geworden und seit Januar als Dozentin in den Nachhilfegruppen tätig. „Wir wiederholen Inhalte aus dem regulären Unterricht und arbeiten an den Themen, die den Schülern schwerfallen“, sagt die 31-Jährige, die einmal pro Woche 90 Minuten lang mit der kleinen Gruppe Englisch lernt.

Die kontinuierliche Förderung zeigt Früchte: „Die Schüler machen deutliche Fortschritte und verbessern ihre Englischkenntnisse“, berichtet vhs-Dozentin Andreae. Die Pädagogin kennt auch den Grund dafür: „Wir haben das Privileg, das Lernangebot genau an den Bedürfnissen der kleinen Gruppe ausrichten zu können. Außerdem müssen wir keine Noten vergeben. In Englisch geht es oft erstmal darum, die Fremdsprache zu benutzen und ins Sprechen zu kommen.“ Neben Englisch bietet die Außerschulische Lernförderung der vhs Osnabrücker Land auch Nachhilfe für die Fächer Mathe, Deutsch und Deutsch als Zweitsprache an. Im Anschluss an den Regelunterricht findet die Förderung in den Räumen der Realschule Bad Iburg statt. Aktuell nehmen 22 Schülerinnen und Schüler an dem Angebot teil.

Sehr zur Freude von Schulleiter Dirk Th. Jansen, der von äußerst positiven Reaktionen der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrkräfte berichtet. „Die gezielte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler in den Hauptfächern wird von den Eltern angenommen, um Leistungsschwächen zu begegnen“, weiß Jansen. Da das Angebot in den Räumen der Schule stattfinde, sei zwischen den Dozenten der vhs und den Lehrerinnen und Lehrern der Realschule ein „schneller Austausch zur Unterstützung der Kinder möglich“. Für die Schule sei das Angebot der vhs neben den Maßnahmen zur individuellen Lernentwicklung im Regelunterricht und dem Förderunterricht im Ganztagsangebot „ein weiterer wichtiger Baustein zur Unterstützung der individuellen Lernentwicklung“, so der Leiter der Realschule, „die Schülerinnen und Schüler erzielen in der Lernförderung der vhs Osnabrücker Land individuelle Lernerfolge, die sie für den Regelunterricht ermutigen“, berichtet Jansen.

Diese Beobachtungen bestätigen Jana Kutkowski und Sandra Thies, die das Projekt bei der vhs Osnabrücker Land betreuen. „Durch die Förderung in der Kleingruppe werden die Schüler gestärkt und das zeigt sich dann im Schulunterricht, sei es durch mehr mündliche Mitarbeit oder durch bessere Noten“, sagt Kutkowski. „Die Schüler können die Lernziele erreichen und an das Leistungsniveau der Klasse anknüpfen“, ergänzt Thies.

Über das Bildungs- und Teilhabepaket können Schüler aus Familien mit Sozialleistungsbezug kostenlos an der Lernförderung teilnehmen. Für Selbstzahler ist eine kostengünstige Teilnahme möglich. Weitere Informationen bei Jana Kutkowski (Telefon 0541/501-3083, E-Mail: jana.kutkowski@vhs-osland.de) und Sandra Thies (Telefon 0541/501-3483, E-Mail: sandra.thies@vhs-osland.de).

 

 

26. Oktober 2017 - Projekt bilnos schließt Weiterbildung ab

Gute Ideen für die tägliche Arbeit: 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen die Fortbildungsreihe ab, die das Projekt bilnos angeboten hatte. Susanne Brundiers (2. von rechts) und Imke Igelmann (links) gratulierten zum Zertifikat.

Osnabrück. Die Förderung und Diagnostik von Kindern, die Probleme beim Lesen und Schreiben haben, war Thema einer Weiterbildungsreihe für Lehrkräfte an Grundschulen, Förderschullehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter sowie Mitarbeiter verschiedener Tagesbildungseinrichtungen aus dem gesamten Landkreis Osnabrück. Das Dozententeam vom Projekt „bilnos – Bildungs- und Lernberatung im Osnabrücker Land“ schulte seit April an sieben Terminen mit 65 Unterrichtsstunden insgesamt 17 Teilnehmer, die die Fortbildung jetzt erfolgreich abgeschlossen haben.

In Anlehnung an das ganzheitlich systemisch ressourcenorientierte Modell des Lernens vom Kreisel e.V. standen insbesondere die Vorläuferfertigkeiten für das Lesen und Schreiben sowie die damit korrespondierenden sensomotorischen Aspekte des Lernens im Fokus. Die Teilnehmer erhielten neben den theoretischen Ansätzen viele Ideen für die Umsetzung in ihrer Unterrichtspraxis. So lieferten die Dozentinnen Anregungen, das Lernen mit Bewegung zu verknüpfen. Möglichkeiten und Grenzen von Diagnostikverfahren und Förderprogrammen wurden besprochen. Aber auch praktisches Fördermaterial sowie Spiele wurden vorgestellt und konnten von den Teilnehmern selbst ausprobiert und für ihre tägliche Arbeit eingeschätzt werden.

„Das Projekt bilnos verfolgt den Grundgedanken ‚Früh fördern statt spät sitzen bleiben‘. Es ist wichtig, so früh wie möglich das Kind ganzheitlich mit seinen individuellen Stärken und Schwächen in den Blick zu nehmen“, betonte Projektmitarbeiterin Imke Igelmann bei der Abschlussveranstaltung. Sie wies auf die Förderung durch die außerschulische Individualförderung hin, die durch das Projekt bilnos im Landkreis Osnabrück angeboten wird. Unterstützt wird das Projekt bilnos in Trägerschaft der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land.

Mehr Informationen: www.vhs-osland.de/bilnos/ 

 

 

20. Oktober 2017 - Von Bramsche nach „Supercity“

Die Superhelden aus „Supercity“: Mit Tanz und Gesang erzählte die Musiktheater-Gruppe ihre Geschichte.
Action auf der Bühne: Zwei Tanz-Choreographien, eigene Texte und Gesang prägten den Auftritt der Zehn- bis 15-Jährigen.

Bramsche. Premiere in der Grundschule Im Sande: Mit knapp 40 Kindern und Jugendlichen haben die Ferienbildungsangebote „talentCAMPus“ und „Musiktheater“ zum ersten Mal in Bramsche stattgefunden. Sechs Tage lang probten die Mädchen und Jungen unter der Anleitung erfahrener Tanz- und Theaterpädagogen in der Grundschule Im Sande und führten zum Abschluss die selbst erarbeiteten Stücke, Lieder und Texte in der vollbesetzten Aula auf. Organisiert hatte die Veranstaltung die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) in Zusammenarbeit mit dem Bramscher Verein Universum, der Stadt Bramsche und dem Bildungsbüro für den nördlichen Landkreis Osnabrück.

Aufgeteilt in zwei Gruppen entwickelten die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren jeweils eine Vorführung. Sie erfanden die Texte für ihre Bühnenstücke, probten Lieder, trainierten Tanzschritte und studierten konzentriert ihre Auftritte ein. Die Gruppe der Grundschulkinder „entführte“ die Zuschauer von Bramsche nach „Supercity“, eine Stadt in der fast nur Superhelden leben. Für ihre Rollen dachten sich die Kinder eigene Namen wie „Superschnell“ oder „Superschlau“ aus und erfanden auch die Geschichte, die sie erzählten. Passend dazu bemalten und beklebten die Kinder für das Bühnenbild Pappkartons. „Helden“ waren auch das Thema für die Gruppe der Zehn- bis 15-Jährigen. Sie setzten sich mit ihren eigenen Vorbildern und Helden auseinander und schrieben eigene Texte, die sie vortrugen. Zwei Tanz-Choreographien sowie live vorgetragene Lieder rundeten ihren Bühnenauftritt ab. Begeisterter Applaus der rund 100 Zuschauer war der Lohn für ihre Mühe.

„Tolle Leistung vollbracht“

„Die Teilnehmer und die Dozenten haben eine tolle Leistung vollbracht“, lobte Anke Lehmann, die bei der vhs Osnabrücker Land im Team Sprachkoordination tätig ist. „Die Kinder haben sich intensiv mit dem Thema Sprache auseinandergesetzt, indem sie mit viel Engagement Texte geschrieben, geübt, gesprochen und gesungen haben. Über diesen Weg verfolgen wir das Ziel, die sprachliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen weiter zu verbessern“, betonte Lehmann.

Ebenso begeistert war Jessica Mack, Geschäftsführerin des Vereins Universum, vom Ergebnis des Ferienangebots: „Nach nur fünf Tagen, in denen die Kinder und Jugendlichen intensiv geprobt haben, können sie eine tolle Aufführung auf der Bühne zeigen, die das Publikum begeistert. Das ist ein echter Erfolg“, sagte Mack nach der Abschlussveranstaltung. Das Programm auf der Bühne und den Einsatz der Kinder und Jugendlichen lobte auch der Bramscher Bürgermeister Heiner Pahlmann, der zu den Gästen der Aufführung zählte. Er sei froh, alle Beteiligten in Bramsche begrüßen zu können und freue sich über „den krönenden Abschluss der Ferienwoche mit dem Auftritt der Kinder und Jugendlichen.“ Ina Eversmann vom Bildungsbüro für den nördlichen Landkreis freute sich, "dass wir die erfolgreichen Ferienbildungsangebote Musiktheater und TalentCAMPus in diesem Jahr im Nordkreis platzieren konnten."

„Mit der Unterstützung hier in Bramsche konnten wir eine gelungene Premiere feiern“, dankte Lehmann den Akteuren vor Ort für ihren Einsatz. Finanziert wurde der Workshop für die Jugendlichen über das Programm „Kultur macht stark“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen wird. Die Mittel für das Projekt Musiktheater stammen vom Landkreis Osnabrück.

 

 

4. Oktober 2017 - Sprache lernen in vielen Facetten

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist: 14 Kitas aus dem Landkreis Osnabrück sind in die zweiten Förderwelle des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ aufgenommen worden. Regelmäßig treffen sich die Fachkräfte für Sprache und die Leitungen der Kitas zu Arbeitskreisen, zu denen Fachberatung Hanna Prinzler (vorne, 2. von rechts) einlädt.
Voneinander lernen: Der Austausch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der „Sprach-Kitas“ ist wichtig.

Osnabrück. An einer Stellwand hängt eine große Zeichnung, die einen Baum mit Wurzeln, Stamm und Krone zeigt. Die Sonne ist ebenfalls zu sehen. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe ordnen Karten mit Stichwörtern wie Lebensumwelt, Grob- und Feinmotorik oder Gesellschaft der passenden Position auf dem Bild zu und heften sie an. Schließlich fasst Hanna Prinzler die Ergebnisse zusammen: „Anhand des Sprachbaums nach Wendtlandt wird deutlich, wie breit das Thema ‚Sprache lernen‘ gefächert ist und wie viele Bereiche mit in die Sprachentwicklung einfließen. Diese Darstellung finde ich sehr anschaulich, so dass sie auch gut für die Arbeit in der Kindertagesstätte eingesetzt werden kann.“ Die Sozialpädagogin ist als Fachberatung im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ tätig und begleitet für die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) einen Verbund von 14 Kindertagesstätten aus dem Landkreis Osnabrück, die im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ mitarbeiten.

Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ ausgeweitet

In einer zweiten Förderwelle hat das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Anfang 2017 weitere Kindertageseinrichtungen in das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ aufgenommen, die bis Ende 2020 finanziell gefördert werden. Die teilnehmenden Kitas haben je eine halbe Fachkraftstelle für Sprachförderung geschaffen, die sich um die Themen alltagsintegrierte Sprachbildung, inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien kümmert. Außerdem unterstützt die Kraft die Kitas bei der Qualitätsentwicklung und -sicherung. „Die Kindertagesstätten bilden einen Verbund und arbeiten zusammen“, erklärt Prinzler, die als Fachberatung für diesen Verbund bei der Koordinierungsstelle Sprachbildung und Sprachförderung der vhs Osnabrücker Land angesiedelt ist und regelmäßig zu Arbeitskreisen und Workshops einlädt.

„Spracherwerb aller Kinder anregen“

Inhaltlich stehe derzeit das Thema alltagsintegrierte Sprachbildung im Fokus, berichtet Prinzler. Mit diesem Konzept solle „der Alltag in einer Kita in seiner Gesamtheit darauf ausgerichtet werden, den Spracherwerb aller Kinder anzuregen und zu fördern. So erhöhen wir die Chancen eines jeden Kindes auf einen erfolgreichen Bildungsweg“, sagt sie. „Wir erhoffen uns, als ‚Sprach-Kita‘ mehr Gesamtwissen über das wichtige Thema Sprache zu bekommen, damit wir die unterschiedlichen Sprachen in unserer Kita bewusster leben und erleben können“, schildert Silvia Lohmann, Leiterin der Kita St. Ansgar in Dissen, die Motivation, am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ teilzunehmen. Bei Workshops der Fachkräfte für Sprache tauschen sich die Pädagoginnen und Pädagogen aus und „berichten von erfolgreichen Ideen, die dann auch in anderen Einrichtungen realisiert werden können“, erklärt Hanna Prinzler von den ersten Schritten der Arbeit. Wichtig sei auch, dass die zusätzlichen Fachkräfte als Multiplikatoren ihr Wissen an die Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtungen weitergeben. „Dafür dienen z.B. Modelle wie der Sprachbaum nach Wendtlandt, den wir im Arbeitskreis noch einmal genau in den Blick genommen haben“, ergänzt Prinzler.

 

 

27. September 2017 - Lehrkräfte für Deutschkurse qualifiziert

Lehrkräfte aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück nahmen an der Fortbildung teil, die Tanja Pöhler (vorne, 2. von links), Programmbereichsleiterin der vhs Osnabrücker Land organisiert hatte.
Fortbildungsoffensive für Lehrkräfte: An zwei Wochenenden nahmen die Dozenten für Deutsch als Zweitsprache an einer Schulung teil. Hier präsentieren Teilnehmende Ergebnisse der Gruppenarbeit.

Osnabrück. Grundlagen der Sprachvermittlung, Unterrichtsplanung, Differenzierung von Zielgruppen und Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen (GER) – diese und viele weitere Themen standen auf dem Programm der „vhs-Lehrkräftequalifizierung Deutsch“, die die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) jetzt für 16 Lehrende aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück organisiert hatte. An zwei Wochenenden nahmen die Lehrkräfte am Theorieteil einer 32-stündigen Basisschulung teil. Sie gehört zu einer Fortbildungsoffensive, die das Land Niedersachsen initiiert hat. Das Konzept für diese insgesamt 100 Unterrichtsstunden umfassende Fortbildung entwickelte der Deutsche Volkshochschul-Verband mit den Landesverbänden der Volkshochschulen und der telc gGmbh.

Die Referentin und Trainerin Stefanie Falke ist selbst ausgebildete Lehrerin und verfügt über eine langjährige Unterrichtserfahrung als Dozentin im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ). „Neben vielen theoretischen Inputs konnte Stefanie Falke die Themen immer wieder mit Beispielen aus der eigenen Praxis griffiger machen, was von allen Teilnehmenden sehr geschätzt wurde“, berichtet Tanja Pöhler, zuständige Programmbereichsleiterin bei der vhs Osnabrücker Land. Drängende Themen wie interkulturelle Kompetenzen und digitales Lernen, die den im Bereich DaZ tätigen Lehrkräften sehr am Herzen lägen, bestimmten den informellen kollegialen Austausch. „Das Aufbaumodul der vhs-Lehrkräftequalifizierung behandelt diese Themen ausführlich“, ergänzt Falke. Für das erste Quartal 2018 plant die vhs Osnabrücker Land eine Aufbauschulung in Osnabrück, die den Zertifikatslehrgang komplettiert.

„Ziel dieser Fortbildungen ist, die Lehrkräfte aus DaZ-Kursen auf die wachsenden Herausforderungen ihrer Tätigkeit vorzubereiten und sie weiter zu professionalisieren“, erläutert Tanja Pöhler, zuständige Programmbereichsleiterin der vhs Osnabrücker Land, den Hintergrund des Angebots. 

 

 

18. Juli 2017 - Besondere Momente in vhs-Kursen

Einladung zum Stöbern im neuen Semesterprogramm: Die neue Kurse der vhs Osnabrücker Land versprechen viele schöne ‚vhs Momente‘, finden (von links) Sylke Witte, vhs-Außenstelle Melle, vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer und vhs-Programmbereichsleiterin Tanja Pöhler.

Osnabrück. Einen kulinarischen Streifzug durch den Herbst oder eine Tagesfahrt in die Kaiserstadt Aachen unternehmen, den Einsatz von GPS-Navigation beim Wandern oder Radfahren ausprobieren, den wirksamen Schutz der Privatsphäre im Internet umsetzen oder mit einem kompakten Grundkurs in die schwedische Sprache einsteigen – Angebote wie diese enthält das neue Programm der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs). „Die Menschen, die als Kursteilnehmer, Kursleiter, Mitarbeiter oder Netzwerkpartner mit der vhs Osnabrücker Land verbunden sind, erleben in den vielfältigen vhs-Angeboten eine interessante, spannende oder bereichernde Zeit. In unserem Programmheft stellen wir einige dieser ‚vhs Momente‘ vor“, sagte Jörg Temmeyer, Geschäftsführer der vhs Osnabrücker Land, bei der Vorstellung des Programms für das zweite Semester 2017.

Das Angebot der vhs Osnabrücker Land erstreckt sich über alle Städte, Gemeinden und Samtgemeinden im Landkreis Osnabrück. Das Semesterheft ist bei den Außenstellen vor Ort, in den Rathäusern und Gemeindeverwaltungen sowie vielen weiteren Auslagestellen erhältlich.

Inspirierende Momente versprechen die Kreativkurse mit unterschiedlichen Techniken oder Materialien, wie zum Beispiel das Gestalten von Betonskulpturen in Bramsche und Georgsmarienhütte oder stilvolles Schreiben mit Kalligraphie in Bersenbrück. Zum Angebot gehören auch Tagesfahrten und Bildungsreisen, die in diesem Semester u. a. in die Unesco-Welterbestadt Quedlinburg oder ins niederländische Maastricht führen. Im Programmbereich Berufliche Bildung reicht das Angebot von A wie Atem, Stimme, Sprechen bis Z wie Zusätzliche Betreuungskraft im Pflegebereich. Neben den Kursen zur Prüfungsvorbereitung für Auszubildende gibt es viele Seminare, die sich an erfahrene Mitarbeiter richten, die ihre Kenntnisse und ihr Wissen erweitern möchten.

Zu den Themen „Stressbewältigung am Arbeitsplatz“ oder „Burnout-Prävention“ bietet der Programmbereich Gesundheit neue Bildungsurlaubsveranstaltungen an. Neue Sprachen und Kursformate gehören zum Angebot im Programmbereich Fremdsprachen: z.B. Portugiesisch für Anfänger in Melle, Dänisch in Georgsmarienhütte und Bramsche oder Englisch für die öffentliche Verwaltung in Melle. Die Sprach-Bildungsurlaube wurden u.a. um Italienisch und Französisch erweitert.

Schmackhafte Genussmomente versprechen verschiedene Kochkurse. Um den „Zauber der orientalischen Küche“ geht es u.a. in Bad Iburg und Dissen. Ernährung und Gesundheit stehen im Mittelpunkt der Kurse „Zuckersüß“ in Hagen oder „Die Kräutermanufaktur für Herbst und Winter“ im Artland und in Fürstenau. Sportlich geht es im Boulekurs „Pétanque“ in Georgsmarienhütte zu. Wenn der Winter dann naht, ist der Kurs „Fit für die Piste“ in Bramsche zu empfehlen. Mit Tai Chi oder Yoga hingegen können die Kursteilnehmer Entspannung und Momente der Stille erleben.

„Unser Programm bietet für jede Zielgruppe einen passenden Kurs: für Einsteiger, Fortgeschrittene, Frauen, Männer und Senioren. Wir erfüllen einen öffentlichen Bildungsauftrag für die Menschen, die in und rund um die vhs Osnabrücker Land die Welt der vielen Weiterbildungsmöglichkeiten immer wieder neu entdecken. Wir laden gerne dazu ein, in unseren Kursen kommunikative, lehrreiche oder glückliche ‚vhs Momente‘ zu erleben“, betonte Temmeyer. Die Kurse bieten ein Forum für Erlebnisse und fachliche Bildung, angenehme Lernatmosphäre und soziale Kontakte. „Wir freuen uns wieder auf das Miteinander mit unseren Kunden, Dozenten, Netzwerkpartnern und allen Volkshochschulkollegen“, so Temmeyer.

Fragen beantwortet der vhs-Kundenservice gerne (Telefon 0541/501-7777). Die Hauptgeschäftsstelle im Kreishaus Osnabrück ist in den Sommerferien von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Anmeldungen sind Opens external link in new windowhier jederzeit möglich. 

 

 

21. Juni 2017 - Für die zusätzliche Betreuung von Demenzkranken qualifiziert

20 Teilnehmer haben jetzt erfolgreich den Lehrgang „Zusätzliche Betreuungskräfte im Pflegebereich“ bei der vhs Osnabrücker Land abgeschlossen.

Osnabrück. 18 Frauen und 2 Männer haben jetzt bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erfolgreich eine 160 Unterrichtsstunden umfassende „Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft für Menschen mit Demenzerkrankungen nach §87b und §45b SGB XI“ abgeschlossen. Weitere 80 Praxisstunden in Einrichtungen der Altenhilfe ergänzten den theoretischen Unterricht der vhs-Dozentinnen Manuela Beidersandwisch, Helga Hömme-Porsch, Gertrud Junge, Jennifer Kanning und Magdalena Kavermann.

Erstmalig konnten auch Personen mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder und der Maßarbeit teilnehmen, da diese Qualifizierungsmaßnahme entsprechend deren Vorgaben und Standards zertifiziert ist. Der zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers sieht weiterhin einen großen Bedarf für das Aufgabenfeld der zusätzlichen Betreuung insbesondere von an Demenz erkrankten Menschen. „Die zusätzlichen Betreuungskräfte entlasten das Pflegepersonal in der stationären und ambulanten Altenpflege, sie ersetzen es nicht“, betonte Wellers. Sie betreuten die älteren Menschen im Rahmen der Tagesgestaltung bei Einzel- wie Gruppenaktivitäten, z.B. Spaziergängen, beim Lesen, Spielen oder Basteln. So werde die Lebensqualität gerade für Personen verbessert, die durch eine Demenz, eine psychische oder geistige Beeinträchtigung Schwierigkeiten in ihrer Alltagsbewältigung hätten.

Der nächste, ebenfalls zertifizierte Lehrgang (Kursnummer 172-600921) beginnt am Dienstag, 17. Oktober, im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück. Weitere Informationen, auch zum umfangreichen Fortbildungsangebot für das Berufsfeld Altenpflege, gibt es bei Hermann Wellers (Telefon 0541/500-5612, E-Mail: hermann.wellers@vhs-osland.de).

 

 

15. Juni 2017 - Fit für die Arbeit in der Altenpflege

Lehrgang bei der vhs Osnabrücker Land erfolgreich abgeschlossen: 12 Teilnehmende des „Grundkurses für Helfer/-innen in der Altenpflege“ mit den Dozentinnen Elke Benter (links), Magdalena Kavermann (2. von links), Helga Hömme-Porsch (rechts) und Marion Schüller (2. von rechts).

Osnabrück. Ein Jahr regelmäßiges Lernen in Theorie und Praxis: Jetzt haben zwölf Frauen und ein Mann den berufsbegleitenden Lehrgang „Altenpflegehilfe“ an der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erfolgreich abgeschlossen und sich für die Arbeit in der Altenpflege qualifiziert. In 240 Unterrichtsstunden vermittelten die Dozentinnen Elke Benter, Helga Hömme-Porsch, Magdalena Kavermann und Marion Schüller das breite Spektrum des Berufsfeldes Altenpflege, die praktischen pflegerischen Basisqualifikationen und vielfältige Anregungen zum Umgang mit pflegebedürftigen Menschen und deren Tagesgestaltung.

„Die Gruppe hat einmal pro Woche abends und alle 14 Tage am Samstagvormittag Unterricht gehabt. Alle Teilnehmenden waren hoch motiviert und haben viel gelernt“, lobte der zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers das Engagement der Absolventen bei der Zertifikatsübergabe. Deutlich werde, dass Lernen in der Gruppe neben der persönlichen Weiterentwicklung auch den beruflichen Erfolg bringe.

Weitere Informationen über aktuelle Lehrgangs- und Fortbildungsangebote im Bereich der Betreuung in der Pflege und in der Altenpflege bei Hermann Wellers (Telefon 0541/500-5612, E-Mail: hermann.wellers@vhs-osland.de) oder online unter www.vhs-osland.de.

 

 

30. Mai 2017 - telc-Prüfung in Spanisch abgelegt

Die gemeinsame Vorbereitung hat sich gelohnt: Acht Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bersenbrück erhielten ein Sprachzertifikat von Barbara Radinger-Dombert (Programmbereichsleitung vhs Osnabrücker Land, links) und Schulleiter Falk Kuntze (rechts). Mit ihnen freuten sich AG-Leiterin Kerstin Rohlfs (3. von rechts) und Koordinatorin Elisabeth Jungmann (3. von links).

Osnabrück/Bersenbrück. Acht Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bersenbrück haben jetzt erfolgreich die Prüfung „telc Espanol A1 Escula“ abgelegt. Im Anschluss an eine freiwillige AG absolvierten die Schüler der Jahrgänge sieben bis neun in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) die Zertifikatsprüfung mit guten Ergebnissen. „Das hat wirklich toll funktioniert“, lobte Barbara Radinger-Dombert, vhs-Programmbereichsleiterin Fremdsprachen, den Einsatz des Bersenbrücker Gymnasiums.

Im Sommer 2015 hatte Kerstin Rohlfs die AG ins Leben gerufen. „Wir haben mit ganz viel Spaß und in lockerer Runde miteinander gelernt. Im ersten Jahr eine Stunde pro Woche, im zweiten Jahr hatten wir eine Doppelstunde“, berichtete die Lehrerin. Der Wunsch, eine Sprachprüfung abzulegen, sei von den Schülerinnen und Schülern ausgegangen. „Sie kennen das aus den Fächern Englisch und Französisch, deswegen wollten sie gerne auch in Spanisch eine Prüfung machen“, sagte Rohlfs. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass die telc-Prüferin einen Kontakt zum einem kolumbianischen Schüler vermittelt habe, der nun zu Gast in Bersenbrück sei. „Er wohnt bei einem Schüler aus der AG. Im Winter erfolgt der Gegenbesuch in Kolumbien“, erzählte Rohlfs.

„Es ist wunderbar, wenn so auch der Gelegenheit zum Austausch entsteht“, fand Barbara Radinger-Dombert. Gemeinsam mit Schulleiter Falk Kuntze überreichte die vhs-Programmbereichsleiterin die Sprachzertifikate an die Bersenbrücker Gymnasiasten.

 

 

15. Mai 2017 - Entführung nach „Supertown“

Jede Menge Superhelden: Nach „Supertown“ entführten die Teilnehmer die Zuschauer im Veranstaltungszentrum Schwagstorf.
Intensive Arbeit: Mit ihren eigenen Talenten und Stärken setzten sich die Teilnehmer des talentCAMPus auseinander.

Ostercappeln. Mit 60 Kindern und Jugendlichen aus Ostercappeln, Bad Essen und Bohmte hatten die Ferienangebote „talentCAMPus“ und „Musiktheater“ so viele Teilnehmer wie nie zuvor. Zum fünften Mal organisierte die Volkshochschule Osnabrücker Land in Kooperation mit der Gemeinde Ostercappeln die für die Kinder kostenlosen Workshops, die mit einer großen Aufführung im Veranstaltungszentrum Schwagstorf abgeschlossen wurden.

Aufgeteilt in zwei Gruppen erarbeiteten die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren unter Anleitung erfahrener Tanz- und Theaterpädagogen jeweils eine Vorführung. Sie erfanden die Texte für ihre Bühnenstücke, probten Lieder, trainierten Tanzschritte und studierten konzentriert ihre Auftritte ein. Begeistert applaudierten die rund 150 Zuschauer.

Die Gruppe der sechs- bis neunjährigen Kinder „entführte“ die Zuschauer nach „Supertown“ in eine Stadt der Superhelden. Passend dazu malten und bastelten die Kinder ein Bühnenbild aus Pappkartons, erfanden Namen für ihre Rollen und die Geschichte für die Aufführung. Unter der Überschrift „Step by step, ich werd‘ mein eigener Held“ setzten sich die Zehn- bis 13-Jährigen mit ihren eigenen Vorbildern und Helden auseinander und entwickelten Hip-Hop-Stücke mit Tanz und Gesang. Jeder einzelne von ihnen zeigte sein Talent, z.B. mit a-cappella-Gesang.

Selbstbewusstsein gestärkt

„Alle Kids haben eine tolle Leistung vollbracht“, lobte Anke Lehmann, die als vhs-Mitarbeiterin für die Sprachkoordination im Landkreis Osnabrück zuständig ist. „Dass wir über den Weg Musiktheater bzw. Musical das Ziel verfolgen, alltagsnahe Sprachförderung umzusetzen, ist für die Kinder und Jugendlichen nicht relevant“, betonte Lehmann, „aber sie haben mit viel Engagement Texte geschrieben, gesprochen und gelernt und so ihre Sprachkenntnisse verbessert.“ „Die Arbeit mit den Kindern macht sehr viel Spaß. Wir haben viel zusammen gelacht und jedes Kind konnte mit seinen Fähigkeiten zeigen, was es kann“, berichtete Ann-Kristin Cowie, die als Schulsozialarbeiterin in der Gemeinde Ostercappeln für die Grundschulen zuständig ist und die Ferienangebote betreut. Es sei toll zu sehen, dass die Teilnehmer nach „nur fünf Tagen selbstbewusst auf Bühne gehen und eine so tolle Vorführung machen können. Viele Kinder hätten sich das vor dem Workshop nicht getraut“, sagte Cowie. „Eine rundum gelungene Veranstaltung – das zeigen die Rückmeldungen von den Teilnehmern und den Dozenten“, ergänzte Mitorganisatorin Judith Rother vom Bildungsbüro für den östlichen Landkreis Osnabrück.

„Mit der Unterstützung im Wittlager Land und insbesondere der Gemeinde Ostercappeln konnten wir dieses gelungene Angebot in die Tat umsetzen“, dankte Lehmann den Akteuren vor Ort für ihren Einsatz. Finanziert wird der Workshop für die Jugendlichen über das Programm „Kultur macht stark“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen wird. Die Mittel für den Mini-Talentcampus stammen vom Landkreis Osnabrück.

 

 

27. April 2017 - Programmieren in der Grundschule

Zum 1. MINT-Forum hatte Koordinatorin Petra Barth (4. von rechts) nach Bohmte eingeladen. Michael Brinkmeier (links) stellte das Thema „Programmieren in der Grundschule“ vor.
Mit dem Roboter „Thymio II“ probierten die Teilnehmerinnen Material aus, das für Kinder ab dem Grundschulalter geeignet ist.

Bohmte. Premiere feierte jetzt das „1. Forum MINT für den östlichen Landkreis Osnabrück“, zu dem das Regionale MINT-Zentrum nach Bohmte eingeladen hatte. Im Mittelpunkt stand das Thema „Programmieren in der Grundschule“, in das Michael Brinkmeier vom Institut für Informatik an der Universität Osnabrück einführte.

Mit verschiedenen neuen Materialien können auch Grundschüler schon erste Erfahrungen mit Robotern und Programmierung machen, berichtete Brinkmeier. Er stellte Grundschullehrkräften aus dem Wittlager Land zum Beispiel den „Thymio II Roboter“, den „micro bit“ und den „Calliope Mini“ vor. Nach einer theoretischen Einführung probierten die Teilnehmer der Fortbildung die Arbeit mit dem „Thymio II Roboter“ selbst aus und programmierten einfache Funktionen.

„Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche früh an MINT-Themen – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – herangeführt werden. So können sie Basiskompetenzen und ein grundlegendes Interesse für MINT-Fragen entwickeln und dauerhaft stärken“, erklärte Petra Barth, Koordinatorin für die Regionalen MINT-Zentren im Landkreis Osnabrück. Dieses Ziel verfolgen die Regionalen MINT-Zentren im Landkreis Osnabrück. Die Einrichtungen in Trägerschaft der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) bieten regelmäßig Fortbildungen für Lehrkräfte an.

Für weitere Informationen stehen Judith Rother vom MINT-Zentrum für den östlichen Landkreis Osnabrück (Telefon 0541/501-9544, E-Mail: judith.rother@vhs-osland.de) oder Petra Barth (Telefon 05439/6039-258, E-Mail: petra.barth@LKOS.de) zur Verfügung.

 

 

13. März 2017 - Neues Netzwerk nimmt Arbeit auf

Feuer und Flamme sind die Kinder der Forscher AG im Kinderzentrum Bersenbrück beim Experimentieren. Angeleitet werden sie von Karin Schumacher (3. von links) und Christina Micke-Kamper (2. von rechts). Ansprechpartnerin im lokalen Netzwerk vhs Osnabrücker Land ist Petra Barth (5. von rechts).

Osnabrück/Bersenbrück. Hantieren mit Feuer erlaubt: Im Forscherraum des Kinderzentrums Bersenbrück hält Mia mit einer Zange aus Metall ein Stück Pappe in eine brennende Kerze. Gemeinsam beobachten die Kinder der Forscher AG, was mit der Pappe passiert. „Und was geschieht, wenn jetzt Wasser auf die Pappe gesprüht wird?“, fragt Erzieherin Karin Schumacher, während ihre Kollegin Christina Micke-Kamper zur Sprühflasche mit Wasser greift. Drei Sprühstöße später brennt nichts mehr. Die Gruppe mit Mia, Tim, Lionel, Lasse, Henry und Emilian schaut aufmerksam zu.

„So wie hier im Kinderzentrum Bersenbrück kann die Arbeit einer Einrichtung aussehen, die als Haus der kleinen Forscher zertifiziert ist“, sagt Petra Barth, pädagogische Mitarbeiterin bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) und zuständig für MINT-Themen. Seit Anfang 2017 ist die vhs Osnabrücker Land neuer Netzwerkpartner der Stiftung Haus der kleinen Forscher. „Wir intensivieren die Arbeit mit Einrichtungen im Landkreis Osnabrück, unterstützen Interessenten beim Zertifizierungsprozess und bilden Trainerinnen und Trainer aus, die später Fortbildungen im Osnabrücker Land anbieten“, schildert Barth die ersten Arbeitsschritte im Netzwerk.

Das Kinderzentrum Bersenbrück der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück ist schon seit 2011 als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. „Die Forscher AG ist ein regelmäßiges Angebot bei uns“, berichtet Einrichtungsleiterin Simone Krauel-Rohe. Eine kleine Gruppe von Kindern trifft sich im Forscherraum und befasst sich mit Fragen aus Naturwissenschaft, Technik oder Mathe. Unter Anleitung der Erzieherinnen entwickeln die Drei- bis Sechsjährigen Fragen, bauen Experimente auf und beobachten genau, was passiert. „Danach überlegen sie, wie und warum etwas funktioniert oder eben nicht“, erzählt Krauel-Rohe. „Dieser frühe Umgang gerade mit Fragen aus den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ist wichtig, um Neugier und Interesse sowohl bei Jungen als auch Mädchen zu wecken“, ergänzt Barth, die Ansprechpartnerin für das lokale Netzwerk ist und gerne Fragen von Kindertagesstätten, Grundschulen oder Horten beantwortet.

Weitere Informationen bei: Petra Barth (Telefon: 05439/6039-258, E-Mail: petra.barth@LKOS.de).

 

 

10. Februar 2017 - Zur Hauswirtschafterin ausgebildet

Für den Einsatz als Hauswirtschafterinnen vorbereitet sind die Teilnehmerinnen, die die vhs Osnabrücker Land jetzt verabschiedet hat.

Osnabrück. Erfolgreich abgeschlossen haben jetzt elf Frauen die Ausbildung zur Hauswirtschafterin bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs). Nach dem einjährigen Lehrgang mit insgesamt 280 Unterrichtseinheiten bestanden die Absolventinnen die Prüfung, die von der Landwirtschaftskammer abgenommen wurde.

„Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin bietet eine gute Möglichkeit zum Einstieg oder zum Wiedereinstieg in den Beruf“, sagte Regula Püschel, zuständige vhs-Programmbereichsleiterin. Angesichts der zunehmenden Ganztagesbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen sei ein konstant bleibender Bedarf an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten zu beobachten. Auch in Krankenhäusern, Kurheimen, Pflegeeinrichtungen oder Privathaushalten gebe es Stellenangebote für Hauswirtschafterinnen.

Die Prüfungsinhalte des Lehrgangs umfassten hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen, Wirtschafts- und Sozialkunde. Ein siebenköpfiges Dozententeam der vhs vermittelte die unterschiedlichen Unterrichtsinhalte. „Ein weiterer Lehrgang hat im Januar begonnen und ein Quereinstieg ist noch möglich“, berichtete Püschel. Die Kursnummer lautet 162-600307. Weitere Fragen beantwortet Regula Püschel (Telefon 0541 501-3061, E-Mail: regula.pueschel@vhs-osland.de). 

 

 

8. Februar 2017 - vhs Osnabrücker Land qualifiziert pädagogische Mitarbeiter an Grundschulen

Lehrgang erfolgreich abgeschlossen: Für die pädagogische Mitarbeit an Grundschulen qualifizierten sich siebzehn Frauen und ein Mann.

Osnabrück. Siebzehn Frauen und ein Mann absolvierten jetzt bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erfolgreich die Qualifikation „Pädagogische/-r Mitarbeiter/-in an Grundschulen“, die 125 Unterrichtsstunden umfasst. Diese Fortbildung ist vom Landesverband der niedersächsischen Volkshochschulen als „vhsConcept“-Lehrgang anerkannt und basiert auf einem landesweit verbindlichen Curriculum.

Die vhs-Dozentinnen Karin Bayreuther, Silke Hellmer, Ulrike Nölker und Claudia Radtke unterrichteten die Teilnehmer an zwei Abenden pro Woche. Hinzu kamen 20 Stunden praxisorientierte Hospitationen im Regelunterricht der Grundschulklassen 1 bis 4 sowie in der Betreuungszeit oder in unterrichtsergänzenden Angeboten. „Die Grundschulen suchen nach wie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, z.B. für die verlässliche Grundschule“, sagte der zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers bei der Verabschiedung der Teilnehmenden. Er wies auf die nächste Fortbildung hin, die die vhs Osnabrücker Land ab Februar anbietet.

Der Lehrgang (Kursnummer 171-600916) beginnt am Montag, 20. Februar im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10. Der Unterricht findet montags- und mittwochabends jeweils von 19 bis 21.15 Uhr sowie an vier Samstagen von 9 bis 16 Uhr statt. Teilnehmen können Personen mit pädagogischen und erzieherischen Vorerfahrungen. Weitere Informationen bei Hermann Wellers (Telefon 0541/500-5612, E-Mail: hermann.wellers@vhs-osland.de).

 

23. Januar 2017 - vhs Osnabrücker Land organisiert Deutschkurs für Jugendliche mit Alphabetisierungsbedarf

Intensives Lernen der deutschen Sprache ermöglicht der Schülerintensivkurs der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs), der unter anderem von Lehrerin Christina Leppich (5. von links), vhs-Programmbereichsleiterin Tanja Pöhler (2. von rechts) und Julia Stodtmeister (rechts) betreut wird.

Osnabrück. Donnerstag, 10:10 Uhr im Haus des Lernens: Vor acht Schülerinnen und Schülern im Deutsch-Intensivkurs der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) liegen Bildkarten. Sie benennen den gezeigten Begriff, drehen die Karte um und lesen die einzelnen Silben des Wortes vor. „Richtig, gut gemacht“, lobt Lehrerin Christina Leppich ihre Schützlinge. Währenddessen trainiert ihr Kollege Peter Krutzki mit vier anderen Teilnehmern das Vorlesen. Die Jugendlichen im Kurs stammen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Irak, Bulgarien, Gambia und Albanien. Seit Mitte November sind sie für den Intensivkurs von der Schulpflicht in der Regelschule befreit und werden an fünf Vormittagen pro Woche mit jeweils fünf Unterrichtseinheiten ausschließlich in Deutsch unterrichtet. Unterstützt wurde der Kurs durch Spendengelder in Höhe von 15.810 Euro, die 2015 bei der Weihnachtsaktion der Osnabrücker Nachrichten gesammelt wurden.

Fähigkeiten im Lesen und Schreiben verbessern

Die Jugendlichen im Kurs haben sehr unterschiedliche Vorkenntnisse sowohl der deutschen Sprache als auch ihrer Muttersprache mit in den Kurs gebracht“, berichtet Tanja Pöhler, Programmbereichsleiterin für Deutsch/Integration bei der vhs Osnabrücker Land. Einige Schüler beherrschten zum Beginn des Kurses das deutsche Alphabet kaum, während andere Buchstaben und Zahlen schon gelernt hatten und ihre Fähigkeiten im Lesen und Schreiben verbessern müssen. „Wir haben hier primäre Analphabeten und Zweitschriftenlerner im Kurs, deswegen musste die Gruppe geteilt werden“, erklärt Julia Stodtmeister, pädagogische Mitarbeiterin der vhs Osnabrücker Land. Kennt ein Teilnehmer das Alphabet seiner Muttersprache sicher, fällt es ihm in der Regel leichter, eine zweite Schriftsprache zu lernen. Ist ein Schüler jedoch auch in der Muttersprache Analphabet, ist der Lernprozess für die deutsche Sprache deutlich schwieriger.

Mit den Lehrkräften Christina Leppich, Heiko Graf und Peter Krutzki unterstützt erfahrenes Personal der vhs Osnabrücker Land die Jugendlichen beim Lernen der Sprache. „In den beiden Gruppen herrscht ein gutes Arbeitsklima. Wir bereiten die Schülerinnen und Schüler darauf vor, das Lernen der deutschen Sprache in einem weiteren Intensivkurs oder in der allgemeinbildenden Schule fortzusetzen“, erzählt Leppich. „Die Jugendlichen verbessern ihre Schreib- und Lesekompetenzen, so dass sie eine Chance auf einen gelingenden Bildungsweg haben“, hebt Pöhler die Vorteile der Arbeit im Schülerintensivkurs hervor.

 

 

19. Januar 2017 - Kursteilnehmer und vhs-Dozent gewinnen Preis

Im Interview berichtet die syrischen Flüchtlinge Eyad Al Hakim (links) und Hasan Abdulkader über ihr Leben in Deutschland.

Quakenbrück. Aus einer spontanen Idee und einer Bewerbung in letzter Minute wird ein Fest: Bei einem Videowettbewerb der Stiftung gegen Rassismus haben vhs-Dozent René Broich und zwei seiner Kursteilnehmer, Eyad Al Hakim und Hasan Abdulkader, einen Preis gewonnen.

Für die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) gibt Broich Flüchtlingen in Quakenbrück Deutschunterricht. Auch Eyad Al Hakim und Hasan Abdulkader besuchen Broichs Kurs und waren begeistert bei der Sache, als der Dozent vom Videowettbewerb berichtete. Die Stiftung gegen Rassismus hatte für den Wettbewerb „Aus meiner Sicht“ Geflüchtete dazu aufgerufen, in einem selbstgedrehten Clip über ihren Alltag und die Lebenswirklichkeit in Deutschland zu berichten.

Kurz vor Einsendeschluss führte Broich ein Interview mit den beiden Flüchtlingen, die aus Damaskus bzw. Aleppo stammen und derzeit in Menslage bzw. Quakenbrück leben. Er stellte die Fragen und die beiden Syrer berichteten von ihren Erfahrungen in der neuen Heimat. Das Video ging als Wettbewerbsbeitrag an die Stiftung - und gewann 1000 Euro, zweckgebunden für eine Feier mit Filmvorführung. „Das war eine Überraschung für uns. Mit dem Geld haben wir ein Fest gefeiert, zu dem Flüchtlinge aus unserem Deutschkurs und Freunde und Helfer aus der Flüchtlingsarbeit eingeladen waren“, berichtet René Broich. Neben dem eigenen Beitrag wurden auch die Siegervideos aus dem Wettbewerb gezeigt.

Auf der Homepage des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sind Opens external link in new windowweitere Informationen zu finden. Die Wettbewerbsbeiträge sind auf der Internetseite der Opens external link in new windowStiftung gegen Rassismus unter dem Stichwort „Videowettbewerb mit Geflüchteten“ zu finden. Der Titel des Films aus Quakenbrück lautet „Hasan & Eyad“.

 

 

9. Januar 2017 - Neues Semesterprogramm vorgestellt

EDV-Angebot erweitert: EDV-Programmbereichsleiterin Carola Köster (von links), vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer und Systemadministrator Nils Erpenbeck testen die technische Ausstattung im EDV-Raum in Georgsmarienhütte.

Osnabrück. Die Arbeit mit der Software InDesign trainieren, die Deutschkenntnisse für den Beruf ausbauen oder an einer aktuellen Bildungsurlaubsveranstaltung teilnehmen – das neue Programm der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) enthält wieder etwa 2000 Veranstaltungen. „Mit unserem Angebot möchten wir unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer inspirieren, über Neues nachzudenken, ihre berufliche Weiterentwicklung oder ihre Freizeit zu planen. Wir finden es wichtig, mitreden zu können, wenn es um neue Themen in Gesellschaft, Politik, Berufswelt oder Kreativität geht“, sagte vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer bei der Vorstellung des aktuellen Programms. Das Heft ist online verfügbar und die Online-Anmeldung freigeschaltet. Bei den vhs-Außenstellen ist das Heft seit Dienstag, 10. Januar, erhältlich.

„Egal ob die Teilnehmer das Angebot in der Freizeit oder für den Beruf nutzen, in unseren Kursen verbinden sich Erlebnis und Bildung, angenehme Lernatmosphäre und das Kennenlernen Gleichgesinnter“, weiß Temmeyer aus Erfahrung. Jährlich nutzen über 25.000 Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer das Angebot der vhs Osnabrücker Land, das in 21 Außenstellen und in Osnabrück stattfindet. Es beinhaltet ein breites Spektrum an Themen, das vom Blick in andere Länder, neue „Lebensmodelle“ für das aktive Älterwerden im ländlichen Raum über Zeitzeugengespräche in der Samtgemeinde Bersenbrück oder bis hin zu neuen Bildungsurlaubsveranstaltungen in der beruflichen Bildung oder bei den Fremdsprachen reicht.

Neue EDV-Themen für Beruf und Freizeit

Viele neue Themen – sowohl für private als auch für berufliche Interessen – hat der Programmbereich EDV/Neue Medien zu bieten. „Wandern und Radfahren mit dem Smartphone/ GPS-Gerät“, „Einführung in den Umgang mit dem E-Book-Reader“, Reiseplanung im Internet, Social Media für Unternehmen oder Kurse zum Layout- und Satzprogramm InDesign sind nur einige neue Angebote. Auch bewährte Kurse hat die vhs Osnabrücker Land überarbeitet und an die aktuelle technische Entwicklung angepasst. Weiterentwickelt hat die vhs außerdem ihr Angebot im Bereich Altenpflege. Zwei Qualifizierungslehrgänge sind nun nach AZAV zertifiziert, so dass grundsätzlich eine Förderung über die Maßarbeit oder das Jobcenter möglich ist. Das berufsbegleitende Fortbildungsprogramm für Betreuungs- und Pflegekräfte wurde erweitert und umfasst jetzt 15 Kurse.

„Bei uns gibt es viel Stoff zum Mitreden. Wir haben das perfekte Programm für unsere Kunden entwickelt, basierend auf ihren Wünschen, aktuell, ortsnah und bezahlbar. Deswegen laden wir ein, im Programmheft zu stöbern und wie gewohnt mit uns ‚Gemeinsam auf Kurs‘ zu gehen“, betonte Temmeyer.

Fragen beantwortet der vhs-Kundenservice gerne: Telefon: 0541/501-7777, E-Mail: vhs@LKOS.de.

 

 

30. November 2016 - vhs und Landkreis starten Pilotprojekt zur Sprachbeobachtung

Die Sprachentwicklung in Kindergärten wollen Landkreis Osnabrück und Volkshochschule Osnabrücker Land fördern. Nun fand die Auftaktveranstaltung zu einem Pilotprojekt im Kreishaus Osnabrück statt. Zu den Teilnehmern gehörten (von links): Karin Präger, Beate Gervelmeyer, Renate Zimmer (Universität Osnabrück), Juliane Macke, Anke Lehmann, Anne Hanses, Stephanie Witt, Kreisrat Matthias Selle und Nina Rotter (vhs Osnabrücker Land).

Osnabrück. Bildungspolitik ist gefragter denn je: Dieser Überzeugung sind der Landkreis Osnabrück und die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs). Deshalb starten die Partner nun ein Pilotprojekt in der Sprachentwicklungsbeobachtung. 38 Kindertagesstätten aus dem Landkreis werden in der ersten Phase einen wissenschaftlich erarbeiteten Beobachtungsfokus auf Kinder aus ihren Einrichtungen richten. Unterstützung und Anleitung erfahren die Kita-Mitarbeiter von geschulten Sprachexpertinnen der vhs Osnabrücker Land.

„Stellen Sie sich vor, es ist der erste Schultag und Sie verfügen nicht über Sprache. Das kann ein Problem für das ganze Leben werden“, befand Kreisrat Matthias Selle bei der Auftaktveranstaltung zum Pilotprojekt „BaSiK – Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen“ (BaSiK). „Sprache muss schon in Kitas gelernt werden“, sagte Selle in seiner Begrüßung vor rund 80 Fachkräften für Sprache, Kita-Leitungen und Trägervertretern. Hierbei diene das Beobachtungsprojekt auch der Prävention.

Hinter BaSiK steht die renommierte Erziehungswissenschaftlerin Renate Zimmer, Direktorin des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe). Sie hat gemeinsam mit ihrem Team einen Beobachtungsbogen für den pädagogischen Alltag erarbeitet. Dieser hat zum Ziel, den Sprachentwicklungsverlauf eines Kindes kontinuierlich zu dokumentieren und darüber hinaus auch speziellen Förderbedarf zu erkennen. Aufbauend auf den Beobachtungen können Maßnahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung abgeleitet werden. Das Verfahren liegt in zwei Versionen für Kinder unter drei Jahren sowie für Kinder über drei Jahren vor.

Besonders die Kinder, die noch am Beginn ihrer Sprachentwicklung stehen oder Deutsch als Zweitsprache erwerben, profitieren von Zugängen zur Sprache, die über die Wahrnehmung, den Körper und die Bewegung erfolgen. BaSiK verfolgt somit einen ganzheitlichen Zugang zur Sprache, ihrer Beobachtung und Bildung. Besonders erfreut zeigte sich Zimmer, dass der Landkreis Osnabrück BaSiK nun in einem Pilotprojekt testen will: „Der Prophet im eigenen Land wird nur selten gehört.“

Die Wissenschaftlerin ging in ihrem Fachvortrag auf die verschiedenen Arten des Lernens ein, die sie anhand von Videobeispielen aus der Praxis verdeutlichte. So erklärte Zimmer beispielsweise, wie man Ablenkungen beziehungsweise sprunghafte Aufmerksamkeitsreize bei Kindern aktiv für emotionale oder spielerische Sprachentwicklung nutzen könne.

So könne man über den Zugang zum Kind auch Zugang zur Sprache ermöglichen: „Die Förderung sollte nicht defizitorientiert direkt an der Sprache ansetzen“, ermutigte die Referentin die anwesenden Fachkräfte für Sprache und zitierte den Dichter Christian Morgenstern: „Mit jedem Wort wachsen wir!“

 

 

28. November 2016 - Intensivkurse in Englisch, Spanisch oder Russisch sind gefragt

Einstieg in die spanische Sprache: Die Teilnehmer nutzen den Bildungsurlaub, um sich intensiv mit Spanisch zu befassen.
Englischkenntnisse ausbauen: Die Teilnehmer trainieren das Sprechen und das Hörverstehen.

Osnabrück/Wallenhorst. Mit 40 Unterrichtsstunden in einer Woche in eine neue Fremdsprache einsteigen oder verschüttete Kenntnisse auffrischen – diese Angebote der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) nutzen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne. Im zweiten Semester 2016 betreut Barbara Radinger-Dombert, zuständige Programmbereichsleiterin Fremdsprachen, besonders viele Bildungsurlaube. „Es gab einen regelrechten Ansturm auf die Kurse: Innerhalb von sechs Wochen haben drei in Osnabrück und fünf am Standort Wallenhorst-Rulle stattgefunden. Für drei Veranstaltungen lagen so viele Anmeldungen vor, dass die Kurse geteilt werden mussten“, berichtet Radinger-Dombert.

Teilnehmer loben Lernerfolge

Der „Spanisch Grundkurs A1“ sowie der „Englisch Grundkurs A1.2“ waren sehr gefragt, so dass insgesamt vier Kurse parallel in den vhs-Räumen in Rulle am St. Bernhardsweg stattgefunden haben. Die Rückmeldungen nach der Kurswoche sprechen für sich: „Wir haben in kurzer Zeit sehr viel gelernt. Es war unterhaltsam und auch fordernd. Wir wollen weiterlernen“, lautet eine Meinung. Gelobt wird auch der Standort mit freundlichen Räumen und guter Infrastruktur. „Das Sprache-Lernen über eine ganze Woche ermöglicht eine intensive Reaktivierung verschütteter Kenntnisse und es macht Lernerfolge sichtbar“, heißt es in der Evaluation eines anderen Kurses.

„Um in eine Sprache neu einzusteigen oder Schulkenntnisse zu reaktivieren, bietet sich ein Bildungsurlaub an“, weiß auch Barbara Radinger-Dombert aus Erfahrung. Das intensive Lernerlebnis in einer überschaubaren Gruppe, in der eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht, ermöglicht schnelle und erkennbare Fortschritte. „Fehler sind erlaubt und alle Kursteilnehmer lernen aus Fehlern“, betont Radinger-Dombert. Es werde viel Wert auf das Sprechen gelegt und auch das Hörverstehen werde intensiv trainiert. Ein weiterer Vorteil einer Bildungsurlaubsveranstaltung ist, dass die Teilnehmer gemäß den Regelungen des Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetzes fünf Tage Sonderurlaub von ihrem Arbeitgeber erhalten können. „Circa 80 Prozent der Teilnehmer nutzen diese Möglichkeit“, so Radinger-Dombert.

Die Gründe, einen Kurs zu besuchen, sind vielfältig. „Englisch-Kenntnisse werden oft im Beruf verlangt, so dass Teilnehmer, die in der Schule nicht Englisch gelernt haben oder die in der Schulzeit keinen Zugang zu der Sprache gefunden haben, diesen Nachteil ausgleichen wollen“, sagt Radinger-Dombert. Auch private Gründe können eine Rolle spielen, z.B. wenn neue Mitglieder in die Familie eingeheiratet haben und die Verständigung mit deren Angehörigen nicht klappt, weil Sprachkenntnisse fehlen.

vhs weitet Angebot aus

Im kommenden Jahr weitet die vhs Osnabrücker Land die Kursangebote „Bildungsurlaub im Bereich Fremdsprachen“ aus. „Unsere Klassiker Englisch, Spanisch und Russisch werden durch Angebote auf höheren Sprachniveaus ergänzt und die Sprachen Französisch und Italienisch kommen neu hinzu. Insgesamt sind 15 Veranstaltungen geplant“, erläutert Programmbereichsleiterin Radinger-Dombert, die als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht (Telefon 0541/501-3094, E-Mail: barbara.radinger-dombert@vhs-osland.de).

Weitere Informationen finden Sie Opens internal link in new windowhier.

 

 

23. November 2016 - Zehn Teilnehmer schließen Brandschutzlehrgang ab

Gratulierten den Absolventen des Lehrgangs zum Brandschutzbeauftragten: vhs-Programmbereichsleiterin Regula Püschel (4. von links) und die Dozenten Klaus Fiening (rechts) und Herbert Kirchner (2. von rechts).

Osnabrück. Praktische Löschübungen, das Aufstellen von Brandschutzordnungen oder die Beseitigung brandschutztechnischer Mängel standen auf dem Programm des Lehrgangs zum Brandschutzbeauftragten, den die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) jetzt veranstaltet hat. Nach 64 Unterrichtseinheiten, die unter anderem im Rahmen einer Bildungsurlaubsveranstaltung stattfanden, erhielten zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Zertifikate.

„Viele Unternehmen oder Gebäudebetreiber brauchen die Unterstützung durch einen Brandschutzbeauftragten“, sagt Regula Püschel, vhs-Programmbereichsleiterin Berufliche Bildung. Diese Person sei der zentrale Ansprechpartner für den vorbeugenden Brandschutz und unterstütze bei der Wahrnehmung gesetzlicher Vorgaben. „Deswegen ist die vhs froh, regelmäßig Lehrgänge und Fortbildungen in diesem wichtigen Themenfeld anbieten zu können“, so Püschel.

Ein weiterer Zertifikatslehrgang startet am Montag, 27. März 2017. Die nächste Fortbildung für Brandschutzbeauftragte findet am Montag, 23. Januar 2017, und Dienstag, 24. Januar 2017, jeweils von 9 bis 16 Uhr im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück statt. Die Kursnummer lautet 162-601256. Weitere Informationen bei Regula Püschel (Telefon 0541/501-3077, E-Mail: regula.pueschel@vhs-osland.de). Anmeldungen sind Opens external link in new windowhier online möglich oder per E-Mail (vhs@LKOS.de) . Bitte die Kursnummer 162-601256 angeben. Der Anmeldeschluss ist am Freitag, 13. Januar 2017.

 

 

11. November 2016 - INPUT – neues Angebot bei der Volkshochschule Osnabrücker Land

Mit INPUT auf Arbeit oder Schulkurs vorbereiten: Im Januar startet das neue Grundbildungsangebot, das Christa Rapp (rechts), Jörg Temmeyer und Katrin Hettlich (links) von der vhs Osnabrücker Land Maßarbeit-Bereichsleiterin Susanne Steininger (2. von links) vorstellten.

Osnabrück. Ein neues Grundbildungsangebot hat jetzt die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) vorgestellt. Am 9. Januar 2017 beginnt der „INPUT – Übergangskurs in berufliche und schulische Anschlussperspektiven“, der sich an Teilnehmer richtet, die sich auf eine Arbeitsstelle oder einen Hauptschulkurs vorbereiten möchten.

Das Konzept von „INPUT“ sieht neben dem Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathe, Arbeit/Beruf, EDV sowie den Wahlfächern Englisch und Kunst eine sozialpädagogische Betreuung vor. „Mit dieser individuellen Begleitung stärken wir das Arbeits- und Sozialverhalten der Teilnehmer, die sich in Übergangssituationen befinden. Sie können das Lernen neu für sich entdecken“, berichtete Christa Rapp, zuständige vhs-Programmbereichsleiterin für Grundbildung und Schulabschlüsse.

Der Kurs findet montags bis freitags von 8.45 bis 12 bzw. 14 Uhr statt. Die Teilnehmer trainieren alltags- und berufsrelevantes Wissen, z.B. die Grundkompetenzen Rechnen, Schreiben und Lesen, den Umgang mit Geld sowie die Benutzung von Computern oder anderen technischen Geräten. Gefördert wird INPUT durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, so dass die Teilnahme kostenlos ist. „Mit dem Übergangskurs geht die vhs Osnabrücker Land neue Wege im Bereich der arbeitsorientierten Grundbildung, um Angebote wie INPUT oder andere Übergangsformate zu etablieren“, erklärte Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land, die den Kurs gemeinsam mit Rapp entwickelt hat.

„INPUT ist eine sinnvolle Ergänzung der bisherigen vhs-Angebote. Die vhs Osnabrücker Land möchte das Bildungsinteresse möglichst vieler Menschen fördern und sie zu lebenslangem Lernen motivieren – egal, in welcher persönlichen Situation sie sich befinden“, betonte vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer. Auf reges Interesse stieß INPUT auch bei Susanne Steininger, Bereichsleiterin Übergangsmanagement Schule – Beruf bei der Maßarbeit. „Gut, dass die vhs Osnabrücker Land dieses Kursformat entwickelt hat. Grundbildung ist eine wichtige Voraussetzung für Beschäftigungsfähigkeit. Somit ist INPUT für unsere Bewerber interessant, denn die Teilnehmer werden auf das Ausbildungs- und Arbeitsleben vorbereitet“, sagte Steininger.

Das Grundbildungsangebot ist offen für Interessenten, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und über deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 verfügen.

Beratung und Anmeldung bei Christa Rapp (Telefon 0541/500-5613, E-Mail: christa.rapp@vhs-osland.de).

 

 

9. November 2016 - vhs-Projekt unterstützt Schüler an der Fürstenauer IGS

Lernförderung in der IGS Fürstenau: vhs-Dozent Henrik Ahrens-Westerlage (links), Schulleiter Jürgen Sander und Jahrgangsleiterin Claudia Schade im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern.

Fürstenau. Gezielte Betreuung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathe und zwar an den Stellen, an denen Unterrichtsinhalte schwer zu vermitteln sind – das ist ein Ziel der Außerschulischen Lernförderung. Diese qualifizierte Nachhilfe bietet die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) seit dem Sommer auch an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Fürstenau an. Im Anschluss an den regulären Unterricht oder in Freistunden ist vhs-Dozent Henrik Ahrens-Westerlage hier im Einsatz, um z.B. mit Zehntklässlern intensiv am Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung zu arbeiten.

„Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern macht viel Freude. Sie sind sehr motiviert und saugen die Inhalte fast wie ein Schwamm auf. Sie wünschen sich sogar noch mehr Betreuung. Denn sie sehen die Effekte, die die Lernförderung bringt. Der reguläre Unterricht wird einfacher“, berichtet Ahrens-Westerlage. Viele Teilnehmer in seinen Gruppen sind Schüler, die als Asylsuchende nach Fürstenau gekommen sind. „Manchmal müssen wir erst herausfinden, ob die Probleme mit dem Unterrichtsstoff mathematischer oder eher sprachlicher Natur sind“, erklärt der vhs-Kursleiter augenzwinkernd.

Die IGS Fürstenau ist eine von 62 Schulen im Landkreis Osnabrück, an denen die vhs Osnabrücker Land seit Anfang 2014 die „Außerschulische Lernförderung“ anbietet. Seither haben insgesamt über 500 Kurse mit rund 15.000 Unterrichtseinheiten stattgefunden. Über das Bildungs- und Teilhabepaket können Schüler aus Familien mit geringem Einkommen oder Sozialleistungsbezug kostenlos an der Lernförderung teilnehmen. Für Selbstzahler gilt ein günstiger Tarif. „Die Lernförderung trägt dazu bei, dass die Schüler vorhandene Lücken im Unterrichtsstoff schließen und wieder an die Leistung ihrer Lerngruppe anknüpfen können“, erläutert Sonja Reinhardt, Projektkoordinatorin für den nördlichen Landkreis. Dafür sei auch der enge Kontakt zwischen Schule und Lernförderkraft ein großer Vorteil.

Ergänzende Sprachförderung

Zusätzliche Förderung gibt es für neuzugewanderte Schüler bis 14 Jahre im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“. Der Unterricht ist für die Teilnehmer kostenlos und wird wie die Außerschulische Lernförderung in Kleingruppen direkt in den Schulen durchgeführt. „Bei uns gibt es kurze Wege, so dass wir bei Bedarf zeitnah an weiteren Grund- und weiterführenden Schulen sowohl Kurse für ‚Deutsch als Zweitsprache‘ als auch Kurse der Außerschulischen Lernförderung organisieren können“, betont Sandra Thies, die die ergänzende Sprachförderung betreut.

Intensive Förderung

An der IGS Fürstenau sind die Lehrkräfte mit dem Start der Lernförderung sehr zufrieden. „Uns war aufgefallen, dass es auch wegen der sprachlichen Schwierigkeiten schwer ist, die asylsuchenden Schülerinnen und Schüler in den Unterricht einzubinden“, sagt Claudia Schade, IGS-Jahrgangsleiterin und Lehrkraft für Deutsch als Zweitsprache. Die zusätzliche Förderung in der Kleingruppe sei „deutlich intensiver, als dies in einer Klasse mit 25 bis 30 Schülerinnen und Schülern möglich ist. Für die asylsuchenden Schüler ist es ein wichtiges Hilfsmittel, um die deutsche Sprache zu lernen und so besser im Unterricht zurechtzukommen“, berichtet Schade. Schulleiter Jürgen Sander ist froh, die Kompetenz der vhs-Dozenten nutzen zu können. „Bei uns gilt der Grundsatz, dass die IGS eine Schule für alle ist. Dank der Lernförderung können wir diesem Anspruch noch besser gerecht werden“, so Sander. Weitere Fragen zur Außerschulischen Lernförderung beantwortet Sonja Reinhardt (Telefon 05439/6039-308, E-Mail: sonja.reinhardt@vhs-osland.de). Ansprechpartnerin für das Angebot Ergänzende Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache ist Sandra Thies (Telefon 0541/501-3483, E-Mail: sandra.thies@vhs-osland.de). Mehr Informationen finden Sie Opens internal link in new windowhier.

 

 

19. Oktober 2016 - Für die zusätzliche Demenzbetreuung in der Altenpflege qualifiziert

23 Teilnehmer absolvierten den Lehrgang „Zusätzliche Betreuungskräfte im Pflegebereich“ bei der Volkshochschule Osnabrücker Land.

Osnabrück. 21 Frauen und 2 Männer haben jetzt bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erfolgreich eine 160 Unterrichtsstunden umfassende zusätzliche „Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft für Menschen mit Demenzerkrankungen nach §87b und §45b SGB XI“ abgeschlossen. Weitere 80 Praxisstunden in Einrichtungen der Altenhilfe ergänzten den theoretischen Unterricht der vhs-Dozentinnen Helga Hömme-Porsch, Gertrud Junge, Manuela Beidersandwisch und Magdalena Kavermann.

Der zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers sieht weiterhin einen großen Bedarf für das Aufgabenfeld der zusätzlichen Betreuung insbesondere von an Demenz erkrankten Menschen. „Die zusätzlichen Betreuungskräfte entlasten das Pflegepersonal in der stationären und ambulanten Altenpflege, sie ersetzen es nicht“, betonte Wellers. Es gehe, so Wellers, um die Verbesserung der Lebensqualität für Menschen, die durch eine demenzielle Erkrankung in ihrer Alltagsbewältigung beeinträchtigt sind und gezielt noch mehr Unterstützung benötigen.

Am Dienstag, 15. November, beginnt der nächste Lehrgang „Zusätzliche Betreuungskräfte im Pflegebereich“ (Kursnummer 162-600928) im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück. Weitere Informationen, auch zum umfangreichen Fortbildungsangebot für das Berufsfeld Altenpflege, gibt es bei der vhs Osnabrücker Land (Telefon 0541/500-560, E-Mail: magdalena.kavermann@vhs-osland.de).

 

 

30. September 2016 - Hobby-Werkstatt für Senioren

Klapphocker ist gefragt: Gemeinsam arbeiten die Teilnehmer der Hobby-Werkstatt für Senioren an verschiedensten Gegenständen aus Holz.
Hobby-Werkstatt für Senioren: Jeden Dienstag von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr treffen sich die Teilnehmer in der Realschule Georgsmarienhütte.

Georgsmarienhütte. Dienstagnachmittag, kurz vor 15 Uhr: In zwei Werkräumen der Realschule Georgsmarienhütte laufen die Maschinen. Edith Busemann sägt an der Bandsäge eine Tischplatte in Form. Nebenan wird fleißig gehobelt und gefeilt. „Das wird wieder ein Klapphocker“, berichtet Manfred Schmidt, „der ist im Moment der große Renner.“ Seit fünf Jahren leitet er ehrenamtlich die „Hobby-Werkstatt für Senioren“, die über die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) dienstagsnachmittags zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr angeboten wird. Zwischen 60 und 85 Jahre alt sind die Teilnehmer, zu denen auch vier Frauen gehören. Gemeinsam arbeiten sie an Gegenständen aus Holz, die sie im Haus oder im Garten gebrauchen können.

„Jeder bringt unterschiedliche Talente mit, jeder wird in die Gruppe integriert. Wir helfen uns gegenseitig, die Werkstücke fertigzustellen“, berichtet Schmidt, der wie die meisten anderen Teilnehmer keine Berufsausbildung als Tischler oder Schreiner hat. Im Gegenteil, in der Hobby-Werkstatt arbeiten Rentner zusammen, die ehemals im Rettungsdienst, als Maschinenschlosser, JVA-Beamter oder Außendienstmitarbeiter tätig waren. „Jeder hat auf jeden ein Auge. Außerdem stehen wir nicht unter Zeitdruck und können in aller Ruhe an den Gegenständen arbeiten“, erzählt Manfred Schmidt.

Mindestens seit 1986 gibt es das Angebot „Hobby-Werkstatt für Senioren“. Seither sind sehr viele, ganz unterschiedliche Stücke entstanden, ausschließlich aus Holz: Stehtische, Skulpturen für den Garten, Schränke, Stühle, Vogelhäuser, Tisch, Sessel und Bank für den Garten mit zwei, drei oder vier Sitzplätzen. Nicht zu vergessen der Klapphocker. „Für den haben wir mittlerweile Schablonen angefertigt, damit alle Bohrlöcher richtig gesetzt werden“, berichten die Teilnehmer. Mit viel Spaß sind die Seniorinnen und Senioren am Werk. „In den Schulferien machen wir Pause. Da hat mir richtig etwas gefehlt“, sagt Edith Busemann.

Mit Selbsthilfe und gegenseitiger Unterstützung organisieren die Seniorinnen und Senioren um Manfred Schmidt das Holz, das sie in der Realschule verarbeiten. „Es wurden ausrangierte Kirchenbänke besorgt und zunächst gelagert. Sobald das Material dann verarbeitet werden soll, kümmern wir uns um das Sägen und den Transport“, beschreibt Schmidt, der die Werkstatt ehrenamtlich leitet. Weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen und „werden gerne aufgenommen“, berichtet Busemann, die vor eineinhalb Jahren dazu gekommen ist.

Eine Kursgebühr für die Hobby-Werkstatt wird nicht erhoben. Für die Nutzung der Räume und Maschinen fallen jedoch Kosten an, die auf die Teilnehmer umgelegt werden. „Auch das Material muss bezahlt werden“, sagt Manfred Schmidt. Er steht als Ansprechpartner für Interessenten zur Verfügung und ist telefonisch erreichbar unter 05401-2665.

 

 

29. September 2016 - Auf die Heilpraktiker-Prüfung vorbereitet

Vorbereitungslehrgang abgeschlossen: vhs-Programmbereichsleiterin Regula Püschel (links) und Kursleiterin Tamara Moosbauer (3. von links) freuen sich mit den Kursteilnehmerinnen über die gelungene Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Prüfung.

Osnabrück. Erfolgreich abgeschlossen haben jetzt sechs Teilnehmerinnen den Vorbereitungslehrgang auf den schulmedizinischen Teil der Prüfung zur Heilpraktikerin bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs). Seit November 2013 lief der Kurs über 640 Unterrichtseinheiten.

Unter der Leitung von Tamara Moosbauer wurden Kenntnisse zur Erkennung und Beurteilung von Krankheiten vermittelt. Weitere Themen waren Gesetzes- und Berufskunde sowie Naturheiltherapien. Die Prüfung legen die Teilnehmerinnen vor dem Gesundheitsamt Hannover ab.

„Im Januar beginnt der nächste Lehrgang, der für alle Teilnehmer offen ist und sich besonders eignet für pädagogische, soziale oder helfende Berufe“, berichtete die zuständige vhs-Programmbereichsleiterin Regula Püschel. Bei einem Informationsabend am Dienstag, 15. November, wird der Vorbereitungslehrgang im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück, vorgestellt.

Mehr Informationen bei Regula Püschel (Telefon 0541/501-3077, E-Mail: regula.pueschel@vhs-osland.de). Anmeldungen sind Opens external link in new windowhier online oder per E-Mail (vhs@LKOS.de) möglich. Bitte die Kursnummern angeben: 162-600310 für den Infoabend, 162-600311 für den Lehrgang.

 

 

26. September 2016 - Den richtigen Buchstaben auf der Spur

Neue Ansätze für Förderung: Schulleiter Torsten Breckweg und Lernbegleiterin Sandra Schmitz freuen sich über die Fortschritte, die die Kinder in der Außerschulischen Individualförderung vom Projekt bilnos machen.
Spielerisch lernen: Lernbegleiterin Sandra Schmitz unterstützt Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben.

Förderung durch Projekt bilnos an der Grundschule Borgloh

Hilter. Auf den Boden des Klassenzimmers hat Marie* mit flüssiger Kreide einen langen weißen Strich gemalt. Links davon hat sie ein „i“ geschrieben, auf der rechten Seite steht „ie“. „Es geht um das Wort ‚Risse‘. Ist der Vokal in der ersten Silbe lang oder kurz?“, fragt Lernbegleiterin Sandra Schmitz Marie und ihre Schulkameradinnen Johanna* und Klara*. Die Mädchen überlegen kurz und springen auf die richtige, die linke Seite der Linie. Sofort folgt das nächste Wort und die Drittklässlerinnen erkennen, dass „Riese“ das „ie“ enthält. „Prima“, lobt Schmitz die Mädchen. Sie zeigt noch einmal Handbewegungen, mit denen die Kinder überprüfen können, ob der Laut kurz oder lang ist. „Kurz ist wie ein Karateschlag, beim langen könnt ihr den Arm entlang rutschen“, erklärt Schmitz den Kindern. So können sie sich die Schreibweise der Buchstaben herleiten.

Aufmerksam hören Marie, Johanna und Klara zu und sind konzentriert bei der Sache – obwohl es schon kurz vor 14 Uhr ist. Seit fast einem Jahr nehmen die drei Mädchen in der Grundschule Borgloh an der Außerschulischen Individualförderung teil, die das Projekt „bilnos – Bildungs- und Lernberatung im Osnabrücker Land“ anbietet. In einer Kleingruppe mit maximal vier Grundschülern werden Kinder gefördert, die Schwierigkeiten beim Rechnen, Lesen oder Schreiben haben. „Diese kleine Gruppe schafft für die Kinder einen Schonraum, der neue Lernerfahrungen auch auf spielerische und körperorientierte Weise ermöglicht. Die Kinder erleben, dass sie durch ihr eigenes Tun etwas schaffen und nehmen sich wieder als selbstwirksam wahr“, erzählt Lernbegleiterin Sandra Schmitz. Ihre Aufgabe sei es, Kinder wieder für ihre ganz individuellen Stärken zu sensibilisieren, damit sie diese für die nächsten Lernentwicklungsschritte nutzen können.

Unterstützung für Kinder mit Lernschwierigkeiten

Torsten Breckweg, Leiter der Grundschule Borgloh ist sehr zufrieden mit dem zusätzlichen Angebot: „Von Schülern, Eltern und aus dem Kollegium erhalte ich ein rundum positives Feedback. Die Kinder nehmen – auch am Nachmittag – mit Freude an der Außerschulischen Individualförderung teil.“ Nach längerer Suche habe er mit dem Angebot durch das Projekt bilnos eine Möglichkeit gefunden, Kindern mit Lernschwierigkeiten außerhalb des schulischen Unterrichts helfen zu können. Auch in die Schule möchte Breckweg den gleichen pädagogischen Ansatz einbringen: „Trotz eines knapp bemessenen Budgets für Fortbildung habe ich mich dazu entschlossen, zwei Lehrkräfte durch bilnos weiterbilden zu lassen. So arbeiten die Schule und die Lernbegleiterin noch besser zusammen.“

Die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Lernbegleiterin, Kindern und ihnen selbst loben auch die Eltern. „Es macht meiner Tochter viel Spaß, in der kleinen Gruppe mit ‚Gleichgesinnten‘ und guter Laune schulische Themen zu wiederholen, weiter zu vertiefen und noch unsichere Punkte sicherer zu machen“, berichtet Klaras Mutter. Die Förderung gebe der ganzen Familie ein gewisses Maß an Sicherheit. „Die unterschiedlichen Lernansätze haben unserer Tochter sehr gut weitergeholfen. Viele Anregungen der Lernbegleiterin können wir zu Hause umsetzen. Auch im Schulunterricht werden Elemente aus der Förderung übernommen“, erklärt Johannas Mutter. Dank der Förderung durch bilnos sei ihre Tochter viel selbstbewusster geworden.

„Diesen Effekt beobachten wir bei vielen Kindern“, sagt bilnos-Projektleiterin Susanne Brundiers, „dank der Förderung durch unsere Lernbegleiterinnen haben sie positive Erlebnisse im Unterricht, die sie stärken. Und das nicht nur in der Schule.“

Unterstützt wird das Projekt bilnos in Trägerschaft der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land. Neben der Förderung für Kinder bietet bilnos Weiterbildungen für Grundschullehrer an und bildet Lernbegleiter aus.

Weitere Informationen finden Sie Opens internal link in new windowhier oder erhalten Sie bei Susanne Brundiers (Telefon 0541/500-5616, E-Mail: brundiers@bilnos.de). Ein Informationsabend zur nächsten Weiterbildungsreihe für Lernbegleiter findet am Montag, 24. Oktober, um 18 Uhr im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück statt.

*Namen der Kinder geändert.

 

 

23. September 2016 - Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

Sprachbildung im Mittelpunkt: Fachberatung Stephanie Witt (links) lädt die Fachkräfte und Leiterinnen der Sprach-Kitas regelmäßig zu Treffen ein.

Osnabrück. Seit neun Monaten läuft das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, an dem 15 Kindertagesstätten aus dem Landkreis Osnabrück teilnehmen. Alle Einrichtungen sind zu einem Verbund zusammengeschlossen, den als Fachberatung Stephanie Witt von der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) betreut. „Das Bundesprogramm verfolgt in erster Linie das Ziel, die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in den teilnehmenden Einrichtungen zu verbessern. Zusätzlich sollen die Zusammenarbeit mit den Eltern und die inklusive Pädagogik gestärkt werden“, berichtet Witt.

Sprachbildung immer wichtiger

Die Kindertagesstätten können ihren inhaltlichen Schwerpunkt selbst wählen. „Für uns steht zurzeit das Thema Inklusion im Vordergrund. Das inklusive Arbeiten ist in unserer Einrichtung sehr wichtig geworden“, berichtet Ann-Kathrin Hauertmann, die als zusätzliche Fachkraft für Sprache in der Evangelischen Kita St. Sylvester in Quakenbrück im Einsatz ist. Grundsätzlich sei der Bedarf an Sprachbildung in der Kita gewachsen, ergänzt Katrin König, Leiterin der Ev. Kita St. Sylvester. Das bestätigen auch Annelore Keßler-Stenzel, Fachkraft für Sprache, und Sandra Kundt, Leiterin der KiTa-Kunterbunt in Dissen. „Die Kinder kommen mit immer weniger Sprache in die Kita, deswegen ist die alltagsintegrierte Sprachbildung so wichtig“, erzählt Kundt. Zudem sei es wichtig, den Eltern „die Arbeit in der Kita transparent zu machen oder ihnen einen positiven Umgang mit Sprache zu vermitteln, zum Beispiel bei Mehrsprachigkeit in der Familie“, ergänzt Keßler-Stenzel. Deswegen sei sie als Fachkraft für Sprache bei Elternabenden oder im Elterncafé präsent. Karin König und Sandra Kundt sind froh, durch das Bundesprogramm eine zusätzliche Fachkraft für Sprache im Team zu haben. „Das ist ein wichtiger Vorteil für die teilnehmenden Kitas: Fachkräfte für Sprache zeigen auf, wie im Alltag sprachanregende Anlässe geschaffen und dialogfördernde Fragen gestellt werden können. Sie sensibilisieren das Kita-Team und Eltern dafür, wie sie die Freude am Sprechen wecken“, erklärt Fachberaterin Stephanie Witt.

Weitere Kitas können Interesse anmelden

Über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ stellt das Bundesfamilienministerium bis Dezember 2019 bundesweit insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung. So können die teilnehmenden Kitas je eine halbe Fachkraftstelle für Sprachförderung schaffen. Die zusätzliche Fachberatung für den Verbund der Sprach-Kitas im Landkreis Osnabrück ist bei der vhs Osnabrücker Land angesiedelt, organisiert Arbeitsgruppen für die Sprach-Kitas und begleitet die Kitas bei der Umsetzung der Projektziele. „In einer zweiten Förderwelle wird das Projekt nun ausgeweitet. Bis Ende September können weitere Kitas ihr Interesse für die Teilnahme am Bundesprogramm anmelden“, berichtet Stephanie Witt.

Mehr Informationen: Opens external link in new windowwww.fruehe-chancen.de

 

 

16. August 2016 - Lernwerkstatt in Georgsmarienhütte startet im September

Lernwerkstatt zum Ausprobieren: Das neue Angebot in der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte stellten (von links) Katrin Hettlich vom Alpha-Netzwerk der vhs Osnabrücker Land, Lernbegleiterin Daniela Moormann-Meyer und der Leiter der Stadtbibliothek Christoph Höwekamp dem Georgsmarienhütter Bürgermeister Ansgar Pohlmann vor.

Georgsmarienhütte. Für ein neues Lernangebot kooperieren das Alpha-Netzwerk der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) und die Stadtbibliothek Georgsmarienhütte: Ab Montag, 5. September, geht die „Lernwerkstatt in der Stadtbibliothek“ in Serie. Bürgermeister Ansgar Pohlmann, Christoph Höwekamp, Leiter der Stadtbibliothek, Lernbegleiterin Daniela Moormann-Meyer und Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land gaben jetzt den Startschuss für das offene Angebot, das kostenlos ist und wöchentlich im Seminarraum der Stadtbibliothek stattfindet.

„Wir bieten Raum zum Lernen und zum Austausch, zum Aufbau und Weiterentwickeln von eigenen Fähigkeiten und Kenntnissen. Ob Unterstützung beim Lesen und Ausfüllen von Anträgen oder beim Verstehen schwieriger Texte, falls gewünscht hilft unsere Lernbegleiterin je nach Bedarf – zum Beispiel bei Unsicherheiten in der Rechtschreibung oder beim Formulieren von Briefen und Bewerbungen“, erläuterten Höwekamp und Hettlich den Ansatz für die Lernwerkstatt.

„Auch Tipps für die Online-Recherche, das Lernen im Internet oder den Umgang mit dem Computer und anderen Geräten wie Smartphone oder Tablet gehören dazu“, ergänzte Daniela Moormann-Meyer, die als Lernbegleiterin ab dem 5. September einmal pro Woche mit Rat und Tat zur Seite steht. Eigens für die Lernwerkstatt ausgestattete Laptops bieten Lernspiele, Lernsoftware und kostenlose Lernplattformen. Zusätzlich könne die umfangreiche Medienausstattung der Stadtbibliothek kann genutzt werden, sagte Höwekamp. „Es stehen sowohl Ratgeber für Berufswahl und Bewerbungen, als auch Nachschlagewerke für Rechtschreibung und Bücher in einfacher Sprache zur Verfügung“, so Höwekamp.

„Dieses offene Angebot erweitert das klassische Kursangebot der vhs Osnabrücker Land in Georgsmarienhütte“, sagte Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land. Es sei wertvoll, dass starke Kooperationspartner wie das Alpha-Netzwerk und die Stadtbibliothek vor Ort zusammenarbeiten würden, um den Bereich der Grundbildung zu stärken. Unterstützung erhält die Lernwerkstatt auch von der Bildungsgenossenschaft Georgsmarienhütte. „Mit dem neuen Angebot wird genau das umgesetzt, wofür sich die Bildungsgenossenschaft einsetzt: die Förderung lebenslanger Bildung hier vor Ort“, betonte der Georgsmarienhütter Bürgermeister Ansgar Pohlmann, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Bildungsgenossenschaft ist.

Die Lernwerkstatt findet ab dem 5. September jeden 1. und 3. Montag im Monat von 16.30 Uhr bis 18 Uhr sowie jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 10 Uhr bis 11.30 Uhr statt. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an deutschsprachige Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Einstieg ist jederzeit möglich. „Kommen Sie vorbei und entdecken Sie das Lernen und das Lesen neu“, lautet der Appell der Organisatoren. Fragen zu diesem und weiteren Kursangeboten aus dem Bereich der Grundbildung beantwortet Katrin Hettlich unter Telefon 0541/500-5619.

 

 

26. Juli 2016 - Neues Programm der vhs hat viele Facetten

Vielfalt für alle: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vhs Osnabrücker Land präsentieren das neue Semesterprogramm, das ein breites Angebot für jede Zielgruppe enthält.

Osnabrück. Das Programmheft ist fertig und die Internetseite mit den neuen Kursen bestückt: Am 5. September ist der offizielle Semesterstart für das Wintersemester an der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) und ab jetzt sind Anmeldungen für die Kurse möglich. „Das neue Angebot zeigt einmal mehr die Vielfalt der Erwachsenenbildung im Landkreis Osnabrück“, sagte vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer bei der Vorstellung des Programmhefts, „viele Menschen wirken am Programm der vhs Osnabrücker Land mit. Diese Vielfalt spiegeln die Kurse wider. Sie alle laden dazu ein, neue Perspektiven einzunehmen, ungewohnte Facetten an sich selbst kennenzulernen oder Bekanntes zu trainieren.“

Ob Berufstätige, kreativ Interessierte, Sportler, Senioren, Frauen, Männer, Menschen mit Migrationshintergrund oder Kinder und Jugendliche – jede Zielgruppe findet ein ansprechendes Kursangebot in den 21 Städten und Gemeinden im Landkreis und in Osnabrück. Neben bewährten Angeboten wie Yoga, Wirbelsäulengymnastik oder Aqua Jogging bietet der Programmbereich Gesundheit (Schnupper-)Kurse für das aus Japan stammende Trainingskonzept Tabata an. Bei den Kochkursen hat der Trend „Superfood“ Einzug gehalten und das Zubereiten von Speisen mit Quinoa oder Chiasamen wird erläutert. Im Bereich EDV/Neue Medien führen Kurse in den Umgang mit Messengerdiensten, Fotoplattformen oder in die Handhabung von Smartphone und Tablet ein.

Auch das nach wie vor aktuelle Thema Sprachbildung für Flüchtlinge greift die vhs Osnabrücker Land auf und bietet eine Fortbildung „Sprachbegleiter für Flüchtlinge“ an. Der Austausch zwischen ehrenamtlichen Helfern und Asylsuchenden steht im Mittelpunkt des Angebots „Arabisch/Deutsch: Interkulturelles Treffen“. In Melle wird das Fremdsprachenangebot um Japanisch, in Georgsmarienhütte um Portugiesisch erweitert.

In Zusammenarbeit mit den regionalen MINT-Zentren des Landkreises bietet die vhs Osnabrücker Land Kurse an, die das naturwissenschaftliche Lernen fördern und das Bildungsangebot in Kindertagesstätten und Schulen ergänzen können. Themen sind etwa das Einrichten einer Forscherecke in der Kindertagesstätte oder der Zusammenhang von Naturwissenschaften mit Musik und Kunst. Direkt an Kinder und Jugendliche richten sich Angebote wie eine kreative Schreibwerkstatt oder ein englischer Theaterworkshop.

„Zu unserem Weiterbildungsangebot passt jede und jeder. Das vhs-Team freut sich auf viele und vielfältige Begegnungen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit uns gemeinsam auf Kurs gehen“, betonte Temmeyer.

Die Kurse sind ab sofort Opens external link in new windowhier online buchbar. Das Programmheft steht auch als Opens external link in new windowpdf-Dokument zur Verfügung. Das gedruckte Heft ist in den Opens internal link in new windowAußenstellen der vhs Osnabrücker Land oder den bekannten Opens internal link in new windowAuslagestellen ab Anfang August erhältlich. Fragen beantwortet das vhs-Team unter Telefon 0541/501-7777.

 

 

25. Juli 2016 - Glückwünsche zum Schulabschluss

Gute Abschlüsse machten die Absolventen, die ihren Haupt- oder Realschulabschluss bei der vhs Osnabrücker Land nachgeholt haben.

Osnabrück. 37 Frauen und Männer haben jetzt bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) ihren Real- oder Hauptschulabschluss nachgeholt. Bei der Verabschiedung gratulierte Thorsten Peters, Prüfungsvorsitzender im Auftrag der Landesschulbehörde und Leiter der Oberschule Hasbergen, den jungen Erwachsenen zu ihren guten Abschlüssen und ermutigte sie, optimistisch ihre weiteren beruflichen oder schulischen Herausforderungen anzugehen. „Unsere Absolventen haben durch den nachträglichen Erwerb des Schulabschlusses neue Perspektiven erworben“, betonte Christa Rapp, Programmbereichsleiterin Zweiter Bildungsweg bei der vhs Osnabrücker Land.

Der Zweite Bildungsweg ist ein offenes Angebot für Jugendliche und Erwachsene in persönlichen, schulischen und beruflichen Umbruchs- und Übergangssituationen. Er bietet Chancen, unterbrochene Schullaufbahnen fortzusetzen, vorhandene Schulabschlüsse zu verbessern oder neue Ziele zu verwirklichen.

Ab Mitte August bietet die vhs Osnabrücker Land neue Kurse zum Nachholen des Haupt- oder Realschulabschlusses an verschiedenen Standorten im Landkreis und in Osnabrück an. Fragen beantwortet Christa Rapp, Telefon 0541/500-5613, E-Mail: christa.rapp@vhs-osland.de. Weitere Informationen im Opens internal link in new windowInfocenter.

 

 

28. Juni 2016 - Pädagogische Mitarbeiterinnen für Grundschulen ausgebildet

Lehrgang erfolgreich abgeschlossen: Acht Frauen qualifizierten sich bei der vhs Osnabrücker Land für die pädagogische Mitarbeit an Grundschulen.

Osnabrück. Acht Frauen absolvierten jetzt bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erfolgreich die Qualifikation „Pädagogische Mitarbeiter an Grundschulen“, die 125 Unterrichtsstunden umfasst. Die vhs-Dozentinnen Karin Bayreuther, Silke Hellmer, Ulrike Nölker und Claudia Radtke unterrichteten die Teilnehmerinnen an zwei Abenden pro Woche. Hinzu kamen 20 Stunden praxisorientierte Hospitationen im Regelunterricht der Grundschulklassen 1 bis 4 sowie in der Betreuungszeit oder in unterrichtsergänzenden Angeboten.

Der zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers betonte, dass „der Bedarf an pädagogischen Mitarbeitern für Grundschulen nach wie vor hoch“ sei. Daher wies Wellers auf den nächsten Lehrgang (Opens external link in new windowKursnummer 162-600916) hin, den die vhs ab Montag, 5. September, anbietet. Teilnehmen können Personen mit pädagogischen und erzieherischen Vorerfahrungen. Weitere Informationen gibt es bei der vhs Osnabrücker Land, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück, Telefon: 0541/500-5610 oder per E-Mail: hermann.wellers@vhs-osland.de.

 

 

9. Juni 2016 - Premiere in Bersenbrück: Demenzbegleiter schließen Lehrgang erfolgreich ab

Premiere in Bersenbrück: Zum ersten Mal schlossen 18 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer in der Nordkreisgemeinde den Grundkurs Demenzbegleiter/-in ab. Foto: Samtgemeinde Bersenbrück / Liesel Hoevermann

Bersenbrück. Das Krankheitsbild Demenz und der Umgang damit standen im Mittelpunkt des Lehrgangs „Grundkurs Demenzbegleiter/-in für Ehrenamtliche und Interessierte“, den die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) in Kooperation mit der Ehrenamtskoordinatorin und Seniorenbeauftragten der Samtgemeinde Bersenbrück, Gabriele Linster, veranstaltet hat. 18 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer haben jetzt den zum ersten Mal veranstalteten Kurs über 33 Unterrichtseinheiten erfolgreich abgeschlossen.

Übungen für das Gedächtnistraining, basale Stimulation, Kommunikation bei Menschen mit Demenzerkrankung oder Sturzprophylaxe lauteten die Themen der Unterrichtsstunden, die die vhs-Kursleiterin Magdalena Kavermann organisiert hatte. Den Anstoß für den Lehrgang hatte die Beteiligung der Samtgemeinde am Bundesprojekt „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ gegeben. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Ziel ist, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu leisten.

Der Grundkurs Demenzbegleiter richtet sich an betroffene Angehörige ebenso wie an Pflegekräfte und Ehrenamtliche, die Familien durch ihr Engagement unterstützen wollen. Hermann Wellers, zuständiger Programmbereichsleiter der vhs Osnabrücker Land gratulierte den Teilnehmern und kündigte für den Herbst einen weiteren Kurs für ehrenamtliche Demenzbegleiter an. Beginn ist am Montag, 31. Oktober. Weitere Informationen bei der vhs Osnabrücker Land, Telefon 0541/500-5610, E-Mail: magdalena.kavermann@vhs-osland.de.

 

 

6. Juni 2016 - Projekt bilnos bietet Weiterbildung zum Lernbegleiter an

Spielerisches Training: In der außerschulischen Individualförderung erweitern Grundschüler mit bilnos-Lernbegleiterin Imke Igelmann ihren Wortschatz.

Osnabrück/Bramsche. Gemeinsames Training für den Wortschatz, Einzelarbeit für das Lesen und Schreiben sowie Übungen, um die Konzentration und die Merkfähigkeit zu steigern – vielfältige Aufgaben meistern die Zweit- und Drittklässler, mit denen die bilnos-Lernbegleiterin Imke Igelmann einmal pro Woche in der außerschulischen Individualförderung an einer Bramscher Grundschule arbeitet. „Dass wir so zielgerichtet die Fähigkeiten der Kinder beim Lesen und Schreiben verbessern, bemerken sie nur nebenbei“, berichtet Igelmann und verweist stolz auf die hochmotivierten Schüler, die mit Feuereifer ihre Aufgaben erledigen. Diese setzen „genau bei den Schwierigkeiten an, die wir mit einer ausführlichen Analyse festgestellt haben. Das wirkt sich positiv auf den Unterricht in der Schule und auf die Noten der Schüler aus“, betont Igelmann.

Bisher hat das Projekt „bilnos – Bildungs- und Lernberatung im Osnabrücker Land“ über 300 Kinder an 24 Schulen in der außerschulischen Individualförderung betreut. Wie in Bramsche unterstützen lerntherapeutisch qualifizierte Lernbegleiter in Kleingruppen vier Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen haben. Um das Angebot ausweiten zu können, veranstaltet das Projekt in Trägerschaft der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) ab Ende September weitere Fortbildungen für die Qualifizierung zum Lernbegleiter.

Ein Informationsabend zur Mitarbeit in der außerschulischen Individualförderung (Kursnummer 161-501403) findet am Montag, 20. Juni, von 19 bis 20.30 Uhr im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück, statt. Angesprochen sind Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, (pensionierte) Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Schulen, die Interesse an der lerntherapeutischen Arbeit mit Kindern haben. Vorgestellt werden das Projekt, die Tätigkeit als Lernbegleiter, Inhalte der Fortbildung, Fördermöglichkeiten für die Teilnahme an der Fortbildung sowie Einsatz- und Verdienstmöglichkeiten für potenzielle Lernbegleiter.

Das Projekt bilnos wurde im Frühjahr 2010 im Nordkreis gestartet und im Herbst 2015 auf den gesamten Landkreis Osnabrück ausgeweitet. Ziel ist es, die Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen zu verbessern. Unterstützt wird bilnos von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück.

Weitere Informationen bei Susanne Brundiers, Telefon 0541/500-5616, E-Mail: brundiers@bilnos.de. Für den Informationsabend ist eine Anmeldung erforderlich, entweder Opens external link in new windowhier oder per E-Mail an vhs@LKOS.de (bitte die Kursnummer 161-501403 angeben).  

 

 

6. Juni 2016 - Für die zusätzliche Demenzbetreuung in der Altenpflege qualifiziert

23 Teilnehmer absolvierten den Lehrgang „Zusätzliche Betreuungskräfte im Pflegebereich“ bei den vhs-Dozentinnen Helga Hömme-Porsch (rechts), Magdalena Kavermann (2. von rechts) Gertrud Junge (2. von links).

Osnabrück. 21 Frauen und zwei Männer haben jetzt bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erfolgreich eine 160 Unterrichtsstunden umfassende zusätzliche „Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft für Menschen mit Demenzerkrankungen nach §87b und §45b SGB XI“ abgeschlossen. Weitere 80 Praxisstunden in Einrichtungen der Altenhilfe ergänzten den theoretischen Unterricht der vhs-Dozentinnen Helga Hömme-Porsch, Gertrud Junge und Magdalena Kavermann.

Der zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers sieht weiterhin einen großen Bedarf für das Aufgabenfeld der zusätzlichen Betreuung insbesondere von an Demenz erkrankten Menschen. „Die zusätzlichen Betreuungskräfte entlasten das Pflegepersonal in der stationären und ambulanten Altenpflege, sie ersetzen es nicht“, betonte Wellers. Sie betreuten die älteren Menschen im Rahmen der Tagesgestaltung bei Einzel- wie Gruppenaktivitäten, z.B. Spaziergängen, beim Lesen, Spielen oder Basteln. So werde die Lebensqualität gerade für Personen verbessert, die durch eine Demenz, eine psychische oder geistige Beeinträchtigung Schwierigkeiten in ihrer Alltagsbewältigung hätten.

Am Dienstag, 30. August, beginnt der nächste Lehrgang „Zusätzliche Betreuungskräfte im Pflegebereich“ (Kursnummer 161-600925) im Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück. Weitere Informationen, auch zum umfangreichen Fortbildungsangebot für das Berufsfeld Altenpflege, gibt es bei der vhs Osnabrücker Land sowie unter der Telefonnummer: 0541/500-560 und per E-Mail: hermann.wellers@vhs-osland.de. 

 

 

31. Mai 2016 - Den Schulabschluss nachholen

Deutsch, Mathematik, Englisch und weitere Fächer umfasst der Unterricht in den Schulabschlusskursen, die bei der vhs Osnabrücker Land im August in Melle, Osnabrück und Quakenbrück beginnen.

Melle/Osnabrück/Quakenbrück. Zum Beginn des Schuljahres 2016/2017 starten bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) an mehreren Standorten Lehrgänge, in denen der Abschluss der Haupt- und Realschule nachgeholt werden kann. „Wer den Schulabschluss nicht erreicht hat, dem fehlt oft eine wichtige ‚Eintrittskarte‘ für die Berufs- und Arbeitswelt. Unsere Absolventen stellen sich dieser Herausforderung und zeigen, dass sie ihr vorheriges Scheitern mit viel Engagement und Motivation ins Positive wenden“, erklärt Christa Rapp, zuständige Programmbereichsleiterin bei der vhs Osnabrücker Land. Dazu trage auch die Atmosphäre in den Kursen bei: „Unsere Klassen sind klein und ermöglichen so intensives Arbeiten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

In Osnabrück beginnen am Montag, 15. August, drei Realschulabschlusskurse, die über ein Schuljahr laufen. Personen, die zwei Jahre Berufserfahrung oder Kindererziehungszeiten nachweisen, können BAföG-Leistungen beantragen. Am Montag, 22. August beginnt ein Hauptschulabschlusskurs, der ebenfalls über ein Schuljahr läuft. Der Unterricht findet jeweils montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr statt. Kursort ist das Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück. Alle Teilnehmer der Schulkurse in Osnabrück erhalten Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf durch Berufsberatung, Ausbildungsplatzbörse, Vorstellung von weiterführenden Schulen sowie Bewerbungstraining.

In Melle startet am Montag, 29. August, ein Hauptschulabschlusskurs. Der Unterricht findet von montags bis mittwochs zwischen 8.15 Uhr und 14.15 Uhr statt. Unterrichtsort ist das vhs-Gebäude, Sandweg 1, 49324 Melle.

In Quakenbrück beginnt am Montag, 15. August, ein Realschulabschlusskurs. Über ein Schuljahr findet der Unterricht montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr statt. Ab Montag, 17. November wird ein Kurs zum Nachholen des Hauptschulabschlusses angeboten. Die Unterrichtszeiten sind: montags bis donnerstags von 13 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr. Kursort ist jeweils das Mehrgenerationenhaus, Friedrichstraße 37a, 49610 Quakenbrück.

Die Lehrgänge enden mit einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Die Zeugnisse sind staatlich anerkannt. Ansprechpartnerin für individuelle Fragen ist Christa Rapp, Telefon 0541/500-5613, E-Mail: christa.rapp@vhs-osland.de. Weitere Informationen sowie Anmeldeformulare finden Sie im Opens internal link in new windowInfocenter.

 

 

27. Mai 2016 - Fit für die Altenpflegehilfe

19 Absolventinnen und 1 Absolvent erhielten ihre Zertifikate nach dem erfolgreich abgeschlossenen vhs-Lehrgang „Altenpflegehilfe“ von den vhs-Dozentinnen Helga Hömme-Posch (links) und Magdalena Kavermann (rechts).

Osnabrück. Nach einem Jahr des regelmäßigen Lernens in Theorie und Praxis sind jetzt neunzehn Frauen und ein Mann fit für die Arbeit in der Altenpflege. Sie nahmen an einem berufsbegleitenden Lehrgang „Altenpflegehilfe“ der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) teil. Die Dozentinnen Magdalena Kavermann und Helga Hömme-Porsch erteilten die insgesamt 240 Unterrichtsstunden.

Hermann Wellers, zuständiger vhs-Programmbereichsleiter, zeigte sich bei der Zertifikatsübergabe im Haus des Lernens in Osnabrück sehr erfreut über die hohe Motivation, die Ausdauer und die Lernbereitschaft der Teilnehmenden. Deutlich werde, dass das Lernen in der Gruppe neben der persönlichen Weiterentwicklung auch den beruflichen Erfolg bringe. Der Lehrgang habe den Absolventen sowohl das breite Spektrum des Berufsfeldes Altenpflege, die praktischen pflegerischen Basisqualifikationen wie auch vielfältige Anregungen zum Umgang mit alten Menschen und deren Tagesgestaltung vermittelt, so Wellers.

Der nächste Grundkurs Altenpflegehilfe findet bereits seit Dienstag, 24. Mai, in Osnabrück statt. Im Kurs Opens external link in new window161-600923 sind noch wenige Plätze frei. Weitere Informationen gibt es bei der vhs Osnabrücker Land, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück, Telefon 0541/500-5612, E-Mail: hermann.wellers@vhs-osland.de.

 

 

11. Mai 2016 - „Erste Hilfe“ in Sachen Sprache

Sprechen, lesen, Sätze bilden – im Kurs „Deutsch-Treff“ können alle Asylsuchenden erste Deutschkenntnisse erwerben.
Besuch im Deutsch-Treff: Dozentin Liesel Schnetkamp-Klaphake (links), Ulla Mühlinghaus, (2. von links) Leiterin Kindergarten und Familienzentrum Arche Noah, vhs Programmbereichsleiterin Tanja Pöhler (2. von rechts) und Kirstin Fechtner (rechts), pädagogische Mitarbeiterin der vhs, stellten das Angebot dem vhs-Aufsichtsratsvorsitzenden Nazih Musharbash (Mitte) vor.

Bad Laer. Es sind ganz alltägliche Themen, die den Kurs „Deutsch-Treff“ bestimmen. An zwei Vormittagen pro Woche lernt Dozentin Liesel Schnetkamp-Klaphake mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Deutsch und übt mit ihnen, wie sie eine Busfahrkarte lösen, Lebensmittel einkaufen oder sich vorstellen. Seit Februar findet das offene Angebot, bei dem jederzeit ein Einstieg möglich ist, montags und mittwochs im Familienzentrum im Arche-Noah-Kindergarten in Bad Laer statt. Die Asylsuchenden aus der Gemeinde nutzen das Angebot, das die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) in allen 21 Kommunen des Landkreises Osnabrück macht.

„Der Deutsch-Treff ist ganz bewusst ein niedrigschwelliges Angebot, das sich an alle Asylsuchenden richtet. Hier können die Teilnehmer erste Deutschkenntnisse erwerben und werden über weitere Sprachkursangebote informiert – ‚Erste Hilfe‘ auf dem Gebiet des Sprachelernens“, beschreibt Tanja Pöhler, vhs-Programmbereichsleiterin Deutsch/Integration, die Intention der Kurse.

„Und es wird rege genutzt. Die Asylsuchenden sind total engagiert bei der Sache“, berichtete Kirstin Fechtner, pädagogische Mitarbeiterin der vhs und zuständig für die Organisation der Deutsch-Treffs. Auch Nazih Musharbash, Aufsichtsratsvorsitzender der vhs Osnabrücker Land, überzeugte sich von der Arbeit im Deutsch-Treff in Bad Laer. Nach dem Kursbesuch und dem Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobte Musharbash das Konzept. „Das Lernen der deutschen Sprache ist eine große Herausforderung für Menschen, deren Muttersprache Arabisch ist“, sagte Musharbash, der gebürtig aus Jordanien stammt. Grammatik und Satzbau seien sehr unterschiedlich, „deswegen ist das offene Kursangebot und der Sprachunterricht wichtig für die Asylsuchenden.“

 

 

19. April 2016 - Das Lernen wieder leichter machen

Vor Ort informierte sich Landrat Michael Lübbersmann (rechts) über die „Außerschulische Lernförderung“ in einer Lerngruppe an der Regenbogenschule in Georgsmarienhütte. Die Arbeit des Projekts stellten (von links) vhs-Projektkoordinatorin Jana Kutkowski, Dozentin Diana Bakenecker und Ulla Marshall, Leiterin der Regenbogenschule, vor.

Georgsmarienhütte. Nina* hat gut lachen: Ihre Lehrerin ist stolz auf sie, weil die Zehnjährige sehr konzentriert im Matheunterricht mitarbeitet und fleißig die Hausaufgaben erledigt. Das war vor einem Jahr noch anders. Nina hatte Schwierigkeiten, dem Unterrichtsstoff zu folgen, weil verschiedene Grundlagen fehlten. Aber seit Februar 2015 nimmt die Schülerin der Regenbogenschule in Georgsmarienhütte an der außerschulischen Lernförderung teil und erhält Nachhilfe. Angeboten wird diese Unterstützung über das Projekt „Außerschulische Lernförderung“, das die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) betreut. „Nina ist ein tolles Beispiel für unsere Arbeit. So wie ihr geht es vielen Kindern. Mit der Förderung durch unsere engagierten Dozentinnen und Dozenten fällt ihnen das Lernen wieder leichter und sie können sich Schritt für Schritt an das Niveau der Klasse annähern“, sagte Jana Kutkowski, Projektkoordinatorin für den südlichen Landkreis, bei einem Ortstermin in der Regenbogenschule.

„Wir freuen uns, dass unsere Schulsozialarbeiterin den Kontakt zur vhs geknüpft hat“, erklärte Ulla Marshall, Schulleiterin der Regenbogenschule. Die Lernförderung sei eine wertvolle Bereicherung des Ganztagsangebots neben der Hausaufgabenhilfe. „Da die Lernförderung bei uns vor Ort stattfindet, ist ein enger Austausch möglich und die Arbeit so noch erfolgreicher. Besonders das neue Angebot „DaZ“ ist für die Kinder, aber auch für den Unterricht eine enorme Hilfe“, fasste Marshall die Erfahrungen zusammen.

Auch Landrat Michael Lübbersmann lobte die Arbeit des Projekts. „Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche eine positive Bildungserfahrung machen. Vor allem angesichts der Herausforderungen, die durch die Themen Integration der Flüchtlinge und Inklusion auf die Schulen zukommen, bin ich froh, dass leistungsschwächere Schüler über das Projekt eine gezielte Förderung erhalten können“, sagte Lübbersmann. Deswegen sei die Erweiterung des Projekts auf den gesamten Landkreis nun der richtige Schritt. „Natürlich hoffe ich, dass wir überall im Osnabrücker Land so engagierte und motivierte Kräfte finden, wie sie hier an der Regenbogenschule im Einsatz sind“, betonte Lübbersmann.

Seit Anfang 2014 bietet das Projekt „Außerschulische Lernförderung“ an Grund- und weiterführenden Schulen Nachhilfe in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch an. Mit dem Jahresbeginn hat das Projekt sein Angebot erweitert und bietet für neuzugewanderte Schüler Förderung im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ an. Ansprechpartnerin ist Sandra Thies (Telefon 0541/501-3483, E-Mail: sandra.thies@vhs-osland.de). Zudem soll das Angebot auf mehr Schulen im Nordkreis ausgeweitet werden. Als Projektkoordinatorin für das nördliche Osnabrücker Land ist Sonja Reinhardt in Bersenbrück erreichbar (Telefon 05439/6039-308, E-Mail: sonja.reinhardt@vhs-osland.de), für den südlichen Landkreis ist Jana Kutkowski (Telefon 0541/501-3083, E-Mail: jana.kutkowski@vhs-osland.de) zuständig.

Die Lernförderung findet im Anschluss an den Regelunterricht statt. „Das Angebot trägt dazu bei, dass die Schüler wesentliche Lernziele erreichen und wieder an die Leistung ihrer Lerngruppe anknüpfen können“, erklärte Kutkowski. Ein großer Vorteil sei die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Lernförderkraft. „Meist sind die Schüler aus einer Jahrgangsstufe, so dass die Gruppe gezielt an aktuellen Unterrichtsinhalten arbeiten oder auf Klassenarbeiten vorbereitet werden kann“, berichtete Kutkowski.

Über das Bildungs- und Teilhabepaket können Schüler aus Familien mit geringem Einkommen oder Sozialleitungsbezug kostenlos an der Lernförderung teilnehmen. Für Selbstzahler ist eine kostengünstige Teilnahme möglich. „Da die vhs eng mit den Schulen zusammenarbeitet, erreichen wir auch Schüler, deren Eltern nicht die Initiative ergreifen und ein Nachhilfeinstitut aufsuchen würden“, so Kutkowski.

* Name der Schülerin geändert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie Opens internal link in new windowhier.

 

23. März 2016 - Handwerkszeug der Konfliktlösung trainiert

Zur Entwicklung einer neuen Schul- und Konfliktkultur beitragen können die Absolventen des Lehrgangs „Schulmediation“, die bei der vhs Osnabrücker Land ihre Fortbildung abgeschlossen haben. Zum Abschluss gratulierten Marina Scheffler-Niehoff (links), Prüfungsvorsitzende im Auftrag von vhsConcept, und Dozent Thomas Bick (Zweiter von links).

Osnabrück. Dreizehn Lehrerinnen und ein Lehrer haben jetzt eine berufliche Fortbildung bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) zum Thema „Schulmediation“ mit einem Kolloquium erfolgreich abgeschlossen. Unter der Leitung des Diplom-Pädagogen und Mediators Thomas Bick lernten die Teilnehmer die Chancen und Einsatzmöglichkeiten der einvernehmlichen Konfliktlösung kennen. Dazu ist die entsprechende Grundhaltung der Mediation von elementarer Bedeutung, die durch ein gezielt trainiertes Methodenrepertoire, dem „Handwerkszeug“ der Konfliktbearbeitung, unterstützt wird.

Die Absolventen können nun als ausgebildete Schulmediatoren an ihren Schulen die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in der konstruktiven Konfliktlösung anwenden. Zudem sind sie in der Lange, dieses Wissen an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben und sie zu Konfliktlotsen auszubilden. „Darüber hinaus wird es ihre Aufgabe sein, in den jeweiligen Schulen in Kooperation mit dem Kollegium, der Schüler- wie der Elternschaft das Grundprinzip der Schulmediation dauerhaft zu verankern, um auf diese Weise die ganze Schule sowie das Umfeld einzubeziehen und damit zur Entwicklung einer neuen Schul- und Konfliktkultur beizutragen“, fasst Hermann Wellers, zuständiger vhs-Programmbereichsleiter, weitere Ziele der Fortbildung zusammen.

Ein weiterer Lehrgang (Kursnummer Opens external link in new window161-600921), der an fünf verlängerten Wochenenden stattfindet und 110 Unterrichtsstunden umfasst, beginnt am Donnerstag, 7. April. Weitere Informationen bei Hermann Wellers, Telefon 0541/500-560, E-Mail: hermann.wellers@vhs-osland.de. Anmeldungen sind Opens external link in new windowonline möglich oder per E-Mail an: vhs@LKOS.de (bitte Kursnummer angeben).

 

 

23. März 2016 - Ausflug nach Osnabrück als Abschluss

Höhepunkt des Deutsch-Einstiegskurses: Die Teilnehmer besuchten mit Kursleiterin Ingrid Skrypietz (vorne, Zweite von links) und vhs-Programmbereichsleiterin Tanja Pöhler (vorne, links) die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück.

Quakenbrück/ Osnabrück. Bahnfahrt nach Osnabrück, Besuch der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Ausstellung „Energiewende“ – ein gemeinsamer Ausflug bildete für zehn Frauen und zehn Männer aus der Samtgemeinde Artland den Höhepunkt ihres Deutsch-Einstiegskurses bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs). „Im Mittelpunkt des Kurses stand das lebenspraktische Lernen der deutschen Sprache. Dazu passt jetzt zum Abschluss unser Besuch in Osnabrück“, berichtete Kursleiterin Ingrid Skrypietz.

Für die Agentur für Arbeit organisierte die vhs im Osnabrücker Land sechs Deutsch-Einstiegskurse über maximal 320 Unterrichtseinheiten. Rund 500 Teilnehmer, die seit dem vergangenen Sommer im Landkreis und in der Stadt Osnabrück leben, kamen so mit der deutschen Sprache in Kontakt. „Jetzt geht der erste Kurs in Quakenbrück zu Ende. Viele Teilnehmer können in einen Integrationskurs wechseln“, erklärte Tanja Pöhler, vhs-Programmbereichsleiterin Deutsch/ Integration. Sie seien gut vorbereitet auf das weitere Lernen der Sprache.

„Wir sind stolz auf die enormen Fortschritte, die die Gruppe gemacht hat. Die meisten Teilnehmer hatten keine oder nur sehr geringe Vorkenntnisse“, schilderte Kursleiterin Skrypietz ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern, die zwischen 20 und 50 Jahre alt sind und überwiegend aus Syrien stammen. Einkaufen auf dem Wochenmarkt sowie der Kauf von Fahrkarten für eine Fahrt mit dem Bus oder der Bahn waren einige der Themen, mit denen sich der Kurs befasste. An fünf Tagen pro Woche lernte die Gruppe vormittags in der Oberschule Artland. Gegenseitige Hilfe sei selbstverständlich und das Miteinander sehr freundlich und herzlich gewesen. „So war das Unterrichten trotz großer Heterogenität eine sehr bereichernde Erfahrung“, sagte die Dozentin.

„Wir sind froh, dass wir dank der Finanzierung durch die Agentur für Arbeit den Asylsuchenden an sechs Standorten im Osnabrücker Land ein solches Angebot machen konnten. Auch für die Unterstützung der Städte und Gemeinden – in Quakenbrück organisierte die Samtgemeinde zum Beispiel eine Kinderbetreuung während der Kurszeiten – sind wir sehr dankbar“, sagte vhs-Programmbereichsleiterin Pöhler.

 

 

7. März 2016 - Sparkasse Osnabrück unterstützt Angebote der Volkshochschule Osnabrücker Land

Im Beisein von Landrat Michael Lübbersmann (rechts) überreichte Johannes Hartig (links), Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Osnabrück, einen symbolischen Scheck an Jörg Temmeyer, Geschäftsführer der vhs Osnabrücker Land, Tanja Pöhler, vhs-Programmbereichsleiterin Deutsch/Integration (Mitte), und Sprachkoordinatorin Juliane Macke (zweite von rechts).

Osnabrück. Offener Deutsch-Treff für Flüchtlinge, Intensivsprachkurse für Jugendliche und Deutschunterricht am Nachmittag für Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren – die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) setzt neue Impulse in der Sprachförderung für Asylsuchende und Zuwanderer. Diese Arbeit unterstützt die Sparkasse Osnabrück mit einem Zuschuss in Höhe von 135.000 Euro. Einen symbolischen Scheck überreichte Johannes Hartig, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Osnabrück jetzt an den vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer, die vhs-Programmbereichsleiterin Deutsch/Integration Tanja Pöhler und Sprachkoordinatorin Juliane Macke.

Temmeyer dankte der Sparkasse Osnabrück für ihr Engagement in der Sprachförderung und der Flüchtlingshilfe: „Durch die aktuelle Zuwanderungsthematik stehen Politik, Gesellschaft und nicht zuletzt die Bildungsakteure vor großen Herausforderungen. Diese nimmt die vhs gerne an und schafft neue, wohnortnahe Angebote. Auch dank der finanziellen Förderung durch die Sparkasse Osnabrück können wir die Koordinierung der Kurse für die unterschiedlichsten Teilnehmerbelange leisten“, sagte Temmeyer.

„Die Volkshochschule des Osnabrücker Landes leistet hier einen extrem wertvollen gesellschaftlichen Beitrag. Wir unterstützen sie dabei sehr gern. Die Zukunft unserer Region und ihrer Menschen liegt uns am Herzen, deshalb wollen wir unseren Beitrag für eine erfolgreiche Integration leisten“, erläuterte Hartig das Engagement der Sparkasse. Landrat Michael Lübbersmann betonte, dass Sprachkenntnisse hierfür eine wichtige Voraussetzung seien. „Aus der Arbeit des Migrationszentrums wissen wir, dass es eine große Nachfrage nach Sprachkursen gibt. Daher sind wir froh, dass die Sparkasse Osnabrück den gemeinnützigen Auftrag der vhs Osnabrücker Land unterstützt“, sagte Lübbersmann.

Seit Beginn des aktuellen Semesters macht die vhs Osnabrücker Land in den Gemeinden des Landkreises Osnabrück ein offenes-Kursangebot für Asylsuchende. Der „Deutsch-Treff“ ist kostenfrei, ermöglicht den Teilnehmern einen schnellen Einstieg in die deutsche Sprache und ist ein Sprungbrett für andere Kursformate. „Dieses Sofort-Angebot schafft schnell und unbürokratisch erste Kontakte zur deutschen Sprache. Mit Erfolg: Gut einen Monat nach dem Start sind die Kurse sehr gut besucht“, berichtete Tanja Pöhler, zuständige vhs-Programmbereichsleiterin Deutsch/Integration.

Gleiches gilt für die Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Intensivsprachkurse richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren. Sie werden für drei Monate von der Schulpflicht befreit und erhalten durch die vhs Deutschunterricht. Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren sind die Zielgruppe der außerschulischen Sprachförderung, die – ähnlich wie die klassische Schülernachhilfe – in Kleingruppen am Nachmittag durchgeführt wird. „Diese Kurse werden seitens der Schulen gut nachgefragt. Sie ermöglichen den Kindern und Jugendlichen ihre durch die schulische Förderung erworbenen Kenntnisse zu festigen und auszubauen“, erläuterte Sprachkoordinatorin Juliane Macke das Konzept der vhs.

 

 

16. Februar 2016 - Arabisch für Flüchtlingshelfer in Melle

Einführung in das Alphabet: vhs-Dozent Abdulrazak A. Heritani erläuterte die arabischen Buchstaben.

Melle. Viel mehr als reine Sprachvermittlung bietet das neue Seminarangebot „Arabisch für Flüchtlingshelfer“, das die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) in verschiedenen Orten im Landkreis Osnabrück anbietet. Das erste interkulturelle Training fand jetzt in Melle statt und lockte mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur vhs.

„Ich bin nur hier, um zu helfen“, leitete Dozent Abdulrazak A. Heritani das Kompaktseminar für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse ein. Heritani stammt gebürtig aus Syrien, lebt aber seit über 40 Jahren in Deutschland. Er lud die Kursbesucher ein, „alle Themen anzusprechen, die Ihnen wichtig sind.“ Die Teilnehmer – meist Ehrenamtliche, die den Flüchtlingen in ihrem Ort Unterstützung anbieten – kamen aus Rödinghausen, Bad Essen, Spenge, Bielefeld, Minden, Melle oder Osnabrück und nutzten das zweitägige Seminar, um Erfahrungen auszutauschen. „Missverständnissen vorbeugen“, „Tabus kennenlernen“ oder „Fettnäpfchen umgehen“, lauteten ihre Gründe, den Kurs zu besuchen.

Der Dozent beantwortete ihre Fragen und räumte mit einigen Missverständnissen zu Ge - und Verboten im Islam auf. „Wenn ich als Muslim von gläubigen Christen oder Juden zum Essen eingeladen werde, verbietet es mir die Höflichkeit, zu fragen, ob Schweinefleisch angeboten wird, da sie wissen, dass ein Muslime kein Schweinefleisch isst“, erklärte Heritani. Ähnlich sei es mit dem Händeschütteln zur Begrüßung. „Für das Gebet muss sich ein Muslime reinigen, er muss saubere Kleidung anziehen und den Körper waschen. Berührt er anschließend eine fremde Frau, z. B. beim Händeschütteln zur Begrüßung, muss er sich vor dem Gebet erneut waschen“, berichtete der Dozent. Dennoch sei es „einfach nur dumm und unhöflich, deswegen das Händeschütteln abzulehnen. Das hat nichts mit dem Islam zu tun, sondern nur mit schlechter Erziehung.“

Am wichtigsten sei, so Heritani, dass den Flüchtlingen Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werde. „Trotz möglicher traumatischer Erlebnisse während der Flucht sind sie in der Lage, ihr Leben selbst zu organisieren. Lassen Sie den Flüchtlingen ihre Selbstständigkeit, so gelingt Integration“, appellierte er an die Kursteilnehmer.

Neben vielen historischen Fakten und Themen wie Kultur oder Religion bot Heritani einen kurzen Einstieg in die arabische Sprache, die heute in 23 Ländern von über 500 Millionen Menschen gesprochen werde. Praktische Übungen zu Phonetik und Alphabet, eine kurze Einführung in die Schrift und das Training von wichtigen Floskeln für einen höflichen Umgang rundeten den Kurs ab.

Programmbereichsleiterin Barbara Radinger-Dombert, bei der vhs zuständig für Fremdsprachen, dankte Heritani für seinen Einsatz in den kompakten Arabischkursen, die in in den vhs-Außenstellen Georgsmarienhütte, Bad Laer, Bohmte, Melle und Quakenbrück sowie als Inhouse-Schulungen für Schulen oder Unternehmen angeboten werden. Weitere Informationen bei Barbara Radinger-Dombert, Telefon 0541/501-3094, E-Mail: barbara.radinger-dombert@vhs-osland.de. Kommende Kurstermine finden Sie Opens external link in new windowhier.

 

 

4. Februar 2016 - Erfolgreicher Abschluss für sechs Hauswirtschafterinnen

Erfolgreich: Für den Einsatz als Hauswirtschafterinnen vorbereitet sind die Teilnehmerinnen, die die Volkshochschule Osnabrücker Land jetzt verabschiedet hat.

Osnabrück. Erfolgreicher Abschluss: Sechs Frauen haben die Ausbildung zur Hauswirtschafterin bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) bestanden. Nach dem einjährigen Lehrgang mit 280 Unterrichtseinheiten legten die Absolventinnen die Prüfung vor der Landwirtschaftskammer ab.

„Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin bietet eine gute Möglichkeit zum Einstieg oder zum Wiedereinstieg in den Beruf“, sagte Regula Püschel, zuständige vhs-Programmbereichsleiterin. Angesichts der zunehmenden Ganztagesbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen sei ein konstant hoher Bedarf an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten zu beobachten. Auch in Krankenhäusern, Kurheimen, Pflegeeinrichtungen oder Privathaushalten gebe es Stellenangebote für Hauswirtschafterinnen.

Die Prüfungsinhalte des Lehrgangs umfassten hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen, Wirtschafts- und Sozialkunde. Ein siebenköpfiges Dozententeam der vhs vermittelte die unterschiedlichen Unterrichtsinhalte. „Ein weiterer Lehrgang hat im Januar begonnen und ein Quereinstieg ist noch möglich“, wirbt Püschel um weitere Teilnehmerinnen. Die Kursnummer lautet 152-600302. Weitere Fragen beantwortet Regula Püschel, Telefon 0541/501-3061, E-Mail: regula.pueschel@vhs-osland.de.

 

 

19. Januar 2016 - Broschüre "Berufliche Bildung" erschienen

Bildungsurlaub, Fremdsprachen, Rhetorik oder EDV - Die Broschüre "VHS SPEZIAL Berufliche Bildung" fasst das aktuelle vhs-Angebot zusammen.

Osnabrück. Telefontraining für Auszubildende, professionelles Marketing für kleine und mittlere Unternehmen, Englisch für den Büroalltag, Schulungen in der EDV oder Weiterbildungslehrgänge - das Angebot der Volkshochschule Osnabrücker Land im Bereich "Berufliche Bildung" ist vielfältig. Die aktuellen Kurse sind in der Broschüre "VHS SPEZIAL Berufliche Bildung" zusammengefasst, die Sie Initiates file downloadhier kostenlos herunterladen können.

Die Kurse richten sich an Auszubildende, Berufseinsteiger und erfahrene Kräfte und decken ein breites Themenspektrum ab. Bei der Finanzierung einer Weiterbildung können Sie ggf. Förderung durch die Bildungsprämie des Bundes erhalten. Weitere Informationen finden Sie Opens internal link in new windowhier.

Sie möchten einen unserer Kurse für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter buchen? Sie sind auf der Suche nach einem speziellen Kurs oder Einzelunterricht? Die zuständige Programmbereichsleitung erstellt Ihnen gerne individuelles Angebot. Mehr Informationen über Firmenkurse finden Sie Opens internal link in new windowhier.

 

 

 

6. Januar 2016 - Mit vhs-Angeboten in Bewegung bleiben

Ab sofort ist das neue Programm verfügbar, das vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer vorstellte. Fragen beantwortet das Team Kundenservice mit (vorne, von links) Sigrid Hellige, Christina Grätz und Jessica Hußmann.

Osnabrück. Die Faszien trainieren, einzigartige Schmuckschachteln gestalten, Arabisch für Flüchtlingshelfer oder Rechtschreibtraining für deutschsprachige Erwachsene – das neue Programm der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) beinhaltet ein breites Kursangebot unter dem Thema „In Bewegung bleiben“. Zum Semesterstart am 1. Februar beginnen viele neue, aber auch bewährte Kurse. „Mitten im Winter richten wir schon den Blick auf das Frühjahr“, sagte vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer bei der Vorstellung des Programmhefts, das ab sofort Opens internal link in new windowhier online verfügbar und in den Außenstellen der vhs erhältlich ist.

Das Programm umfasst rund 2000 Kurse, die das Spektrum zwischen Gesundheit, Kultur, Kunst, Kreativität, Deutsch, Fremdsprachen, Politik, Umwelt sowie EDV/Neue Medien abdecken. So können die Teilnehmer z. B. aus Yoga-, Pilates-, Tanz- oder Fitnesskursen das für sie passende Format auswählen. Unter der Überschrift „Sprache für den Urlaub“ bietet die vhs kurze und intensive Fremdsprachenkurse an, die nützliche Kenntnisse für den Reisealltag vermitteln. Zum Wechseln der Perspektive laden sowohl die vhs-Tagestouren mit verschiedenen Zielen als auch die Angebote der „Jungen vhs“ ein. Auch die beliebten Kochkurse und verschiedene Angebote, kreativ zu werden, finden sich im Programm.

„Unsere Kurse tragen dazu bei, in Bewegung zu bleiben, sowohl körperlich als auch geistig“, erläuterte Jörg Temmeyer das Thema des Semesters. Auch die Angebote der vhs seien in Bewegung. „Als Reaktion auf die aktuelle Flüchtlingssituation richten wir in allen Außenstellen offene Deutsch-Treffs ein, die sich an Flüchtlinge wenden“, berichtete Temmeyer. Zudem wird das Nachhilfeangebot der außerschulischen Lernförderung um den Baustein Deutsch als Zweitsprache erweitert. In Einzelunterricht oder Kleingruppen findet eine gezielte Sprachförderung für Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien statt.

„Vielseitige Interessen zu pflegen und die Bereitschaft Neues zu lernen, ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit in der Erwachsenenbildung. Das ist unser täglicher Ansporn, ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gestalten“, betonte Temmeyer.

Ab heute sind die neuen Programmhefte in den vhs-Außenstellen verfügbar. Die Online-Anmeldung unter ist ebenfalls Opens external link in new windowhier möglich. Fragen beantwortet das vhs-Team unter Telefon 0541 501-7777.

 

 

23. Dezember 2015 - LQW-Zertifikat erneut verliehen

Qualitätsentwicklung nachgewiesen: Gutachterin Beate Plänkers (rechts) überreichte vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer (2. von rechts) einen Druck des LQW-Netzwerkbildes nach dem Abschlussworkshop.

Osnabrück. Erfolgreich durchlaufen hat die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) die Re-Zertifizierung für das Gütesiegel „LQW – Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung“. Nach einem Abschlussworkshop überreichte Gutachterin Beate Plänkers vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer das Testat und einen Druck des sogenannten LQW-Netzwerkbildes. Das Werk des Künstlers Guido Kratz ist das sichtbare Symbol für die erfolgreiche Qualitätsentwicklung und -prüfung und steht für eine stetig wachsende Qualitätsgemeinschaft in der Weiterbildung.

„Bei uns stehen die Lernenden konsequent im Mittelpunkt. Und diese Haltung belegen wir durch das systematische Qualitätsmanagement und die erneute erfolgreiche Teilnahme am LQW-Verfahren“, betont vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer. In verschiedenen Qualitätszirkeln arbeitet das vhs-Team daran, für die Kursteilnehmer die bestmöglichen Lernbedingungen zu schaffen. Regelmäßig werden Themen wie Lehr-Lern-Prozesse, Infrastruktur, Kundenkommunikation oder Evaluation bearbeitet und aktuelle Entwicklungen oder Anfragen berücksichtigt. Auf der Basis dieser Arbeit entstand ein Selbstreport, den im LQW-Zertifizierungsverfahren zwei Gutachter ausgewertet haben. Erstgutachterin Beate Plänkers prüfte die Angaben des Selbstreports bei einem Besuch und lobte die Arbeit der vhs Osnabrücker Land. Alle Anforderungen, die LQW an die Bildungseinrichtungen stelle, habe die vhs erfüllt.

„Wir sind stolz darauf, dass wir kontinuierliche Prozesse für die Qualitätsentwicklung etabliert haben und der Wert unserer Arbeit durch eine unabhängige Instanz bestätigt wurde“, erklärt Jörg Temmeyer. Der vhs-Geschäftsführer lobte den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sehr motiviert seien, das Angebot der vhs auszubauen und weiter zu verbessern.

Das LQW-Testat der vhs Osnabrücker Land gilt bis zum 23.11.2019. Bundesweit verfügen knapp 400 Bildungseinrichtungen über die Zertifizierung LQW.

 

 

8. Dezember 2015 - Gästeführer erhalten Zertifikate

Lehrgang erfolgreich abgeschlossen: Hermann Mesch (zweiter von links) überreichte Timo Sander, Erika Ihnow-Verwiebe, Sandra Meinert, Klaus Funke, Bernhard Wetzig und Henryk Hasselberg die Zertifikate. Nicht auf dem Foto: Otto Uhlenkamp.

Osnabrück. Mit der Präsentation ihrer selbst erarbeiteten Führungen haben jetzt sieben Teilnehmer den ersten Lehrgang zum Gästeführer bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) abgeschlossen. Lehrgangsleiter Dr. Hermann Mesch gratulierte den Heimat-, Kultur- und Gästeführern und überreichte die Zertifikate.

An insgesamt zehn Seminartagen erarbeiteten die Teilnehmer unterschiedliche Inhalte. Themen waren die Geschichte, Kultur, Kunstgeschichte und Naturkunde des Osnabrücker Landes, die Bau- und Kunststile und Merkmale des Fachwerkbaus und die Gestaltung von Führungen. Unter Anleitung des Pädagogen und Theaterregisseurs Thomas Westhoff trainierten die Teilnehmenden ihre Rhetorik, Kommunikationsfähigkeiten und organisatorische Kompetenz. Die Rechtsgrundlagen für die Tätigkeit als Gästeführer erläuterte Rechtsanwalt Heinz J. Eilermann. „Die freundliche, zugewandte und kompetente Betreuung von Gästen ist die wichtigste Aufgabe eines Gästeführers. Das Handwerkszeug dafür haben die Teilnehmer mitgenommen und wenden es erfolgreich an. Das haben die Abschlusspräsentationen gezeigt“, erklärte Lehrgangsleiter Mesch.

Im Herbst 2016 bietet die vhs Osnabrücker Land den nächsten Lehrgang zum Heimat-, Kultur- und Gästeführer an. Weitere Informationen bei Regula Püschel, vhs-Programmbereichsleiterin Berufliche Bildung, Telefon: 0541/501-3061, E-Mail: regula.pueschel@vhs-osland.de.

 

 

2. Dezember 2015 - Deutsch lernen mit Alltagsthemen

Buchstaben sortieren: Anouk Teskrat (links) stellte Handwerkszeug für die Sprachunterricht mit Flüchtlingen vor. Organisiert hatte die Veranstaltung Tanja Pöhler (rechts), vhs-Programmbereichsleiterin Deutsch/ Integration.

Osnabrück. Sprachunterricht für Flüchtlinge stand im Mittelpunkt einer Fortbildung für Ehrenamtliche, die die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) jetzt veranstaltet hat. Dozentin Anouk Teskrat führte die Teilnehmer in das Thema „Flucht“ ein und erläuterte die Besonderheiten, die im Unterricht mit traumatisierten Menschen bedacht werden müssen. „Für mich ist themenzentrierte Unterrichtsvorbereitung zielführend“, so die Diplom-Pädagogin und Lerntherapeutin, die selbst über jahrzehntelange Unterrichtserfahrung im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) verfügt.

„Neben verschiedenen Sprachen und Schriftsystemen haben die Flüchtlinge unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen. Es kann sein, dass in den Lerngruppen ein Hochschulabsolvent neben jemandem sitzt, der auch in seiner Muttersprache nicht schreiben kann“, schilderte die Diplom-Pädagogin ihre Erfahrungen. Vor diesem Hintergrund erläuterte Teskrat verschiedene Methoden zur Binnendifferenzierung bei der Vermittlung von alltagsnaher Sprache. „Bauen Sie immer wieder Bewegung in den Unterricht mit ein und verwenden Sie eine klare, unverbundene Druckschrift“, appellierte die Dozentin.

„Uns erreichen viele Anfragen zum Thema Deutschunterricht für Flüchtlinge. Diese Fortbildung der niedersächsischen Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung konnte den ehrenamtlich Tätigen wichtiges Handwerkszeug liefern“, erklärte Tanja Pöhler, vhs-Programmbereichsleiterin für Deutsch/Integration.

 

 

25. November 2015 - Funktionale Analphabeten erkennen und informieren

Schulte die Mitarbeiterinnen der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) für den Umgang mit funktionalen Analphabeten: Dozentin Claudia Brockmann (links). Weitere Veranstaltungen organisiert Katrin Hettlich (2. von links), Leiterin des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land.

Bramsche/ Osnabrück. Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Allein im Landkreis Osnabrück leben schätzungsweise mehr als 20.000 deutschsprachige Erwachsene, die zwar einfache Wörter und Sätze lesen, aber kurze zusammenhängende Texte nicht verstehen oder notieren können. Doch nur wenige trauen sich, offen mit diesem Thema umzugehen und für sich oder andere Unterstützung zu suchen. Hier setzt das Alpha-Netzwerk der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) an und wendet sich mit einem neuen Schulungsangebot an Einrichtungen, Beratungsstellen und Unternehmen mit Kundenkontakt.

Unter dem Titel „Funktionale Analphabet/-innen – erkennen, ansprechen und informieren“ tragen die Schulungen jetzt im Landkreis Osnabrück dazu bei, dass Mitarbeitende mit Kundenkontakt sensibel auf Anzeichen reagieren und im Gespräch ermutigen, Unterstützungsangebote wahrzunehmen. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und dazu anregen, das Thema auch in Beratungssituationen stärker in den Blick zu nehmen“, erklärt Jörg Temmeyer, Geschäftsführer der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs), „deswegen haben die vhs-Mitarbeiter die ersten Sensibilisierungsschulungen absolviert.“

Zum Lesen- und Schreibenlernen brauche es den ersten Schritt. Und der sei bekanntlich der Schwerste, berichtete auch Claudia Brockmann, Referentin der Schulungen. Sie trainierte mit den Teilnehmern, wie man Betroffene ermutigen kann, diesen Schritt zu machen. Zudem verdeutlichte die Kommunikationswirtin, wie sich die mangelnden Fähigkeiten im Alltag auswirken und wo die Ursachen liegen. Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten hätten oft eine entmutigende Lerngeschichte hinter sich, mit frühen Misserfolgen in der Schule und familiären oder gesundheitlichen Problemen. Für eine Änderung sei es nie zu spät, deswegen sei es wichtig, funktionale Analphabeten auf Beratungs- und Lernangebote aufmerksam zu machen.

„Unser Ziel ist es, Betroffene möglichst unkompliziert und serviceorientiert in Lernangebote vermitteln zu können, die die vhs im gesamten Landkreis macht“, betont Temmeyer. Dabei sei die vhs auf viele Multiplikatoren angewiesen: „Je mehr Mitarbeiter in Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen und Unternehmen für dieses wichtige Thema sensibilisiert sind, desto zielgerichteter kann auch Unterstützung angeboten werden“, sagt Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks. Für interessierte Einrichtungen organisiert das Alpha-Netzwerk kostenlose Sensibilisierungsschulungen.

Ansprechpartnerin ist Katrin Hettlich, Alpha-Netzwerk der vhs Osnabrücker Land, Telefon 0541 500-5619, E-Mail: katrin.hettlich@vhs-osland.de. Weitere Informationen zu den Lernangeboten finden Sie Opens external link in new windowhier. Mehr über das Alpha-Netzwerk lesen Sie Opens internal link in new windowhier.

 

 

12. November 2015 - Tierparade im Dschungel trifft Lyrik

Eine bunte Reise durch die Dschungelwelt präsentierten die jüngeren Teilnehmer des „talentCAMPus“.
Intensiv probten die 10- bis 15-Jährigen an ihrem Beitrag „Sag‘ an was geht“.
Stolz auf ihre Leistungen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „talentCAMPus“ in Ostercappeln und ihre Betreuer.

Ostercappeln/Osnabrück. Eigene Gedichte verbunden mit einem Tanzstück und ein Musical rund um die Tierwelt im Dschungel: So lässt sich die Abschlusspräsentation des „talentCAMPus“ zusammenfassen, den die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) und der Landkreis Osnabrück in den Herbstferien veranstaltet hatten. 47 Kinder und Jugendliche aus den Gemeinden Bohmte, Ostercappeln und Bad Essen setzten sich eine Woche lang mit den Themen Sprache, Musik und Tanz auseinander. Unter der Anleitung von professionellen Tanzpädagogen erarbeiteten 6- bis 15-Jährigen ein gut einstündiges Programm, das sie in der Mehrzweckhalle Ostercappeln vor rund 150 Zuschauern vorstellten.

„Ein wunderbarer ‚talentCAMPus‘ mit tollen Teilnehmern und viel Spaß“, bilanzierte die Ostercappelner Schulsozialarbeiterin und Standortleiterin Ann-Kristin Lemme die Veranstaltung. Die Gruppe der Sechs- bis Neunjährigen präsentierte den stolzen Eltern, Großeltern und Freunden ein Musical, das sie selbst erarbeitet hatten. Als Menschenkinder, Affen, Schlangen oder Vögel tanzten sie über die Bühne. Auch die Kulissen und Kostüme hatten die Kinder mitgebracht und gestaltet. Mit der Lyrik verschiedener Autoren hatten sich die älteren Teilnehmer befasst. Unter dem Titel „Sag‘ an was geht“ trugen sie Werke von Theodor Fontane und Christian Morgenstern, aber auch selbst verfasste Gedichte im Rahmen einer Open Stage vor. Zusätzlich hatten sie ein Tanzstück einstudiert.

Für die Realisierung des Ferienbildungsangebots arbeiteten das Bildungsbüro für den östlichen Landkreis Osnabrück und die Jugendpflege Ostercappeln zusammen. „Wir sind froh, dass wir den ‚talentCAMPus‘ erneut mit Unterstützung des Deutschen Volkshochschulverbandes und des Bündnisses ‚Kultur macht stark‘ realisieren konnten“, erklärt Juliane Macke, Sprachkoordinatorin der vhs Osnabrücker Land, die die Organisation des Angebots übernommen hat.

Gefördert wurde der „talentCAMPus“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ sowie von der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück. Räumlichkeiten für die Workshops stellte die Gemeinde Ostercappeln zur Verfügung.

 

 

16. Oktober 2015 - Lebensmittelhygiene für Tageseltern

So bitte nicht: Flüchtiges Händewaschen reinigt nicht gründlich, wie der Test unter UV-Licht zeigt.

Osnabrück. Rechtliche Grundlagen zur Lebensmittelhygiene, der Umgang mit risikobehafteten Zutaten, die richtige Lagerung von Lebensmitteln sowie die korrekte Hygiene beispielsweise beim Waschen der Hände – Themen wie diese standen im Mittelpunkt einer Fortbildung für Tagespflegekräfte, die die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) jetzt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück veranstaltet hat.

Studierende des Studiengangs Ökotrophologie hatten unter Anleitung ihrer Dozentin Urte Schleyerbach die relevanten Inhalte erarbeitet und stellten sie den Tagespflegepersonen vor. Zudem demonstrierten Annika Gaurig, Jana Blenkers und Stephan Kampshoff modellhaft, bei welchen Temperaturen und an welchem Ort Käse, Wurst, Gemüse, Brot, Fleisch oder Milchprodukte gelagert werden sollten. Neben der Lagerung spiele auch der hygienisch korrekte Umgang mit Lebensmitteln bei der Vor- und Zubereitung von Speisen eine wichtige Rolle, erläuterten die Studierenden. Schließlich seien Säuglinge und Kleinkinder bis zu einem Alter von fünf Jahren sehr anfällig für Infektionen, weil ihr Immunsystem noch unreif sei. Mit Hilfe von UV-Licht und einer Flüssigkeit, die unter diesem Licht leuchtet, konnten die Teilnehmer praktisch erfahren, wie wichtig ausgiebige Hygiene beim Händewaschen ist. „Gut, noch einmal genau zu sehen, dass die richtige Technik beim Waschen der Hände etwas bringt“, erklärte eine Tagesmutter, die das „Händewaschen unter UV-Licht“ testete.

„Eine rundum gelungene Veranstaltung, die unserer Fortbildungsangebot für Tagesmütter und Tagesväter bereichert“, betonte der für Sozialpflege zuständige vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers und dankte der Hochschule Osnabrück für die gelungene Zusammenarbeit.

 

 

12. Oktober 2015 - Mehrsprachig erfolgreich sein

Die niedersächsische Kultusministerium Frauke Heiligenstadt (6. von rechts) überreichte drei Schülerinnen und sechs Schüler Sprachzertifikate. In einer AG an der Hauptschule Dissen bereitete Lehrerin Regina Rudolf (5. von rechts) auf die Prüfung vor.

Osnabrück/Dissen/Hannover. Mündlich sind sie sehr sicher, ausgiebig trainiert haben sie Polnisch als Schriftsprache: Drei Schülerinnen und sechs Schüler aus dem Landkreis Osnabrück haben jetzt die Kenntnisse in ihrer Herkunftssprache mit einer anerkannten Sprachprüfung nachgewiesen. Sie nahmen am Projekt „Mehrsprachig erfolgreich sein“ teil, das jungen Menschen mit Migrationshintergrund die Chance gibt, ihr bilinguales Profil zu schärfen. Die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt überreichte den Jugendlichen während eines Fachsymposiums in Hannover ihre Zertifikate und gratulierte zum Erfolg.

Vorbereitet hatten sich die Schülerinnen und Schüler in einer Arbeitsgemeinschaft an der Hauptschule Dissen, die von Regina Rudolf geleitet wurde. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erfolgte im Juli die „telc J?zyk polski B1-B2 Szko?a“-Prüfung. „Polnisch zu sprechen, ist kein Problem“, berichtet Lehrerin Regina Rudolf, schließlich seien die Familien der Schüler polnischer Herkunft. Allerdings hätten viele an ihren Fähigkeiten im Schreiben arbeiten müssen. „Und das mit Erfolg, wie die Ergebnisse der Prüfungen belegen“, betont Barbara Radinger-Dombert, vhs-Programmbereichsleiterin Fremdsprachen.

Das AG-Angebot und die Sprachprüfung gehören zum Projekt „Mehrsprachig erfolgreich sein“, das der Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens und das Niedersächsische Kultusministerium durchführen. Jugendliche bereiten sich freiwillig auf eine telc-Zertifikatsprüfung in ihrer Muttersprache vor. Die Zertifikate von telc orientieren sich am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) und gelten europaweit als anerkannter Kompetenznachweis. Sie erhielten das B2-telc-Zertifikat Polnisch: Paulina Stolarska, Mateusz Bartnik, Ernest Lelas, Adrian Lelas, Roksana Heresztyn, Mateusz Heresztyn, Paskal Kastelik, Aleksandra Gaciarek und Bartlomiej Szewczak.

 

 

12. Oktober 2015 - Projekt bilnos startet neue Weiterbildungsmodule

Auftakt in Rulle: 33 Teilnehmerinnen konnten das bilnos-Team Susanne Brundiers(rechts) und Imke Igelmann (3. von rechts) und Referent Dr. Jochen Klein (2. von rechts) begrüßen.

Osnabrück/Rulle. Erkennen, welche Unterstützung der Schüler braucht. Den Lernprozess der Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen begleiten mit der passenden Unterstützung: Das sind die Ziele der Weiterbildungsreihe, die das Projekt bilnos (Bildungs- und Lernberatung im Osnabrücker Land) jetzt gestartet hat. 33 Teilnehmerinnen – allesamt Lehrkräfte oder pädagogische Fachkräfte – zählte die Auftaktveranstaltung, zu der bilnos in die Räume der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) in Wallenhorst-Rulle eingeladen hatte.

Referent Jochen Klein führte in das ganzheitlich systemische ressourcenorientierte Modell der integrativen Lerntherapie ein, das die Grundlage für die bilnos-Weiterbildungskonzepte Diagnostik und Förderung darstellt. Die Angebote für Lehrkräfte oder angehende Lernbegleiter vermitteln praxisnahe Kenntnisse für die Lernförderung im Lesen, Schreiben und Rechnen. Bilnos-Projektleiterin Susanne Brundiers betonte, dass die Weiterbildung den Blick auf die Problematik der Kinder erweitere und ihnen so einen verbesserten Lernerfolg ermögliche.

Zum 1. September hat die vhs Osnabrücker Land die Trägerschaft des Projekts bilnos übernommen. Es wird unterstützt von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land sowie vom Bildungsfonds, der das Projekt im Nordkreis von Osnabrück weiterhin fördert.

Mehr Informationen zum Projekt Opens internal link in current windowbilnos - Bildungs- und Lernberatung im Osnabrücker Land

 

1. Oktober 2015 - telc-Zertifikate überreicht

Freuen sich über ihre guten Ergebnisse: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bersenbrück legten die telc-Prüfung English B1 School erfolgreich ab. Barbara Radinger-Dombert von der vhs Osnabrücker Land (2. von links) gratulierte den Prüflingen und den Lehrerinnen Anne Klaus (links) und Elisabeth Jungmann (rechts).

Osnabrück/ Bersenbrück. Die intensive Vorbereitung in der AG hat sich gelohnt: 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bersenbrück im Alter zwischen 13 und 15 Jahren absolvierten erfolgreich die telc-Prüfung English B1 School und erhielten jetzt die Zertifikate, die ihre Fremdsprachenkenntnisse nachweisen. „Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Volkshochschule als telc-Prüfungszentrum funktioniert sehr gut. Das zeigen unter anderem die tollen Prüfungsergebnisse hier in Bersenbrück“, erklärt Barbara Radinger-Dombert. Die Programmbereichsleiterin Fremdsprachen der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) gratulierte den Prüflingen und den betreuenden Lehrerinnen Elisabeth Jungmann und Anne Klaus zu ihren Leistungen und überreichte die Zertifikate.

Die vhs Osnabrücker Land ist telc-Prüfungszentrum und arbeitet mit vielen Schulen im Osnabrücker Land zusammen. Auch Elisabeth Jungmann, Koordinatorin und Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Bersenbrück, schätzt die Zusammenarbeit mit der vhs. „Für unsere Schüler sind die telc-Prüfungen eine tolle Möglichkeit, ihr Profil für den Arbeitsmarkt zu schärfen“, sagt Jungmann. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Anne Klaus hat sie die Prüflinge – verteilt auf zwei Arbeitsgemeinschaften – auf die Anforderungen der Prüfung vorbereitet. „Eine gute Vorbereitung, insbesondere auf die mündlichen Prüfungen, ist sehr wichtig, damit die Schüler sich und ihre Fähigkeiten einschätzen können“, so Jungmann.

 

 

22. September 2015 - Mit einem sicheren Gefühl in die Prüfungsphase

Im Haus des Lernens der Volkshochschule Osnabrücker Land finden die Prüfungsvorbereitungskurse für Auszubildende statt.

Osnabrück. Gut vorbereitet für die Prüfung: Die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) bietet in den Herbst- und Osterferien sowie an vielen Wochenenden Kurse zur Prüfungsvorbereitung für Auszubildende an. Die Seminare richten sich an Auszubildende, die im Winter 2015/2016 ihre Abschlussprüfung ablegen.

In den Prüfungsvorbereitungskursen stehen intensives Training für die Abschlussprüfung, die Bearbeitung von Prüfungsfragen und Antworten auf inhaltliche Fragen in prüfungsrelevanten Fächern auf dem Programm. Die Auszubildenden bearbeiten zahlreiche Prüfungsaufgaben aus vergangenen Jahren und lernen so, mit den Anforderungen umzugehen. Die Kurse unterstützen bei der effizienten Vorbereitung, in der auftretende Lernlücken rechtzeitig geschlossen und branchen- sowie berufsspezifische Schwerpunkte thematisiert werden. „Die Anforderungen in den Abschlussprüfungen steigen kontinuierlich. Zudem kommen neue Prüfungsformen zum Einsatz. Deswegen ist eine zusätzliche intensive Prüfungsvorbereitung sehr wichtig“, berichtet Regula Püschel, zuständige Programmbereichsleiterin der vhs Osnabrücker Land. Die Kurse finden als Grundlagenseminare am Wochenende oder als Bildungsurlaub statt und sind Opens external link in new windowhier buchbar. Kursort ist das Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 19 in 49080 Osnabrück.

Die Kurse werden für Auszubildende folgender Berufe angeboten: Industriekaufleute, Groß- und Außenhandelskaufleute, Bürokaufleute, Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer, Automobilkaufleute sowie Fachkräfte für Lagerlogistik. Weitere Informationen bei Regula Püschel, Telefon 0541/501-3061, E-Mail: regula.pueschel@vhs-osland.de.

 

 

9. September - Zum Lernen ermutigen

In der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte sind die Bilder aus dem Kunstprojekt der Realschule ausgestellt. Zwischen den Bücherregalen nahmen diese (von links) Georgsmarienhüttes Bürgermeister Ansgar Pohlmann, der Leiter der Stadtbibliothek Christoph Höwekamp, Kreisrat Matthias Selle, Marion Döbert, die Leiterin des Alpha-Netzwerks der Volkshochschule Osnabrücker Land Katrin Hettlich und die Realschülerinnen Jacqueline Schatz und Lisa-Marie Fricke in Augenschein.

Georgsmarienhütte. Die Freude am Lesen entdecken – so lautet ein Ziel des Internationalen Alphabetisierungstages, den die UNESCO in jedem Jahr am 8. September ausruft. Genau dieses Ziel eint auch drei Akteure, die am Dienstag zur Ausstellungseröffnung „Das Labyrinth der Wörter“ in die Stadtbibliothek Georgsmarienhütte eingeladen hatten. Auf Initiative des Alpha-Netzwerks der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) hatten sich mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Realschule Georgsmarienhütte im Kunstunterricht und in der Theater-AG mit dem Thema Alphabetisierung und Grundbildung befasst. Ihre Ergebnisse stellten sie am Internationalen Alphabetisierungstag in der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte vor.

Beratungs- und Lernangebote nutzen
Matthias Selle, Kreisrat und Kulturdezernent des Landkreises Osnabrück, würdigte die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Alphabetisierung. Und er gab den rund 50 Gästen in der Stadtbibliothek Anregungen mit, was jeder in seinem Umfeld tun könne. „Darüber sprechen ist der erste Schritt. Zeigen Sie Initiative und sprechen Sie Betroffene an. Ermutigen Sie zum Lernen“, empfahl Selle. Es gebe viele Kurs- und Beratungsangebote, die weiter bekannt gemacht werden müssten. „Und nehmen Sie selbst ein Buch zur Hand und entdecken Sie die Freude am Lesen“, betonte Selle. Georgsmarienhüttes Bürgermeister Ansgar Pohlmann lobte die Kooperation zwischen Alpha-Netzwerk der vhs, Stadtbibliothek und Realschule. Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler hätten sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Die Bilder und Plakate regten zum Nachdenken an. Wie sich ein Leben ohne Schrift anfühlt, stellte Marion Döbert, Expertin im Bereich der Alphabetisierung, eindrücklich dar. Viele Menschen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben bewegten sich durch ihren Alltag wie durch ein Labyrinth mit vielen Irr- und Umwegen, denn fast überall seien diese Fähigkeiten gefordert. „Viele Betroffene führen ein isoliertes Leben, weil sie Angst vor Entdeckung haben“, berichtete Döbert.

Die Theater-AG der Realschule unter der Leitung von Ulrike Leidecker gab einen Einblick in das Stück „Das Labyrinth der Wörter“ und stellte einige Szenen vor. Im Anschluss an den Auftritt in der Stadtbibliothek feierte das Stück seine Premiere in der Aula der Realschule. Marion Dieken-Schulte, Fachleiterin Kunst der Realschule, berichtete, wie die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 6 bis 10 sich künstlerisch dem Thema Analphabetismus genähert hätten. „Sie haben überlegt, wie es sich für einen Erwachsenen anfühlt, wenn er nicht lesen und schreiben kann und von welchen Dingen er ausgeschlossen ist“, berichtete die Kunstlehrerin, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Birgit Milewski-Preuß das Projekt betreut hat.

Stadtbibliothek räumt Regale zur Seite
Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks Osnabrücker Land, dankte den Kooperationspartnern in Georgsmarienhütte für ihren Einsatz. „Es ist toll, dass wir für die Veranstaltung die Räume der Stadtbibliothek nutzen können. Auch wenn dafür die Bücherregale Platz machen müssen“, sagte Hettlich. Sie überreichte der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte einen Satz Bücher in einfacher Sprache aus dem Spaß am Lesen-Verlag. Christoph Höwekamp, Leiter der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte, freute sich über die Aufstockung des Bücherbestands in einfacher Sprache. „Jetzt können wir ein noch breiteres Angebot vorhalten und auch die Außenstellen mit einigen Exemplaren ausstatten“, sagte Höwekamp. Die Bilder sind noch bis Freitag, 11. September, in der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte zu sehen.

Mehr Informationen zum Alpha-Netzwerk und den Lernangeboten finden Sie Opens internal link in new windowhier.

 

 

10. August 2015 - 2000 Kurse bei der vhs Osnabrücker Land

Die Sprachkurse der vhs Osnabrücker Land sind Orte der Kommunikation und der interkulturellen Begegnung wissen (von links nach rechts): Gudrun Frieling (Assistenz Integrationskurse), Mustafa Polat (Verwaltung Deutsch als Zweitsprache, Integrationskurse), Astrid Hestermeyer (Verwaltung Deutsch als Zweitsprache, Einbürgerung), Jörg Temmeyer (vhs-Geschäftsführer), Kirstin Fechtner (Schülerintensivkurse, „Mama lernt Deutsch“-Kurse), Juliane Macke (Koordination Sprachförderung) und Tanja Pöhler (Programmbereichsleitung Deutsch, Integration).

Osnabrück. Rund 2000 Kurse aus Themen wie Gesundheit, Berufliche Bildung, EDV/Neue Medien, Kreativität oder Politik/Gesellschaft gehören zum Programm für das zweite Semester 2015, das die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) jetzt vorgestellt hat. „Besonders hat uns in diesem Semester das Thema Sprache beschäftigt. Immer mehr Menschen kommen aus verschiedensten Gründen nach Deutschland. Wir als Volkshochschule stellen uns mit Freude den Herausforderungen, heißen Menschen willkommen und leisten Hilfestellung bei der sozialen und kulturellen Integration“, betont vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer.

Das spiegelt auch das Programm wider: Deutschkurse für Zugewanderte zählen schon seit Jahren zum Angebot der vhs Osnabrücker Land. Dabei ist die vhs nicht nur Sprachschule, sondern auch Ort der Kommunikation und der interkulturellen Begegnung. Das breite Angebot an Deutschkursen spricht zudem unterschiedliche Zielgruppen an: Intensivsprachkurse für Jugendliche, Wegweiserkurse für Flüchtlinge und Asylsuchende, Frauenkurse, Alphabetisierungskurse und Integrationskurse.

Neben den „klassischen“ Fremdsprachen Englisch, Französisch oder Spanisch bietet die vhs auch die skandinavischen Sprachen Norwegisch, Schwedisch und Dänisch an. Mit Chinesisch ist der asiatische Sprachraum vertreten. Einen guten Einstieg in eine neue Fremdsprache ermöglichen Schnupperkurse, zum Beispiel in Koreanisch, Polnisch und Neugriechisch. Diese richten sich an alle, die sich noch unsicher sind, ob sie Zugang zu einer neuen Sprache finden. Schnupperkurse sind kurz, und es werden keine teuren Lehrbücher benötigt. Auch als Reisevorbereitung sind Sprachkurse nützlich, etwa mit „Spanisch für Jakobspilger“ oder „Russisch für eine Reise nach St. Petersburg“.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Gründe einen vhs-Kurs zu besuchen, sehr unterschiedlich sind“, berichtet Jörg Temmeyer. „Manche Teilnehmer möchten ihre individuellen Bildungsbedürfnisse befriedigen und sich weiterentwickeln. Andere verfolgen das Ziel, ihre persönlichen und beruflichen Chancen verbessern. Unsere Kurse führen diese Menschen zusammen. Neben den Kursinhalten haben das gemeinsame Erleben und der Austausch untereinander einen hohen Stellenwert. Egal ob Sprachen, Entspannung oder Fitness, Kochen oder Backen, Gestalten oder Malen, die stabile Zahl der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer belegt die hohe Qualität unseres Kursangebots.“

Ab dem 12. August ist das neue Programmheft an den bekannten Auslagestellen verfügbar. Stammkunden der vhs erhalten es per Post, online steht es zum Initiates file downloadDownload zur Verfügung (Dateigröße 9,8 MB). Die neuen Kurse können unter Opens external link in new windowhier online oder über die Anmeldekarten im Programmheft gebucht werden. Fragen beantwortet das vhs-Team unter Telefon 0541/501-7777.

 

 

29. Juli 2015 - Neue Perspektiven für 23 junge Erwachsene

Freuen sich über ihre Ergebnisse: 23 junge Männer und Frauen, die an der vhs Osnabrücker Land ihren Haupt- oder Realschulabschluss nachgeholt haben.

Quakenbrück. 23 junge Erwachsene haben sich neue Perspektiven für ihren weiteren Lebensweg erarbeitet und den Haupt- oder Realschulabschluss nachgeholt. Sie nutzten das einjährige Kursangebot der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs), das in den Räumlichkeiten des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes im Mehrgenerationenhaus in Quakenbrück stattfand. Bei der Abschlussfeier gratulierte Christa Rapp, vhs-Programmbereichsleiterin Grundbildung/Zweiter Bildungsweg, den Absolventen und hob hervor, dass der Weg über den Zweiten Bildungsweg meist schwieriger sei als an der Regelschule.

„Viele Schülerinnen und Schüler müssen neben dem Unterricht an der vhs arbeiten, tragen Verantwortung für Familie und bewältigen in kurzer Zeit ein umfangreiches Lernpensum“, betonte Rapp. Und dieses Pensum müssten die Absolventen innerhalb kurzer Zeit wieder abrufen, da im Zweiten Bildungsweg jedes einzelne Fach von einer Kommission der Landesschulbehörde überprüft werde. „Und dies ist Ihnen sehr gut gelungen, wie aus den vielen sehr guten Zeugnissen hervorgeht. Das verdient großen Respekt“, würdigte Rapp die Leistungen der Schülergruppe. Sie bedankte sich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben: „Nichts kann ohne das Netzwerk vor Ort gelingen. Wir können hier auf die Unterstützung der MaßArbeit, der Mitarbeiter des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes und der Samtgemeinde Artland bauen.“

Das Angebot des nachträglichen Erwerbs von Haupt- und Realschulabschluss im Mehrgenerationenhaus wird seit etwa zehn Jahren angeboten. Seitdem haben 75 Personen den Hauptschulabschluss und 110 den Realschulabschluss erworben. „Das ist gut für unsere Region“, betonte Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe. Er zitierte ein iranisches Sprichwort: „Geduld ist ein Baum, dessen Wurzeln bitter sind, dessen Frucht aber sehr süß ist.“

Verabschiedet wurde neben den Schülerinnen und Schülern auch Elfriede Brunken. Die Leiterin der Oberschule Artland hatte sechs Jahre lang zusätzlich die Aufgabe des Vorsitzes der von der Landesschulbehörde bestellten Prüfungskommission wahrgenommen. „Ich habe das sehr gerne getan und habe mich immer wieder gefreut, ehemaligen Schülern meiner Schule auf diese Weise doch noch ein Zeugnis überreichen zu können“, erklärte Brunken. Klassenlehrer Clemens Wolf verabschiedete sich, indem er eine Schaffnermütze der Bahn aufsetzte und mit einem Signalflügel den Absolventen die Richtung wies: „Entscheiden Sie sich an Weichen für den richtigen Weg. Vermeiden Sie Abstellgleise!“ Dann gab er freie Fahrt für den Lebenszug der Schüler und Schülerinnen und wünschte ihnen viel Glück und Erfolg.

Ab September beginnen in Stadt und Landkreis Osnabrück neue Kurse, in denen der Haupt- oder der Realschulabschluss nachgeholt werden können. Weitere Informationen bei der vhs Osnabrücker Land, Telefon: 0541/500560 oder im Opens internal link in new windowInfocenter.

 

 

27. Juli 2015 - Zweite Chance ergriffen

Stolz auf ihren Haupt- oder Realschulabschluss sind die Absolventen, die die vhs Osnabrücker Land jetzt verabschiedet hat.

Osnabrück. Neue schulische und berufliche Perspektiven durch den nachträglichen Erwerb des Haupt- und Realschulabschlusses haben 47 Frauen und Männer bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) erworben. Christa Rapp, vhs Programmbereichsleiterin Grundbildung/Zweiter Bildungsweg, gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihren guten Leistungen, aber auch zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

„Der Weg über den Zweiten Bildungsweg ist schwieriger, als der über die Regelschule. Viele von Ihnen hatten in der bisherigen Schulkarriere Bruchlandungen erlebt. Jetzt haben Sie es geschafft, seien Sie stolz darauf“, sagte Rapp bei der Verabschiedung der Schulabschlusskurse im Haus des Lernens in Osnabrück. Für die Absolventen geht es zielgerichtet weiter. Mehr als die Hälfte von ihnen besucht weiterführende Schulen, ein knappes Drittel wird eine berufliche Ausbildung absolvieren. Einige gehen zur Bundeswehr oder absolvieren ein freiwilliges soziales Jahr.

Ab September beginnen in Stadt und Landkreis Osnabrück neue Kurse, in denen der Haupt- oder der Realschulabschluss nachgeholt werden können. Weitere Informationen bei der vhs Osnabrücker Land, Telefon: 0541/500560 oder im Opens internal link in new windowInfocenter. 

 

 

22. Juli 2015 - Sprachförderung für Flüchtlinge – Politik-Talk bei os1.tv

Osnabrück. Ein neues Angebot für erwachsene Flüchtlinge und deren Kinder, über dessen Aufenthaltsstatus und Asylantrag noch nicht entschieden wurde, ist auf den Weg gebracht: Der Landkreis Osnabrück hat im Nachtragshaushalt 60.000 Euro verabschiedet, mit denen Sprachförderangebote für Flüchtlinge und Zuwanderer geschafften werden. Im Politik-Talk bei os1.tv berichteten Juliane Macke, Sprachkoordinatorin für den Landkreis Osnabrück in Trägerschaft der Volkshochschule Osnabrücker Land, und die Leiterin des Migrationszentrums des Landkreises Osnabrück, Katja Bielefeld, über kurz- und mittelfristige Pläne zur Sprachbildung und Sprachförderung. Die Sendung finden Sie Opens external link in new windowhier

 

 

21. Juli 2015 - Breite Unterstützung für inklusive Erwachsenenbildung

Dr. Michael Lübbersmann, Birgit Strangmann, Wladimir Geldt, Judith Soegtrop-Wendt, Gregor Bohnensack-Schlößer, Doris Schmidtke, Christiane van Melis, Ingo Fricke und Hermann Wellers (von links) präsentierten das neue Programmheft des Projekts Osnabrück inklusiv.

Osnabrück. „Osnabrück inklusiv. Wir bilden Vielfalt“, unter dieser Überschrift stand die Auftaktveranstaltung des von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) initiierten, von der Aktion Mensch geförderten und von zehn Partnern in der Region getragenen Projektes zur inklusiven Erwachsenenbildung in Stadt und Landkreis Osnabrück, das auch die Volkshochschule Osnabrücker Land unterstützt.

Etwa 100 interessierte Zuhörer erfuhren im Kreishaus Osnabrück von Birgit Strangmann, Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück und Dr. Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück, welch hohen Stellenwert die Politik der inklusiven Erwachsenenbildung beimisst. Sie erläuterten, welche Bemühungen es in Stadt und Landkreis in diesem Bereich gebe.

Wie vielfältig die mit dem blauen Vogel gekennzeichneten Angebote sind, beweist ein Blick ins Programmheft, das Judith Soegtrop-Wendt und Gregor Bohnensack-Schlößer von „Osnabrück inklusiv“ gemeinsam mit Wladimir Geldt und Ingo Fricke von der Heilpädagogischen HHO vorstellten Von Computer- über Sprachkurse bis hin zu Kreativangeboten und Tagesfahrten mit dem BuFO reicht die Auswahl. „Wir besuchen jetzt schon viele Angebote. Es wäre schön, auch mal mit Menschen ohne Behinderung zu wandern oder zu kegeln“, so eine Gruppe aus dem Wohnheim Natruper Hof.

„Auch wir unterstützen den Gedanken der Inklusion. Aber wir machen auch die Erfahrung, dass sich einige Menschen ‚exklusive‘ Veranstaltungen wünschen, die gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen“, berichtete Diözesanreferentin Christiane van Melis aus ihrer Erfahrung. Einig war sie sich mit Diakoniepastorin Doris Schmidtke darüber, dass es zu den christlichen Werten gehöre, allen Menschen die gleichen Chancen zu geben und Teilhabe für alle zu ermöglichen.

 

 

17. Juli 2015 - „Kontinuierliches Lernen bei der vhs ist ein Vergnügen“

Spielend Italienisch lernen: Gemeinsam überlegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vhs-Italienischkurses, welche Lösungen beim Sprach-Memory richtig sind. Kursleiterin Silvia Jakob (rechts) unterstützt.
Fare una escursione – einen Ausflug machen: Die richtige Karte ist gefunden.

Quakenbrück. Donnerstagabend, kurz nach 19 Uhr, Oberschule Artland, Italienischkurs A2.VI: Thomas Huy hält eine Memory-Karte in der Hand. Sie zeigt eine Familie, die unterwegs ist. Thomas Huy überlegt, wie er die Situation auf Italienisch beschreiben kann. Die anderen Kursteilnehmer unterstützen ihn. „Einen Ausflug machen“, lautet die gemeinsame Lösung. „Fare una escursione“, sagt er und sucht die Karte, die diesen Satz zeigt. Mit Spielen wie Sprach-Memory gestaltet Dozentin Silvia Jakob den Italienischkurs der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) abwechslungsreich und spannend.

„Unsere Kursleiterinnen und Kursleiter setzen unterschiedliche Methoden ein, die das Verstehen und Sprechen der neuen Sprache trainieren“, erklärt Barbara Radinger-Dombert, vhs-Programmbereichsleiterin für Fremdsprachen. Beliebt seien auch kleine Rollenspiele mit Themen wie „Einkauf auf dem Markt“ oder „Restaurantbesuch“. „Die Teilnehmer üben genau das, was oft schwer fällt: das Hören und Sprechen“, so Radinger-Dombert.

Die Gründe für einen Kursbesuch sind sehr unterschiedlich, weiß Silvia Jakob aus Erfahrung. Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet die gebürtige Mexikanerin als Dozentin an der vhs. Im Italienischkurs A2.VI in Quakenbrück lernen drei Frauen und vier Männer im Alter zwischen 19 und 67 Jahren gemeinsam die romanische Sprache. Einige von ihnen sind schon seit Beginn des Kurses im Herbst 2009 regelmäßige Teilnehmer, andere erst danach dazugekommen. Jörg Jährling fährt seit Jahren gerne an den Gardasee und ist deswegen dem Kurs treu. „Es ist einfach schön, das Grundlegende der Sprache drauf zu haben. So kann ich mich verständigen und vieles verstehen, was im Urlaub gesprochen wird. Alleine kommt man beim Lernen der Sprache nicht weiter. Und es macht Spaß, hier zu sein“, sagt der Quakenbrücker.

Ein Buch „Italienisch in 30 Tagen“ war für Magdalini Mamali der Einstieg in die Sprache. Schnell war ihr klar: „Das kann nicht reichen. Und alleine kann man schlecht lernen“, sagt die gebürtige Griechin, die selbst vhs-Dozentin für ihre Muttersprache ist. „Ich wollte etwas für die grauen Zellen tun, und das Lernen einer Sprache ist eine gute Übung für das Gehirn“, erklärt sie ihre Motivation für den Kursbesuch. Dann ergänzt sie eine weitere Beobachtung: „Viele Einheimische sind freundlicher, wenn sie merken, dass der Tourist die Landessprache spricht.“

Thomas Huy aus Essen i.O. gehört zu den Teilnehmern, die von Anfang dabei sind. „Für mich ist es wichtig, einen Kurs zu buchen, damit ich eine Verpflichtung habe hinzugehen. Die Gebühr ist bezahlt, also gehe ich.“ Eine gute Stimmung in der Gruppe sei ihm ebenfalls wichtig und das Lerntempo müsse in Ordnung sein. „Kontinuierliches Lernen bei der vhs ist ein Vergnügen“, fasst er seine Erfahrung zusammen.

Ute Lindemann ist vor gut einem Jahr in den Kurs eingestiegen. „Ich wollte mein Italienisch wieder auffrischen“, sagt die Badbergenerin. Für den Beruf hatte sie die Sprache gelernt und genutzt, dann aber „seit 13 Jahren nicht gebraucht. Deswegen habe ich mich für den Kurs angemeldet.“ In Deutschland lebende Freunde mit sizilianischen Wurzeln haben Claudia Wüst die italienische Kultur und Lebensart näher gebracht. Sie wollte „die italienische Sprache lernen und für mich etwas tun“, als sie vor knapp sechs Jahren in den Kurs mit einstieg. „Das Lernen macht Spaß, der Kurs ist nett und wir sind mit viel Freude dabei.“

Alle Teilnehmer loben Silvia Jakob für ihre Ideen im Unterricht und für zusätzliche Aktionen. Bald steht zum Beispiel ein besonderer Termin an. Dann trifft sich die Gruppe, kocht gemeinsam und genießt einen italienischen Abend. „Das Lernen muss Spaß machen. Es soll ein Hobby sein und keinen Stress verursachen“, betont Silvia Jakob. Auch Hausaufgaben gehören zum Programm. „Die besprechen wir in aller Ruhe im Kurs. Niemand muss sich schlecht fühlen, wenn er sie nicht gemacht hat“, sagt die Dozentin und schmunzelt. Dann wendet sie sich wieder dem Memory-Spiel zu und hilft, das nächste passende Kartenpaar zu bilden.

Mehr Informationen zu den Sprachursen finden Sie Opens internal link in new windowhier.

Zum Sprachkursangebot kommen Sie hier.

 

 

8. Juli 2015 - Mit telc-Zertifikat Kompetenz in Fremdsprachen nachweisen

In einer Arbeitsgemeinschaft haben sich die Schülerinnen und Schüler des Greselius-Gymnasiums auf die telc-Prüfungen vorbereitet. Unterstützt wurden sie durch AG-Leiterin Brigitte Adams (rechts) und Koordinator Sebastian Bröcker (links).
Bei der Organisation und den Formalitäten rund um die telc-Prüfungen in Schulen unterstützt die vhs Osnabrücker Land als telc-Prüfungszentrum.

Bramsche/Bersenbrück. Der richtige Bleistift ist verteilt, die korrekte Schreibweise des Datums erläutert und alle Fragen der Schülerinnen und Schüler sind beantwortet: Jetzt kann der schriftliche Teil der telc-Prüfung Englisch B1 am Greselius-Gymnasium Bramsche starten. Zehn Jungen und acht Mädchen beginnen mit den Aufgaben, die Barbara Radinger-Dombert verteilt hat. Die Programmbereichsleiterin Fremdsprachen der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) hat die Prüfung in Kooperation mit dem Gymnasium organisiert und betreut die erste telc-Prüfung Englisch in Bramsche gemeinsam mit Englischlehrerin Brigitte Adams und Koordinator Sebastian Bröcker.

Die vhs Osnabrücker Land ist telc-Prüfungszentrum und arbeitet mit vielen Schulen im Landkreis zusammen. Ebenso wie das Greselius-Gymnasium Bramsche ist auch das Gymnasium Bersenbrück Kooperationsschule der telc GmbH. Das gemeinnützige Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft des Deutschen Volkshochschulverbandes und bietet unter anderem Sprachtests für Schüler in elf verschiedenen Sprachen an. „Nach erfolgreich abgelegten schriftlichen und mündlichen Prüfungen erhalten die Schülerinnen und Schüler telc-Zertifikate, aus denen genau hervorgeht, über welche Kompetenzen die Prüflinge verfügen“, erklärt Barbara Radinger-Dombert.

Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft (AG) bereiteten sich die Schüler in Bramsche und Bersenbrück auf die Prüfungen vor. „Wir haben intensiv gearbeitet und auch das Vorbereitungsmaterial von telc genutzt“, berichtet die Bramscher AG-Leiterin Brigitte Adams. Die Englischlehrerin betreute die Neunt- und Zehntklässler, die zusätzlich zum regulären Unterricht an der telc-AG teilgenommen haben.

„Die telc-Zertifikate sind gut geeignet, um zum Beispiel eine Begabung im Bereich der Sprachen hervorzuheben. Oft haben sie für die Schülerinnen und Schüler auch einen positiven Effekt bei Bewerbungen, etwa für einen Ausbildungsplatz“, weiß Barbara Radinger-Dombert aus Erfahrung. Sie unterstützt Schulen bei der Organisation und den Formalitäten für die Prüfungen. Dazu gehört auch die Auswahl des richtigen Schreibwerkzeugs. „Die Antwortbögen werden maschinell ausgewertet, deswegen müssen die Prüfungsteilnehmer mit einem Bleistift in einem bestimmten Härtegrad schreiben“, sagt Radinger-Dombert. Spätestens nach den Sommerferien erhalten die erfolgreichen Gymnasiasten in Bramsche und Bersenbrück ihre Zertifikate.

23. Juni 2015 - Gemeinsam den Abschluss schaffen

Neue Ziele erreichen möchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an der vhs Osnabrücker Land Schulabschlusskurse besuchen.
Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern erläutern Fachlehrerin Dr. Katrin Reichert (links) und der Prüfungsvorsitzende Thorsten Peters (2. von links), Leiter der Oberschule Hasbergen, den Ablauf der Prüfungen.

Osnabrück. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie möchten etwas in ihrem Leben verändern und neue Ziele erreichen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulabschlusskurse an der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) berichten über ihre Motivation, für ein Jahr erneut die Schulbank zu drücken. Hier können sie den Abschluss der Haupt- oder Realschule nachholen. Die Gründe, warum es bisher nicht geklappt hat, sind sehr verschieden.

Sebastian Schulz besucht den Realschulabschlusskurs. Nach der 10. Klasse der Hauptschule schaffte der 20-Jährige den erweiterten Abschluss nicht: „Ich habe verschiedene Praktika gemacht. Und gemerkt, dass ich für eine interessante Ausbildung den Realschulabschluss brauche.“ Den holt er jetzt nach und im August beginnt seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker Drehtechnik.

Aus Schwäche eine Stärke machen

„Nach zwölf Jahren Pause war es schwer, wieder zur Schule zu gehen“, gibt der 31-jährige Chris Jentsch offen zu. Ebenso offen berichtet er, dass sein Leben nach dem Hauptschulabschluss und abgebrochener Berufsausbildung „durcheinander geraten ist. Ich hatte lange Zeit Drogenprobleme. Jetzt orientiere ich mich neu.“ Am Abendgymnasium will er das Abitur machen und anschließend Sozialpädagogik studieren: „Ich möchte mit Jugendlichen in der Suchtprävention arbeiten. So kann ich aus meiner Schwäche eine Stärke machen.“

Ihre beiden Kinder sind die Motivation für Nadine Terwort, wieder zur Schule zu gehen. „Ich möchte ihnen eine bessere Zukunft bieten. Wenn ich mehr Geld verdiene, kann ich den Kindern Wünsche erfüllen“, sagt die 27-Jährige, die nach dem Realschulabschluss eine schulische Ausbildung zur Kinderpflegerin und Erzieherin anstrebt.

Auf den Hauptschulabschluss arbeitet Tim Schlippschuh hin. Der 26-Jährige sitzt im Rollstuhl und hat eine Förderschule besucht. „Dort konnte ich nicht so gut lernen. Jetzt gehe ich mit Hilfe der Werkstatt wieder zur Schule, weil ich mir mit dem Abschluss bessere Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt erhoffe“, erklärt Schlippschuh, der gerne im Büro oder in einem kreativen Beruf arbeiten möchte.

Inneren Schweinehund überwinden

Auf die Frage, was bei der vhs anders ist, als an Regelschulen, haben die vhs-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell eine Antwort. „Wir nehmen die Schüler und ihre Geschichte ernst. Das können wir hier, weil wir uns in einem kleinerem System befinden, und weil die meisten Schüler ein Stück mehr erwachsen geworden sind“, betont Hermann Mesch, Klassenlehrer im Realschulkurs. Sein Kollege Friedrich Köster ergänzt: „Bei uns lernen die Schüler, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und innere Stärke aufzubauen.“

Auf die Prüfungen am Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler ebenfalls vorbereitet. Dazu gehört auch ein Besuch des von der Landesschulbehörde bestellten Prüfungsvorsitzenden Thorsten Peters in den Klassen. Der Schulleiter der Oberschule Hasbergen erläutert den Teilnehmern, wie die Prüfungen ablaufen.

„Selbstverantwortung – zum Beispiel das Lernen für die Abschlussprüfungen – ist wichtig, das müssen unsere Schüler lernen, mit unserer Unterstützung“, berichtet Christa Rapp. Sie leitet den vhs-Programmbereich „Zweiter Bildungsweg und Schulabschlüsse“ und berät zu individuellen Fragen wie Zugangsvoraussetzungen oder Bafög.

Mehr Informationen bei Christa Rapp, Telefon 0541/5005613, E-Mail: ch.rapp@vhs-regios.de .

 

19. Juni 2015 - Lesemarathon auf dem Bramscher Wochenmarkt

Witzige und nachdenkliche Inhalte präsentierten die Vorleser beim Lesemarathon des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land auf dem Wochenmarkt in Bramsche (von links): Jörg Temmeyer, Geschäftsführer der vhs Osnabrücker Land, Annelie Kiesekamp, 1. Vorsitzende der Bramscher Landfrauen, Günter Nannen, Leiter der Stadtbücherei Bramsche, Stadtjugendpflegerin Stefanie Uhlenkamp, Bürgermeister Heiner Pahlmann und Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land.

Bramsche. 42,195 Kilometer beträgt die Marathon-Distanz, für die Läufer ein ausführliches Training absolvieren müssen. Dass die Fähigkeiten Lesen und Schreiben ebenfalls trainiert werden müssen, verdeutlichte der Aktionsvormittag des Alpha-Netzwerks der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) am Freitag in Bramsche. Auf dem Wochenmarkt traten der Bramscher Bürgermeister Heiner Pahlmann, der vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer, der Leiter der Bramscher Stadtbücherei Günter Nannen, Stadtjugendpflegerin Stefanie Uhlenkamp und die Vorsitzende der Bramscher Landfrauen Annelie Kiesekamp zu einem Lesemarathon an. Rund 42 Minuten lasen die fünf Teilnehmer aus selbstgewählten Werken vor. „Wir haben kurzweilige, unterhaltsame und sehr erfrischende Lese-Beiträge gehört. Beiträge, die zeigen, dass Lesen Spaß macht“, betonte Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land.

Zusätzlich zum Lesemarathon war das Alfa-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung (BVAG) auf dem Wochenmarkt zu Gast. Projektleiterin Julia Kuhlmann und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katharina Plate hatten Sprachrätsel, Gewinnspiele mit einem Buchstaben-Glücksrad und viel Infomaterial über Kurse zum Lesen- und Schreibenlernen im Gepäck. Auf einer Leinwand liefen kurze Videospots zum Thema. Als ehemaliger Lernender berichtete Martin Sell von seiner Geschichte und seinen Erfahrungen.

Seit dem 1. Januar fährt das Alfa-Mobil als Informationseinrichtung des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung (BVAG) im Rahmen des Projekts „Aufsuchende Beratung am Alfa-Mobil – Öffentlichkeitswirksame Kampagne im Rahmen der Nationalen Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung“ durch Deutschland. Das Projekt wird im Jahr 2015 gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit den Alfa-Mobil Aktionen sollen Betroffene sowohl direkt als auch indirekt über eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden.

Lesen und Schreiben trainieren

„Wie beim Marathon das Laufen trainiert werden muss, so erfordern auch die Lese- und Schreibkompetenzen regelmäßige Übung. Wer als Kind in der Schulzeit diese Fähigkeiten nicht trainiert hat, kann auch später Schwierigkeiten damit haben“, sagte Katrin Hettlich. Deutschlandweit gibt es etwa 7,5 Millionen funktionale Analphabeten. „Das bedeutet, dass im Landkreis Osnabrück etwa 20.000 deutschsprachige Erwachsene leben, die nicht richtig lesen und schreiben können“, so Hettlich. Funktionale Analphabeten können zwar Buchstaben, Wörter und sogar einzelne Sätze lesen und schreiben, haben jedoch Schwierigkeiten, einen kurzen, zusammenhängenden Text zu verstehen. Die schriftlichen Anforderungen des Alltags können sie kaum bewältigen. Dennoch verbergen viele funktionale Analphabeten ihre Schwierigkeiten aus Angst, bloßgestellt zu werden oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

„Unser Appell ist: Trainieren Sie Ihre Lesefähigkeiten, suchen Sie sich Trainingspartner, melden Sie sich bei uns oder kommen Sie in eins der Lerncafés der vhs Osnabrücker Land, wenn Ihnen das Lesen und Schreiben derzeit noch Mühe kostet. Wir helfen weiter“, fasste Hettlich zusammen. Ihr Dank galt den Vorleserinnen und Vorlesern für ihren Einsatz und dem Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung. 

 

 

15. Juni 2015 - DELF-Prüfungen mit Beteiligung von 15 Schulen absolviert

156 Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern zählte die vhs Osnabrücker Land bei den DELF-Prüfungen und ist damit die teilnehmerstärkste Volkshochschule in Niedersachsen.

Osnabrück. „Das hat sich gar nicht wie eine Prüfung angefühlt, es war eher ein nettes Gespräch auf Französisch“, so schildert eine 14-jährige Schülerin begeistert ihre Eindrücke nach der mündlichen Prüfung für das „Diplôme d’Etudes en Langue Française“ (DELF). Mit gut 150 Anmeldungen ist die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) auch in diesem Sommer die teilnehmerstärkste Volkshochschule bei den DELF-Prüfungen in Niedersachsen. „Als zugelassenes Prüfungszentrum für die Region Osnabrück kooperieren wir mit 23 Schulen. Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit den Schulen und über die vielen Schülerinnen und Schüler, die ihre Französisch-Kenntnisse mit der unabhängigen und objektiven Prüfung dokumentieren“, berichtet Barbara Radinger-Dombert, zuständige Programmbereichsleiterin Fremdsprachen bei der vhs Osnabrücker Land, die die Prüfungen organisiert.

Zertifikat bescheinigt Französischkenntnisse

Ein DELF-Zertifikat ist die offizielle, vom französischen Bildungsministerium vergebene Bescheinigung der Französischkenntnisse für ausländische Schülerinnen und Schüler. Die Prüfung kann auf vier verschiedenen Sprachniveaus abgelegt werden, die den Stufen A1, A2, B1 und B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen. „Die 156 Anmeldungen bei uns verteilen sich auf die verschiedenen Niveaus“, sagt Radinger-Dombert. „Besonders erfreulich ist, dass die Anmeldungen für die höheren Sprachniveaus B1 und B2 in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen haben.“

Die Prüflinge müssen eine mündliche, eine Hörverständnis- und eine Leseverständnisprüfung sowie eine Schreibaufgabe absolvieren. Ähnlich wie beim Zentralabitur ist die DELF-Prüfung bundesweit einheitlich und der Termin für die schriftliche Prüfung wird zentral vorgegeben. DELF-Zertifikate finden als offizielle Diplome weltweit Anerkennung und sind lebenslang gültig.

Vier lizensierte DELF-Prüferinnen und -Prüfer sind im Einsatz für die vhs Osnabrücker Land. Sie alle sind gebürtige Franzosen. „In den mündlichen Prüfungen treffen die Schülerinnen und Schüler folglich auf Muttersprachler, mit denen sie kleine Situationen wie den Kauf einer Eintrittskarte für ein Museum oder eine Verabredung für das Kino nachspielen“, erläutert Radinger-Dombert den Ablauf. Mit DELF können die Prüflinge unabhängig vom Schulunterricht ihre Sprachkompetenz nachweisen.

Interesse an Sprache gewachsen

„Meine Tochter macht schon die zweite DELF-Prüfung“, berichtet eine wartende Mutter. „Nach der ersten hat ihr der Französisch-Unterricht noch mehr Spaß gemacht. Das Gespräch mit der Prüferin hat ihr Interesse an der Sprache beflügelt.“ Dass mit dem DELF B2-Zertifikat ein Studium an französischen Hochschulen möglich sei, sei zwar ein Vorteil, „aber die Anerkennung und vor allem Bestätigung ihrer Fähigkeiten durch das DELF-Zertifikat war für meine Tochter viel wichtiger“.

„Die Schülerinnen und Schüler machen die DELF-Prüfung freiwillig und für viele ist es die erste mündliche Prüfung überhaupt. Das schafft ein Erfolgserlebnis und gibt Sicherheit für zukünftige Prüfungen. Und sie sind motiviert und mit viel Freude bei der Sache“, weiß Radinger-Dombert. Das bestätigt auch der Blick auf die Teilnehmer, die mit geröteten Wangen und frohem Gesichtsausdruck munter plaudernd den Prüfungsort verlassen. Anmeldungen für die DELF-Prüfungen bei der vhs Osnabrücker Land sind nur über die Schulen möglich. Ansprechpartnerin ist Barbara Radinger-Dombert, Telefon 0541/501-3094, E-Mail: barbara.radinger-dombert@LKOS.de.

 

 

12. Juni 2015 - Catharina Capteyn lädt ein ins Belmer Lerncafé

Freundliche Hilfe im Lerncafé Belm: Lernbegleiterin Catharina Capteyn unterstützt bei Fragen rund ums Lesen- und Schreibenlernen.

Belm. Der Raum unter dem Dach der Belmer Integrationswerkstatt ist gemütlich eingerichtet. Auf den Tischen stehen PC-Bildschirme und die Regale an den Wänden halten Lernmaterial bereit. Jeden Dienstag von 13.30 bis 15 Uhr erwartet Lernbegleiterin Catharina Capteyn die Teilnehmer des Belmer Lerncafés, die hier ihre Fähigkeiten im Lesen und Schreiben verbessern können. Das Alpha-Netzwerk der Volkshochschule Osnabrücker Land organisiert das kostenfreie und offene Angebot.

„Hier gibt es keinen festgelegten Lehrplan. Im Gegenteil, das Angebot richtet sich nach den Wünschen der Teilnehmer“, sagt Capteyn. Eine kleine Gruppe deutschsprachiger Erwachsener trifft sich, arbeitet mit dem Computer, Texten oder Arbeitsblättern. Catharina Capteyn geht auf Fragen der Lernenden ein und erklärt, wenn etwas nicht verstanden wird. „Wir schauen, was gerade passt und arbeiten in ganz entspannter Atmosphäre“, berichtet die Lernbegleiterin. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass „jeder, der etwas verändern möchte, es schaffen kann. Vielleicht sind es zuerst nur kleine Dinge, die man lernt, etwa eine Einkaufsliste oder eine Postkarte zu schreiben, aber es hilft dabei, unabhängiger und selbstständiger zu werden.“

Das Lerncafé richtet sich an Erwachsene, die über muttersprachliche Deutschkenntnisse verfügen und findet vom 16. Juni bis 21. Juli jeweils dienstags von 13.30 bis 15 Uhr in der Belmer Integrationswerkstatt, Lindenstraße 68, 49191 Belm statt. Nach der Sommerpause geht es am 1. September weiter. Eine Anmeldung ist nicht nötig. „Interessenten können auch dienstags einfach mal reinschauen, ob das Lerncafé für sie passt“, sagt Capteyn, die sich über weitere Teilnehmer freut. Information und vertrauliche Beratung: Katrin Hettlich, Alpha-Netzwerk Osnabrücker Land, Telefon: 0541/500-5619, E-Mail: katrin.hettlich@LKOS.de.

 

 

10. Juni 2015 - Bildungs- und Lernberatung im gesamten Landkreis

Auf den gesamten Landkreis Osnabrück wird das Projekt bilnos ausgeweitet. An der Auftaktveranstaltung nahmen (von links) Ina Eversmann (Bildungsfonds), Jörg Temmeyer (vhs Osnabrücker Land), Frank Andreas (Landesschulbehörde), Thomas Kohne (Bildungsstiftung), Landrat Michael Lübbersmann, Sabine Stöhr (VME-Stiftung Osnabrück-Emsland), Heinz-Eberhard Holl (Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte), Imke Igelmann und Susanne Brundiers (beide bilnos), Michael Prior (Friedel & Gisela-Bohnenkamp-Stiftung) und Gabriele Ricken (Universität Hamburg) teil.

Osnabrück. Ein erfolgreiches Projekt im Nordkreis wird auf den gesamten Landkreis Osnabrück ausgeweitet: Die „Bildungs- und Lernberatung im nördlichen Osnabrücker Land“, kurz bilnos, trägt zur Verbesserung der Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen von Schülern bei. Auf einer Auftaktveranstaltung im Kreishaus Osnabrück übernahm die Volkshochschule Osnabrücker Land die Trägerschaft vom Bildungsfonds in der Region des Lernens Osnabrücker Nordkreis.

„Früh fördern statt spät sitzen bleiben“, heißt der Grundsatz des Projekts, das im Frühjahr 2010 im Nordkreis gestartet worden war. Und genau das sei von Anfang an erfolgreich umgesetzt worden, betonte Landrat Michael Lübbersmann: „Dank bilnos ist ganz viel bewegt worden, damit Kinder ihre Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen verbessern können.“ Die wissenschaftliche Begleitung zeige, dass die Förderung erfolgreich sei. Daher sollten alle Kinder im Landkreis Osnabrück, „die der Förderung bedürfen, diese wohnortnah erhalten“, erläuterte Lübbersmann den Schritt zur Ausweitung des Projekts.

Stiftungen unterstützen Projekt bilnos

Heinz-Eberhard Holl vom Vorstand der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte würdigte bilnos als „verdienstvolles Projekt, das jetzt im gesamten Landkreis wirksam werden soll. Dafür unterstützen wir das Projekt drei weitere Jahre finanziell, aber auch mit inhaltlichen Anregungen“, kündigte er an. Neben der Stiftung Stahlwerk sind es auch die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, die VME-Stiftung, die RWE-Stiftung, die Kreissparkasse Bersenbrück, die Bildungsstiftung Nordkreis, der Bildungsfonds und die Nordkreis-Kommunen, die durch ihr finanzielles und ideelles Engagement das Projekt ermöglichten. Als Vertreter der Niedersächsischen Landesschulbehörde sagte Frank Andreas, Fachdezernent für Schulen im Landkreis Osnabrück, dass es wichtig sei, „gemeinsam Wege zu finden, die eine frühe Förderung erreichen.“ Das Projekt sei ein konkretes Beispiel für eine starke Verantwortungsgemeinschaft von Land und Kommunen.

Ina Eversmann, Vorsitzende des Bildungsfonds, nahm schließlich eine symbolische Übergabe der Trägerschaft an die vhs Osnabrücker Land (vhs) vor. Sie überreichte dem vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer ein bilnos-Türschild mit dem überarbeiteten Logo des Projekts. Temmeyers Dank ging an die Stiftungen und den Landkreis: Durch ihre Unterstützung habe sich das Projekt erfolgreich entwickeln können.

Die Arbeit von bilnos beschrieben die Projektmitarbeiterinnen Susanne Brundiers und Imke Igelmann. Bilnos ist in mehreren Arbeitsfeldern tätig. Ein Baustein ist die Qualifizierung von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen. Betroffene Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen einer außerschulischen Individualförderung durch lerntherapeutisch qualifizierte Lernbegleiterinnen in den Schulen vor Ort unterstützt. Ein weiteres Angebot ist die Beratung und Begleitung von Schulen bei der Entwicklung und Verankerung von Förderkonzepten. „Wichtig ist uns die Verzahnung von Fortbildung für Lehrkräfte und Förderung der Kinder“, betonte Susanne Brundiers. Die Diplom-Psychologin ist für die Umsetzung des Projekts zuständig und koordiniert die Aktivitäten.

Dass der Ansatz von bilnos richtig ist, zeigt eine Evaluation von bilnos, die das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) im Januar 2015 durchgeführt hat. Das Fazit der Studie lautet, dass die Effektivität des Projekts im Hinblick auf wesentliche Ziele bereits während der laufenden Maßnahme bestätigt wird. In der kommenden Projektlaufzeit wird bilnos von der Friedel & Gisela Bohnenkamp Stiftung, der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück unterstützt. Die neuen Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal und auch die Ausbildung der Lernbegleiter für die außerschulische Individualförderung starten ab September. Nähere Informationen unter Opens external link in new windowwww.bilnos.de und Telefon 05439-6039308.

 

 

4. Juni 2015 - Lesemarathon auf dem Bramscher Wochenmarkt

Umfassende Informationen zum Thema "Alphabetisierung" hält das Alfa-Mobil auf dem Bramscher Wochenmarkt bereit.

Bramsche/Osnabrück. Mit einem Aktionsvormittag informiert das Alpha-Netzwerk der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) am Freitag, 19. Juni, über das Thema „Alphabetisierung“. Auf dem Bramscher Wochenmarkt erwartet die Besucher ab 7 Uhr am Viehbrunnen das Alfa-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung. Um 10 Uhr beginnt ein „Lesemarathon“, zu dem der Bramscher Bürgermeister Heiner Pahlmann, der vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer, der Leiter der Bramscher Stadtbücherei Günter Nannen, Stadtjugendpflegerin Stefanie Uhlenkamp und die Vorsitzende der Bramscher Landfrauen Annelie Kiesekamp antreten.

„Mit dem Einsatz beim ‚Lesemarathon‘ zeigen wir, dass Lesen Freude macht. Für jeden ist es wichtig, die Grundkompetenzen Lesen und Schreiben zu beherrschen“, betont Pahlmann. „Für einen Marathon muss ein Läufer viele Trainingskilometer zurücklegen. Das Gleiche gilt auch für Lesen und Schreiben. Wer als Kind in der Schulzeit diese Fähigkeiten nicht trainiert hat, kann auch später Schwierigkeiten damit haben“, sagt Katrin Hettlich, Leiterin des Alpha-Netzwerks der vhs Osnabrücker Land. Deutschlandweit gibt es etwa 7,5 Millionen funktionale Analphabeten. „Das bedeutet, dass im Landkreis Osnabrück etwa 20.000 deutschsprachige Erwachsene leben, die nicht richtig lesen und schreiben können“, so Hettlich.

Lesen und Schreiben trainieren

Funktionale Analphabeten können zwar Buchstaben, Wörter und sogar einzelne Sätze lesen und schreiben, haben jedoch Schwierigkeiten, einen kurzen, zusammenhängenden Text zu verstehen. Die schriftlichen Anforderungen des Alltags können sie kaum bewältigen. Dennoch verbergen viele funktionale Analphabeten ihre Schwierigkeiten aus Angst, bloßgestellt zu werden oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren. „Unsere Botschaft ist: ‚Nicht aufgeben, wenn Lesen und Schreiben Mühe kostet, sondern trainieren und dranbleiben‘, beispielsweise in einem unserer Lerncafés, in denen Erwachsene gemeinsam mit einer Lernbegleiterin ihre Kenntnisse ausbauen können“, erklärt die Leiterin des Alpha-Netzwerks und ergänzt: „Mit der Aktion in Bramsche wollen wir für das Thema ‚Alphabetisierung‘ sensibilisieren, auf unsere Angebote aufmerksam machen und Multiplikatoren und mögliche Partner über das Alpha-Netzwerk informieren“.

Weitere Informationen halten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alfa-Mobils bereit. Betroffene und Angehörige können das niedrigschwellige Angebot nutzen, um sich über Kurse zum Lesen- und Schreibenlernen in ihrer Nähe zu informieren. Seit dem 1. Januar fährt das Alfa-Mobil als Informationseinrichtung des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung (BVAG) im Rahmen des Projekts „Aufsuchende Beratung am Alfa-Mobil – Öffentlichkeitswirksame Kampagne im Rahmen der Nationalen Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung“ durch Deutschland. Das Projekt wird im Jahr 2015 gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit den Alfa-Mobil Aktionen sollen Betroffene sowohl direkt als auch indirekt über eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden. Die Aktionen sind Teil der Nationalen Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener in Deutschland, die 2012 unter anderem vom BVAG, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Kultusministerkonferenz, der Bundesagentur für Arbeit und den christlichen Kirchen unterzeichnet wurde. Gemeinsames Ziel der Nationalen Strategie ist es, die Betroffenen „zur besseren beruflichen, sozialen und ökonomischen Teilhabe zu befähigen“.

Weitere Informationen und vertrauliche Beratung:
Katrin Hettlich, Telefon: 0541 5005619, E-Mail: katrin.hettlich@LKOS.de 

 

2. Juni 2015 - Starkes Netzwerk für inklusive Erwachsenenbildung

Starke Projektpartner für inklusive Erwachsenenbildung in Stadt und Landkreis Osnabrück.

Osnabrück. „In Gesprächen haben wir immer wieder gemerkt, dass viele Menschen mit Behinderungen sich bei Angeboten der Erwachsenenbildung nicht willkommen fühlen“, so die Erfahrung von Judith Soegtrop-Wendt, einer der beiden Projektkoordinatoren von „Osnabrück inklusiv“. Dieses Netzwerk von Kooperationspartnern will das nun grundlegend ändern. Alle Akteure bringen langjährige Erfahrungen ein: Die Volkshochschulen der Stadt und des Landkreises Osnabrück, die Katholische Landvolkhochschule Oesede, die katholische und die evangelische Familienbildungsstätte, das Haus Ohrbeck, die Musik- und Kunstschule der Stadt Osnabrück, das Museum Industriekultur sowie das Bildungs- und Freizeitwerk der HHO (BuFO).

Gemeinsam mit dem Gesamtwerkstattrat der HHO, dem Fachverband Behindertensport im Stadtsportbund, dem Behindertenbeirat des Landkreises und dem Behindertenforum der Stadt Osnabrück erarbeiteten sie Leitlinien zur inklusiven Gestaltung von Angeboten der Erwachsenenbildung. „Wir möchten gemeinsame Angebote für möglichst viele Menschen schaffen“, so das angestrebte Ziel des auf drei Jahre angelegten und von der Aktion Mensch geförderten Projektes. „Dafür ist es endlich Zeit“, betont Hermann Wellers, VHS Osnabrücker Land.

Erster Schritt ist eine Willkommenskultur in den Einrichtungen, die allen Menschen einen barrierefreien Zugang zu den Veranstaltungen ermöglicht. Dazu gehört auch, dass jeder sich über die Angebote und die Institutionen informieren kann. „In den Programmen aller beteiligten Veranstalter weist ein kleiner blauer Vogel auf inklusive Angebote hin“, erklärt Judith Soegtrop-Wendt. Zudem erscheint Mitte Juli ein Programm – als Broschüre und auf einer speziellen Internetseite – in dem ausschließlich inklusive Veranstaltungen vorgestellt werden. „Wir können unsere Bildungsangebote jetzt auf einer ganz anderen Ebene anbieten und durch dieses Projekt den Gedanken der Inklusion mit Leben füllen“, so Markus Kolbe vom BuFO.

 

 

13. Mai 2015 - Den Schulabschluss nachholen

Melle/Osnabrück/Quakenbrück. Zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 starten bei der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) an mehreren Standorten Lehrgänge, in denen der Abschluss der Haupt- und Realschule nachgeholt werden kann. „Ein Schulabschluss ist noch immer eine wichtige ‚Eintrittskarte‘ für die Berufs- und Arbeitswelt“, erklärt Christa Rapp, zuständige Programmbereichsleiterin bei der vhs Osnabrücker Land und schildert weitere Vorteile der Angebote: „Unsere Klassen sind klein und ermöglichen so intensives Arbeiten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

In Osnabrück beginnen am 7. September drei Realschulabschlusskurse, die über ein Schuljahr laufen. Personen, die zwei Jahre Berufserfahrung oder Kindererziehungszeiten nachweisen, können BAföG-Leistungen beantragen. Am 21. September beginnt ein Hauptschulabschlusskurs, der ebenfalls über ein Schuljahr läuft. Der Unterricht findet jeweils montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr statt. Kursort ist das Haus des Lernens, Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück.

In Melle startet am 21. September ein Hauptschulabschlusskurs. Der Unterricht findet von montags bis mittwochs zwischen 8.15 und 14.15 Uhr. Unterrichtsort ist vhs, Sandweg 1, 49324 Melle.

In Quakenbrück beginnt am 7. September ein Realschulabschlusskurs. Über ein Schuljahr findet der Unterricht von 8 bis 13 Uhr statt. Ab dem 2. November findet ein Kurs zum Nachholen des Hauptschulabschlusses statt. Die Unterrichtszeiten sind montags bis donnerstags von 13 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr. Kursort ist das Mehrgenerationenhaus, Friedrichstraße 37a, 49610 Quakenbrück.

Die Lehrgänge enden mit einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Die Zeugnisse sind staatlich anerkannt. Ansprechpartnerin für weitere Fragen ist Christa Rapp, Telefon 0541/500-5613, E-Mail: ch.rapp@vhs-regios.de.

 

12. Mai 2015 - „Gemeinsam auf Kurs“: Gewinner zu Segeltörn eingeladen

Osnabrück. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und bestes Segelwetter erwartete vier Gewinnerinnen und Gewinner und ihre Begleitung Anfang Mai, als die Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) ihr Gewinnspiel aus dem ersten Semester 2015 einlöste. Ab Bremerhaven führte ein rund dreistündiger Segeltörn von der Wesermündung auf die Nordsee. An Bord des Zweimasters „Eldorado“ herrschte ebenso tolle Stimmung wie während der An- und Abreise mit einem Kleinbus.

Zum Semesterstart hatte die vhs mittels Programmheft und Postkartenaktion ein Gewinnspiel veranstaltet. Über die Eingabe eines Codes auf der vhs-Webseite wurden die Mitsegler aus der Region ermittelt. „Getreu unserem Slogan ‚Gemeinsam auf Kurs‘ haben wir einen rundum gelungenen Tag verbracht, den wir in Kooperation mit dem Druckhaus Fromm organisiert haben“, berichtete vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer.

 

 

Tolles Wetter zum Segeln: Von Bremerhaven aus führte der Segeltörn der vhs Osnabrücker Land auf die Nordsee.
Anfang Mai löste die vhs Osnabrücker Land das Gewinnspiel aus dem ersten Semester 2015 ein.

30. April 2015 - NDR zu Gast im Bersenbrücker Lerncafé

Lernbegleiterin Birgit Zimmann im Interview mit NDR-Reporterin Silvia Stoll
Schritt für Schritt trainieren die Teilnehmer in den Lerncafés das Lesen und Schreiben.

Rund um das Thema „Alphabetisierung“ hat der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am 30. April in zahlreichen Fernseh- und Radiosendungen informiert. Auch im Bersenbrücker Lerncafé, das die Volkshochschule (vhs) Osnabrücker Land organisiert, war eine Reporterin des NDR zu Gast. Die Osnabrücker Journalistin Silvia Stoll sprach mit Lernbegleiterin Birgit Zimmann und mit einer Teilnehmerin des Lerncafés. Die Interviews wurden am 30. April über die Frequenzen des Senders NDR 1 Niedersachsen ausgestrahlt.

„Schau nach vorn, schau was geht und dann mach‘ es einfach“ – so lautet das Motto im Lerncafé. In den Lerncafés der vhs Osnabrücker Land treffen sich Menschen, die ihre Lese- und Schreibfähigkeiten ausbauen wollen. Einmal pro Woche für anderthalb Stunden, in kleiner Runde und angenehmer Atmosphäre. Hier gibt es keinen Leistungsdruck und keinen Zeitdruck, aber offene Ohren und eine Tasse Kaffee. Was zählt, sind die eigene Motivation und das regelmäßige Trainieren. Dann lassen sich Fähigkeiten ausbauen. So ist es auch mit dem Lesen und Schreiben. „Ich komme gern hierher“, „in der Gruppe macht es richtig Spaß“ und „wir helfen uns gegenseitig“, sind Kommentare der Lerner. Angepasst an ihren jeweiligen Kenntnisstand erhalten sie Lernmaterial, Aufgaben und Unterstützung von einer Lernbegleiterin. Sie geht auf die Fragen der Teilnehmenden ein und erklärt, wenn etwas nicht verstanden wird. Schritt für Schritt gewinnen die Lernenden so immer mehr Sicherheit, zum Beispiel beim Lesen, bei der lautgetreuen Rechtschreibung oder auch bei der Groß- und Kleinschreibung. Und eins ist ganz sicher: Der Spaß kommt in den Lerncafés nicht zu kurz. Die vhs Osnabrücker Land bietet derzeit in Belm, Bersenbrück, Melle und Georgsmarienhütte Lerncafés an. Die Teilnahme ist kostenfrei, der Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich.

Den Beitrag des NDR können Sie Opens external link in new windowhier nachlesen.

Sie interessieren sich für unsere Lerncafés? Opens external link in new windowHier kommen Sie direkt zu unseren Lese- und Schreibangeboten. Oder vielleicht Sie kennen jemanden, den Sie auf unser Angebot hinweisen können?

Vertrauliche Beratung erhalten Sie bei:
Katrin Hettlich, Projektleiterin Alpha-Netzwerk vhs Osnabrücker Land
Telefon: 0541 500-5619
E-Mail: katrin.hettlich@lkos.de.

 

Die Lerncafés richten sich an deutschsprachige Erwachsene und werden derzeit an folgenden Standorten angeboten:

  • Belm (in der Belmer Integrationswerkstatt, Lindenstraße 68, jeweils dienstags von 13.30 bis 15.00 Uhr)
  • Bersenbrück (VHS Marktschule Bersenbrück, Markt 5, jeweils mittwochs von 16.30 bis 18.00 Uhr)
  • Georgsmarienhütte (im Familienzentrum Maries Hütte, Werner-von-Siemens-Straße 10, jeweils dienstags von 15.30 bis 18.00 Uhr)
  • Melle (in der VHS Melle, Sandweg 1, jeweils dienstags von 18.00 bis 19.30 Uhr).

 

 

23. März 2015 - Für die zusätzliche Betreuung in Pflegeheimen qualifiziert

Die vhs Osnabrücker Land bietet regelmäßig eine "Qualifikation zur Betreuungskraft für Demenzerkrankte in Pflegeheimen". Den aktuellen Durchgang durchliefen 20 Teilnehmerinnen. Foto: vhs / Hermann Wellers

Osnabrück. 20 Frauen absolvierten an der Volkshochschule Osnabrücker Land (VHS) erfolgreich eine 160 Unterrichtsstunden umfassende zusätzliche "Qualifikation zur Betreuungskraft für Demenzerkrankte in Pflegeheimen". 80 Praxisstunden in Einrichtungen der Altenhilfe ergänzten den theoretischen Unterricht.

Der vhs-Programmbereichsleiter Hermann Wellers sieht für das Aufgabenfeld der zusätzlichen Betreuung insbesondere von an Demenz erkrankten älteren Menschen in den Altenheimen aktuell einen großen Bedarf: "Durch die zusätzliche Betreuung werden aber keine Altenpflegekräfte ersetzt, sondern vielmehr entlastet". Es gehe, so Wellers, um die Verbesserung der Lebensqualität für Menschen, die durch Alter oder demenzielle Erkrankung in ihrer Alltagsbewältigung beeinträchtigt sind und gezielt Unterstützung benötigen.

Informationen zu den umfangreichen Qualifizierungsangeboten im Bereich der Altenpflegehilfe gibt es bei der vhs Osnabrücker Land, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541/501-7777 oder per E-Mail: VHS@LKOS.de . 

 

 

16. Februar 2015 - Gute Vorsätze umsetzen

Stellten das neue Programm der VHS Osnabrücker Land und die Angebote aus dem Bereich Berufliche Bildung vor (von links): VHS-Geschäftsführer Jörg Temmeyer, Regula Püschel (Leiterin Programmbereich Berufliche Bildung) und Ina Stenke (Assistenz Programmbereich Berufliche Bildung).

Neues Semester jetzt gestartet

Osnabrück. Auch zum Jahresbeginn 2015 haben viele Menschen gute Vorsätze gefasst: mehr Bewegung, beruflich weiterkommen, weniger Stress, gesündere Ernährung, mehr Zeit für die Familie und Freunde oder endlich eine neue Sprache lernen. Hilfe beim erfolgreichen Umsetzen dieser guten Vorsätze bietet das neue Programm der Volkshochschule (VHS) Osnabrücker Land. Mehr als 2000 Kurse und Veranstaltungen hat das Team der VHS zusammengestellt. Jetzt ist das neue Semester gestartet.

Zum Angebot zählen bewährte, aber auch viele neue Angebote. Neu sind zum Beispiel Sprachkurse, die komprimiert an einem Tag die wichtigsten Redewendungen für den Urlaub vermitteln. Breit gefächert sind auch die Kurse zum Thema "Gesundheit und Ernährung", die von Yoga, Wirbelsäulengymnastik über Aqua Fitness bis hin zu Entspannungstechniken reichen. Der Bereich "Leben im Alter" rückt eine Vortragsreihe der Stiftung Dissen in den Fokus und beleuchtet Themen wie Hospizarbeit, Patientenverfügung oder Hilfe bei Pflege. Neben Angeboten aus dem kulturellen und geschichtlichen Bereich zählen auch Prüfungsvorbereitungskurse, Bewerbungstraining oder Controlling in der Beruflichen Bildung zum Weiterbildungsangebot.

Die Kurse aus dem Bereich Berufliche Bildung hat die VHS Osnabrücker Land in der Broschüre "VHS SPEZIAL Berufliche Bildung" zusammengefasst, die in der Hauptgeschäftsstelle der VHS und im Haus der Lernens erhältlich ist. In den Arbeitsfeldern Gesundheit, Rhetorik und Kommunikation, Sprachen, Karriere-Kick, EDV, Sozialpädagogik oder Hauswirtschaft richtet sich das Bildungsangebot sowohl an Auszubildende als auch an erfahrene Fachkräfte, die ihre Fähigkeiten erweitern wollen. Für Unternehmen bietet die VHS zudem die Möglichkeit, Kurse als interne Schulung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu buchen.

Bei der Vorstellung des neuen Semesterprogramms unterstrich VHS-Geschäftsführer Jörg Temmeyer die Funktion des Bildungsträgers als Partner im Migrationsmanagement des Landkreises Osnabrück: "Die VHS stellt sich gerne ihrer sozialen Verantwortung. Wir freuen uns, unsere gemeinwohlorientierten Angebote im Bereich Deutsch als Zweitsprache, Sprachförderung und Alphabetisierung direkt vor Ort einzubringen. So tragen wir unseren Teil im Gesamtprozess der Integration neuer Bürger im Landkreis Osnabrück bei."

Die neuen Kurse können direkt online oder über die Anmeldekarten im Programmheft gebucht werden. Fragen beantwortet das Team der VHS Osnabrücker Land unter Telefon 0541/501-7777. Das "VHS SPEZIAL Berufliche Bildung" ist erhältlich im Kreishaus Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Telefon 0541/501-7777, E-Mail: vhs@lkos.de), im Haus des Lernens (Johann-Domann-Straße 10, 49080 Osnabrück, Telefon 0541/500560) oder als pdf-Datei. 

 

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